Eurokrise

Die Entwicklung der Leistungsbilanzen in der Eurozone und der Zusammenhang mit der Eurokrise

Die Europäische Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre ist entscheidend von der Eurokrise geprägt. Zu deren Entstehung haben die Ungleichgewichte der Leistungsbilanzen der am Euro teilnehmenden Länder maßgeblich beigetragen. Die Einführung des Euros spielt hierbei eine zentrale Rolle, da unmittelbar im Anschluss die Realzinsen vieler Euroländer sanken. Dies ermöglichte, bei verschiedenen Ländern unterschiedlich stark ausgeprägt, einen steigenden Konsum, zunehmende Investitionen und einen Bauboom, was zu Verwerfungen der Leistungsbilanzen führte. Nebenbei wird im Buch auch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Euroraum skizziert, die zum Teil als Überhitzung aufgefasst werden kann. Die Leistungsbilanzdefizite verschiedener Euro-Länder ziehen eine hohe private Verschuldung nach sich. Dies wirkt sich gerade in der Eurokrise sehr zu Ungunsten dieser Länder aus. Wegen ihrer Bedeutung in der politischen Diskussion wird zuletzt die Target2-Debatte...

Studie bestätigt: Der Restrukturierungsbedarf in Europa wird weiter zunehmen!

Fehlende Maßnahmen der Politik sowie die Liquiditätsschwemme der EZB verschärfen den Restrukturierungsbedarf in Europa. Sanierungsspezialisten fordern konkrete Maßnahmen zur Krisenbekämpfung. Die Unternehmensberatung CIC Consultingpartner hat gemeinsam mit seinem europäischen Netzwerk, der ERS European Restructuring Solutions, mehr als 1000 Sanierungsexperten aus Banken, Beteiligungsgesellschaften und Industrie zum Thema "Auswirkungen der europäischen Finanz- und Wirtschaftskrise auf den Restrukturierungsmarkt" befragt. Laut Studie wird sich der Restrukturierungsbedarf in den wesentlichen europäischen Märkten weiter verstärken. Als Auslöser der europäischen Finanz- und Wirtschaftskrise gilt maßgeblich die US Subprime Krise von 2008, als Krisenursache die unzureichende globale Bankenregulierung. Krisenverstärkend wirkt die hohe Staatsverschuldung im Zusammenhang mit dem günstigen Finanzierungszugang durch den Euro. In Deutschland...

Japanisches Szenario, Covered Bonds und der Hochmut

EZB kauft nun auch Covered Bonds Die Kreditvergabe in der europäischen Peripherie gestaltet sich seit geraumer Zeit mehr als schwierig. Die EZB hat deshalb, und auch zwecks der Entlastung der Bankbilanzen, Pfandbriefkäufe in einem Gesamtvolumen von etwa 1,7 Mrd. Euro getätigt. Nach dem Vorstoß in den Bereich der privaten Anleihen hat die Europäische Zentralbank nun auch Kreditverbriefungen auf ihrer Einkaufsliste. Draghi ist endgültig bereit eine weitere Aufblähung der Bilanz um eine Billion Euro vorzunehmen. Ob der Markt überhaupt in der Lage ist dieses Volumen zu absorbieren steht gegenwärtig auf einem anderen Blatt. Früher oder später wird sich das End Game um die massiven Staatsverschuldungen in groß angelegten Staatsanleihekäufen niederschlagen. Für gewöhnlich sollten Staaten in der Lage sein aus ihren Schulden herauszuwachsen. Jedoch hat sich die abzeichnende Konjunkturflaute im gemeinsamen europäischen Währungsraum mittlerweile...

Buchveröffentlichung: „Handbuch der digitalen Währungen“

Das kürzlich veröffentlichte „Handbuch der digitalen Währungen“ von Dr. Daniel Kerscher verschafft den Lesern einen Überblick über die digitalen Währungen Bitcoin, Litecoin sowie über 150 weitere Kryptowährungen. Der erste Erkenntnisgewinn besteht darin, dass es überhaupt so viele digitale Währungen gibt. Den meisten Menschen sind lediglich Bitcoin geläufig, Fachjournalisten denken noch an Litecoin. In Wahrheit reicht die Bandbreite der sogenannten Kryptowährungen von AlphaOmegacoin über Dogecoin, Earthcoin und 66Coin bis zu Peercoin, Spaincoin und Zetacoin. Der Fokus des Buches Diese Publikation musste kommen,...

