Fakeshops

BGH: Wer Betrügern sein Bank-Konto leiht, muss Opfern Schadensersatz zahlen

Heutzutage kommen lukrative Jobangebote ganz überraschen über Nacht- oder? Das scheint der ein oder andere Internetnutzer zu denken, denn wie sonst ist es zu erklären, dass die Betrugsmasche des Finanzagenten immer noch funktioniert. Finanzagent bedeutet, dass jemand sein Girokonto zur Verfügung stellt, nur weil es für den angeblich gut bezahlten Job Voraussetzung ist. Über das so ausgeliehene Bank-Konto werden dann Geschäfte abgewickelt die auf Warenbetrug basieren: Ein Unbekannter stellt dann sogenannte Fakeshops online, in denen Waren zu angeblichen Schnäppchenpreisen angeboten- aber nie an die Besteller, die per Vorkasse bezahlten ausgeliefert werden. Auszug einer solchen Mail: Unser Unternehmen stellt Dir zur Verfügung die ausgezeichnete Möglichkeit, mühelos bis 8.000€ pro Monat zu verdienen! Du kannst leicht und einfach mit unserem Unternehmen von 4.000€ bis 8.000€ pro Monat verdienen. Die Beschäftigung...

Fakeshopbande: Haupttäter zu 7 Jahren Haft verurteilt

Weil sie mit getürkten Online-Shops über 1600 Menschen um ihr Geld brachten, sind vier Mitglieder der sogenannten Fakeshop-Bande in Augsburg zu hohen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Er nannte sich “Hansi”: Der Kopf der Bande, ein 23-Jähriger aus Essen wurde nun zu sieben Jahren Gefängnis wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs, sowie Computerbetrugs verurteilt. Staatsanwalt Andreas Straßer hatte 8 Jahre Haft gefordert. Die Tat ist in hohem Maße professionell und von hoher krimineller Energie geprägt. so Straßer. Die Strafkammer beim Landgericht Augsburg unter Vorsitz von Richter Rudolf Weigell, sah es als erwiesen an dass die Beschuldigten “Online-Shops” mit Goldmünzen, Werkzeug oder Elektroartikel ins Internet gestellt hatten, um Kunden- die dann gegen Vorkasse vermeintliche Schnäppchen bestellten, vorsätzlich zu betrügen, in dem sie die Waren nicht auslieferten. Nachgewiesen wurde den Tätern ein...

Über 2000 Geschädigte: Verhandlung gegen die “Fakeshop” Bande hat begonnen

Gestern begann in Augsburg der Prozess gegen die sogenannte Fakeshop-Bande, die über schnell zusammengestrickte Onlineshops- zu Niedrigspreisen Goldmünzen und Goldbarren anbot, aber nach Vorauskasse die Kunden nicht belieferte. Bei der Verlesung des Tatvorwurfs wird erst das gesamte Ausmaß der Gauner offenbar. 2054 Kunden wurden geprellt: Sie zahlten Vorauskasserechnungen, erhielten aber keine Waren. Insgesamt wurden 187 Fakeshops im Internet errichtet, Akkordarbeit für die Programmierer. Angeklagt sind drei Männer und eine Frau: Ahmed D. aus Lüdenscheid, Karwan M. aus Essen, Nikolas R. aus Bergisch Gladbach und Delia K. aus Steinheim. Die vermeintlichen Täter haben überwiegend einen “Migrationshintergrund” und kommen aus “bildungsfernen Schichten”, hatten aber Spezial-Know-How im IT-Bereich. Aktivitäten haben sie von November 2008 bis August 2011 entfaltet. Karwan M. soll Schläger...

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