Entwicklungszusammenarbeit

NETZ e.V. stellt Jahresbericht 2017 vor: Erfolgreich gegen Kinder-Ehen in Bangladesch

Beitrag für Menschenrechte in Bangladesch Wetzlar – „Ohne dieses Engagement könnten viele heranwachsende Mädchen in Bangladesch heute nicht auf dem Schulhof spielen, sondern würden als Ehefrau einen Haushalt versorgen“, erklärt Peter Dietzel, Geschäftsführer der deutschen Entwicklungsorganisation NETZ e.V. bei der Vorstellung des aktuellen Jahresberichts. Gemeinsam mit Partnern in Bangladesch initiiert NETZ die Arbeit, mit der Kinder-Ehen verhindert, Menschenrechte geschützt und Unterernährung überwunden werden. „Besonders Frauen, Mädchen und Familien, die benachteiligt und in der Gesellschaft ausgegrenzt sind, wollen aus eigener Kraft etwas verändern“, erklärt Dietzel. „NETZ unterstützt sie dabei, denn Veränderung ist möglich.“ Davon zeugt der aktuelle Jahresbericht des Vereins: Das Menschenrechtsprojekt von NETZ hat 9.200 Ehrenamtliche in Bangladesch mobilisiert, die in entlegenen Dörfern Menschenrechtsvergehen...

Ende der Ebola-Epidemie in Westafrika in Sicht – Aufbau der Gesundheitssysteme muss jetzt weitergehen

Open Space-Konferenzen: Enge Zusammenarbeit staatlicher und nicht-staatlicher Systeme Nach über 18 Monaten ist in Westafrika nun endlich ein Ende von Ebola in Sicht. Sierra Leone und Liberia sind bereits nach 42 Tagen Wartezeit für Ebola-frei erklärt worden. Nachdem nun in Guinea der letzte Patient, ein 19 Tage altes Baby, als geheilt entlassen wurde, gibt es nach Angaben der Behörden erstmals keinen registrierten Ebola-Fall in den westafrikanischen Ebola-Gebieten mehr. Offiziell Ebola-frei ist Guinea aber noch nicht. Um einen erneuten Ausbruch zu verhindern, müssen die Gesundheitssysteme in den Ländern aufgebaut und die sozialen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Folgen der Epidemie nun aufgearbeitet werden. "Überwunden ist das Virus noch nicht", sagt Dr. Gisela Schneider, Direktorin des Difäm – Deutsches Institut für Ärztliche Mission e. V. "Aber es ist ein Atemholen und eine große Erleichterung, auch für die Mitarbeitenden...

Raus aus der Isolation – Lepraarbeit im Tschad zum Welt-Lepra-Tag am 26. Januar 2014

Vergessen, verleugnet und ausgestoßen – Lepra ist keine Krankheit der Vergangenheit. Auch heute noch sind Menschen vor allem in sehr armen und abgelegenen Gegenden betroffen und gilt heute als eine der vernachlässigten tropischen Krankheiten. Früh erkannt ist die Krankheit gut heilbar. Aus Armut und Angst vor Ausgrenzung lassen sich viele Menschen aber meist erst spät behandeln. Jährlich gibt es etwa 230.000 Neuinfektionen weltweit. Die Lepramission Esslingen bei Stuttgart, ein Mitglied der Internationalen Lepra Mission (TLM), verbessert die Lebensbedingungen der Betroffenen im Tschad und ermöglicht ihnen die notwendige Behandlung. Das Difäm – Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V., eine Organisation für weltweite christliche Gesundheitsarbeit mit Sitz in Tübingen, unterstützt diese Arbeit. Der Tschad in der Sub-Sahara zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt auf dem Land, teilweise als...

Mitmach-Aktion 'Handy - Segen oder Fluch?' - Sammeln, unterrichten, informieren für Gesundheit im Kongo

Weltweit haben Handys einen hohen Stellenwert. Doch was steckt in den kleinen Geräten? Was haben sie mit Gewalt und Krankheit in der Demokratischen Republik Kongo und Menschenrechtsverletzungen in Billiglohnländern zu tun? Was kann jeder Einzelne tun, um die Missstände zu ändern? Mit der Mitmach-Aktion 'Handy – Segen oder Fluch?' von Januar bis Mai 2014 will das Deutsche Institut für Ärztliche Mission e.V. (Difäm) auf die Umstände bei der Rohstoffgewinnung und -verarbeitung aufmerksam machen und zum Umdenken anregen. Schirmherrin ist Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin , Bundes-Justizministerin a.D. Einzelpersonen, Gemeinden, Schulen...

Rising Education - Schulbauprojekt in Kamerun. Helfen Sie mit!