MCM Investor Management AG, Magdeburg: Deutscher Immobilienmarkt blühte auch während der Eurokrise

Deutschlands gute Position im Euroraum fördert den inländischen Immobilienabsatz. Magdeburg, 01.04.2014. Chinesische Investoren reizen die hohen Renditechancen auf dem deutschen Immobilienmarkt – diese legen nämlich wesentlich stärker zu als auf den asiatischen Märkten. Das dynamische Wachstum des gewerblichen Transaktionsvolumens stieg im vergangenen Jahr um 21 Prozent auf 30,7 Milliarden Euro, so das Ergebnis einer Studie von Colliers International. Knapp die Hälfte (46 %) der Umsätze entfiel im vergangenen Jahr auf die Assetklasse Büroimmobilien. Insgesamt 14,1 Milliarden Euro Investmentvolumen von 33 Prozent gegenüber...

Immobilienexperte Thomas Filor: Deutsche Immobilien beliebt bei Profi-Investoren

Magdeburg, 16.01.2014 Deutschlands Immobilien gelten als Top-Anlage. Der Verkauf großer Pakete mit tausenden Wohnungen war im vergangenen Jahr ein beliebtes Ziel von Investoren. Sie gelten als sichere Kapitalanlage in einem Land mit wachsender Wirtschaft und steigenden Einkommen. Seit der Finanz- und Eurokrise empfinden Investoren deutsche Wohnimmobilien als Anker in der Not. Mit 15,8 Milliarden Euro wurde der höchste Stand seit 2005 erreicht, das Vorjahresergebnis damit um mehr als 40 Prozent gesteigert. Dies berichtet das Maklerhaus Jones Lang LaSalle. Dabei wurden Verkäufe ab zehn Wohneinheiten gezählt. In über 440 Transaktionen...

Unerwartet früher Erfolg für die Apodixi GmbH i.G. - Griechenland sehen und dabei helfen - und die Ärzte der Welt e.V.

Frankfurt/M, 18.11.2013 – Früher als gedacht hat das Reisebüro Apodixi GmbH i.G. die ersten Spenden an die Ärzte der Welt e.V. in München überweisen können. Was als Designtest der Internetseite www.apodixi.de unter Facebook-Freunden und ein paar Flyern begonnen hat, verbreitet sich über das Netz und trägt so überraschend schnell die ersten Früchte. Mit dem Slogan „Apodixi – Griechenland sehen und dabei helfen“ wirbt das Reisebüro um Touristen für das von der Euro-Krise gebeutelte Griechenland. Für jede Flugbuchung nach Griechenland spendet Apodixi 10€ und jede Pauschalreise nach Griechenland 20€ an die Ärzte...

MCM Investor Management AG: Berliner Wohnungsmarkt so rentabel wie nie

Magdeburg, 09.09.2013. Die anhaltende Euro-Krise hat einen regelrechten Ansturm auf Häuser und Eigentumswohnungen in Berlin ausgelöst. Im vergangenen Jahr wurden in der Hauptstadt 25.000 Einzelobjekte zu einem Gesamtwert von vier Milliarden Euro verkauft. Der Grundstücksmarktbericht 2012/2013 des unabhängigen Gutachterausschusses belegt, dass im vergangenen Jahr 33.581 Immobilien mit einem Gesamtwert von 12,75 Milliarden Euro verkauft wurden. Das bedeutet ein Umsatzplus von rund 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieses Umsatzplus wurde im Wesentlichen durch deutlich gestiegene Preise erzielt – denn die Zahl der Kauffälle...

Immobilienexperte Thomas Filor: Europäische Immobilieninvestments werden zunehmend gefragter

Magdeburg, 02.09.2013. Aufgrund der anhaltenden Eurokrise wurde seit einigen Jahren in fast ganz Europa weniger in Immobilienvermögen investiert. Dies betraf insbesondere die Krisenländern Griechenland, Italien, Spanien, Portugal und Irland. Die Einstellung gegenüber Immobilien könnte sich aufgrund der anhaltenden Krise jedoch ändern. Sie könnte inzwischen die Investitionen in Grundeigentum in einigen Krisenländern sowie in Ost- oder Zentraleuropa sogar stimulieren, wie Sam Martin, Director of Research and Strategy AEW Europe bei Natixis Global Asset Management in einem aktuellen Marktkommentar schreibt. „Trotz Schwierigkeiten...

Michael Oehme: Verringerung der Staatsverschuldung auf Kosten der Bürger?

St. Gallen, 29.08.2013. „Die Konjunktur läuft wieder rund, die Beschäftigung hat ein Rekordhoch erreicht und beide Entwicklungen sorgen dafür, dass die Finanzlage des Staates so gut ist, wie seit 13 Jahren nicht mehr“, schreiben die Medien. Und tatsächlich haben in der ersten Jahreshälfte die Finanzminister und Kämmerer den größten Überschuss seit der Jahrtausendwende erzielt. So nahmen Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung bis zum 30. Juni 8,5 Milliarden Euro mehr ein, was einem Überschuss von 0,6 Prozent der Wirtschaftsleistung entspricht. Sind wir damit über dem Berg und haben unsere Schulden im Griff? Mitnichten!...

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