Wer heute noch denkt, dass ein Architekturstudium im Wesentlichen in Hörsälen und Arbeitsräumen stattfindet, hat bis heute noch nichts von dem Projekt „Rising Education“ gehört. Seit Anfang 2013 arbeitet eine Gruppe von ArchitekturstudentInnen an einen Entwurf für eine Grundschule in der Stadt Bertoua/Kamerun, der nicht nur als maßstabsgetreues Miniaturmodell entworfen, sondern in naher Zukunft in Kooperation mit der dortigen Bevölkerung tatsächlich gebaut wird. Zusammen mit den Menschen in Bertoua, dem renommierten Studienreformprojekt „die Baupiloten“ und der gemeinnützigen Organisation „Hope Foundation“ bilden...

Gynäkologe und Difäm-Partner Dr. Denis Mukwege erhält Alternativen Nobelpreis 2013

Für Frauenrechte und Frieden im Kongo Die Alternativen Nobelpreise gehen in diesem Jahr an vier Preisträger. Einer von ihnen ist der kongolesischen Frauenarzt Dr. Denis Mukwege. Der langjährige Partner des Difäm ? Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V. ? wurde von der Jury "für seine langjährige Arbeit, Frauen, die sexuelle Kriegsgewalt überlebt haben, zu heilen, und für seinen Mut, die Ursachen und Verantwortlichen zu benennen" geehrt. Verliehen wird die mit 57.000 Euro dotierte Auszeichnung am 2. Dezember in Stockholm. Fast ein Jahr nach dem Attentat auf Dr. Denis Mukwege in seinem Zuhause in Bukavu, Süd Kivu...

Indischer Agrarwissenschaftler und Stuttgarterin fördern Dorfentwicklung in Darjeeling

Was indische Dorfhebammen leisten In der vernachlässigten Bergregion Darjeeling in Indien ist die Fahrt zur Gesundheitsstation für viele schwangere Frauen oft zu teuer und beschwerlich. Daher fördert das Difäm - Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V. - die Ausbildung von Dorfhebammen und Gesundheitshelferinnen, gemeinsam mit der christlichen Organisation vor Ort, HIMserve. In den Bergdörfern Darjeelings gibt es kaum Schwangerschaftsvorsorge, so dass Risiken in der Schwangerschaft und für die Geburt oft nicht erkannt werden. Doch der Weg zur nächsten Gesundheitsstation ist weit: Bis zu drei Stunden müssen die Dorfbewohnerinnen...

„As Friends to Kenya“ – eine Reise, die bewegt

Das Mit-Reiseprojekt „As Friends to Kenya“ ist ein Beispiel für nachhaltiges Reisen und der Inbegriff eines Erlebnis-Urlaubes der zugleich aufregend, authentisch und sozial verantwortlich ist und wird seit Anfang der 90er Jahre von dem gemeinnützigen Verein Lebendige Kommunikation in Kooperation mit dem Fuldaer Wissenschaftsinstitut CENTER for PROFS durchgeführt. Gäste und Gastgeberinnen profitieren gleichermaßen: Die einen lernen ein ganz anderes Leben kennen – die anderen können auf lange Sicht ihr Leben verbessern. Wer in 2013 mitreisen will, kann sich für die Termine vom 03.10. – 19.10. oder vom 18.10. – 02.11....

Startschuss für maßgeschneidertes Kursangebot

• Praxisrelevantes und bedarfsgerechtes Fortbildungsprogram zur gesundheitsbezogenen Entwicklungszusammenarbeit • Neue Akademie für Globale Gesundheit und Entwicklung (AGGE) startet offiziell mit Seminar zu Public Health und Tropenmedizin • Träger der AGGE ist das Difäm - Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V. - in Kooperation mit dem Institut für Public Health der Universität Heidelberg und dem Missionsärztlichen Institut in Würzburg Mit dem vierwöchigen Seminar des Difäm zu Public Health und Tropenmedizin in Tübingen geht die neu gegründete Akademie für Globale Gesundheit und Entwicklung (AGGE)...

Verantwortungsvolle Investitionen statt Land Grabbing

(ddp direct) München, 25. Oktober 2012 - Das Geschäft mit Land floriert. In der vergangenen Dekade kauften oder pachteten Investoren mehr als 48 Millionen Hektar Boden, mehr als ein Drittel der Landgeschäfte fand in afrikanischen Ländern statt. "Land Grabbing", die Ausbeutung natürlicher Ressourcen für den Export ohne Nutzen für die lokale Bevölkerung, hat aber auch eine andere Seite. Investitionen in Land, Agrar- und Forstwirtschaft sind gerade in Entwicklungsländern dringend erforderlich, können neue Arbeitsplätze schaffen und die Infrastruktur verbessern. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit...

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