Energiepreise

Gas- und Stromsperren: Energie ist für Millionen Deutsche unbezahlbar geworden

Millionen Deutsche stehen bei ihrem Energieversorger in der Kreide, Hunderttausende Haushalte können ihre Energierechnung gar nicht mehr bezahlen und die Preise steigen weiter. Die Zahl der Stromsperren bei Privataushalten hat 2015 ihren bisherigen Höchstwert erreicht. 359.319 Haushalte wurden vom Strom abgeklemmt, der Gashahn bei 43.626 Haushalten abgedreht. Laut deutschem Energiegesetz (Strom/Gas GVV) hat ein Stromanbieter das Recht, die Versorgung zu unterbrechen, sobald der Kunde mit mindestens 100 Euro in Verzug gerät. Beim Gas gibt es keinen bestimmten Mindestbetrag. 2015 wurden Stromsperrungen bei einem Rückstand von durchschnittlich 119 Euro angedroht, säumige Gaskunden hatten offene Rechnungen von 123 Euro. Will der Energieversorger die Sperrung durchsetzen, muss er diese anmahnen und beim Netzbetreiber beauftragen. 6,3 Millionen Sperrandrohungen beim Strom - Jeder siebte Privathaushalt betroffen 6,3 Millionen Haushalte erhielten...

1. Offener Bürgerabend am Institut für integrative Energiewirtschaft

Der 1. Offene Bürgerabend der SRH Hochschule Hamm ist am Mittwoch (13.01.2016) erfolgreich verlaufen. Rund 60 Interessierte Bürger folgten der Einladung des Instituts für integrative Energiewirtschaft und hörten sich die Ausführung zum Thema „Energiepreisentstehung und -entwicklung“ an. Prof. Dr. Michael Berger, Professor für Energiewirtschaft und Leiter des Instituts für integrative Energiewirtschaft, führte mit einem kurzen Impulsvortrag in das Thema ein, bevor die von WA-Redakteur Jan Schmitz moderierte Veranstaltung in die Diskussion mit Vertretern der lokalen Parteien, den Stadtwerken Hamm und der NRW-Verbraucherzentrale überging. Im Durchschnitt zahlt der Bürger 29 Cent pro Kilowattstunde Strom“, so Berger. Dass die Betreiber an diesem Preis nur wenig ändern können, ergebe sich vor allem daraus, dass sich der Endpreis aus 52% Steuern, weiteren Abgaben und Umlagen zusammensetzt. "Faktoren wie der aktuelle Marktwert, der...

Strom aus Abwärme

Tagung vom Haus der Technik "CO2-freie Stromerzeugung durch Abwärmenutzung für die dezentrale und mobile Nutzung" am 6.11.2014 in München Die Erschließung bisher ungenutzter Abwärmepotentiale eröffnet neue Möglichkeiten für Primärenergieeinsparungen für dezentrale Stromversorgung und in der Fahrzeugtechnik. Globale Erwärmung, endliche fossile Energiereserven und steigende Energiepreise erfordern immer effizienteres Umgehen mit Energie. Die Einbeziehung bisher ungenutzter Abwärme eröffnet weitere Möglichkeiten zur Primärenergieeinsparung. Die Tagung „CO2-freie Stromerzeugung durch Abwärmenutzung - Stromerzeugung mittels Dampfkraft- oder ORC-Prozesse für die dezentrale und mobile Nutzung" am 6. November 2014 in München bietet eine Plattform, die das Potenzial dieser Technologie auch branchenübergreifend, im stationären und mobilen Bereich beleuchtet. Im mobilen Bereich sind im Bereich Powertrain für Pkw, Lkw, und...

Urteil: Falsche Informationen über Preiserhöhung – Gaskunden kriegen 16.000 € erstattet

Pünktlich zum Start der Heizperiode erhöhen viele Gasversorger ihre Tarife. Ein Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) vom Juli 2013 könnte für viele Gaskunden einen Unterschied machen und bares Geld bedeuten. In dem Grundsatzurteil haben die Richter entscheiden, dass Preisänderungsklauseln und damit auch Preiserhöhungen in sogenannten Gassonderverträgen in vielen Fällen unzulässig sind. Einen Gassondervertrag hat jeder, der schon einmal seinen Anbieter gewechselt oder mit seinem Gasversorger einen anderen Tarif als den der Grundversorgung vereinbart hat. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen im Auftrag...

Afrika: Bezahlbare Energie? Weniger Subventionen sind mehr für Afrika

Jährlich pumpen weltweit Regierungen Milliarden von Dollar in die Subventionierung von Energie. Doch die so erzwungenen niedrigen Preise für Sprit, Gas oder Strom, sind häufig kontraproduktiv. Das Geld wird für Autos ausgegeben, nicht für Bildung. Alte Kraftwerke bleiben, in modernere, effektive Kraftwerke wird nicht investiert. Besonders Afrika kämpft mit der Energiewende. Subventionen von Energie machen zwar Treibstoff billiger und Strom leistbar. Aber kommt das auch der Bevölkerung langfristig zu gute? Nein, sagt eine aktuelle Studie des Internationalen Währungsfons (IWF). Das Geld der Zuschüsse landet hauptsächlich bei...

TIPCHECK: Qualifizierte Analysen zur Kostensenkung

Trotz steigender Energiepreise bleiben in vielen Industrieunternehmen die Potenziale zur Energieeinsparung und der damit verbundenen Kostensenkung weitgehend ungenutzt. Das ergab eine von der European Industrial Insulation Foundation (EiiF) in Auftrag gegebene Studie. Dabei könnten 75 Prozent des Einsparungspotenzials durch optimale Dämmung sofort realisiert werden. Die Gruppe G+H ISOLIERUNG mit Sitz in Ludwigshafen ist eines der führenden europäischen Unternehmen rund um die Dämmtechnik und Gründungsmitglied der EiiF. Holger Elter, Vorsitzender der Geschäftsführung der Gruppe G+H ISOLIERUNG: "Energieeffiziente Dämmung von...

Bundeshauptstadt zieht Preise an - Leben in Berlin wird zunehmend teurer

Ab dem 1. Januar des kommenden Jahres werden sowohl die Energiekosten, als auch die Miet- und Müllpreise in Berlin drastisch steigen. Das Leben in der Bundeshauptstadt wird für seine Bewohner damit zunehmend teurer. Preisvergleich-versicherungen.de ( www.preisvergleich-versicherungen.de ) berichtet über die künftigen Änderungen: Vor allem hinsichtlich der Energiekosten müssen die Berliner ab Jahreswechsel mit erheblichen Preissteigerungen rechnen. So hat der Marktführer Vattenfall, der rund 70 Prozent aller Berliner Haushalte mit Strom versorgt, für das kommende Jahr eine Preiserhöhung von 13 Prozent angekündigt. Damit...

Arbeitgeberumfrage: Deutsche Wirtschaft lehnt EEG ab

(ddp direct) Berlin Die große Mehrheit der deutschen Unternehmen lehnt die Umsetzung der Energiewende in der bisherigen Form ab. 70 Prozent halten die EEG-Umlage, über die der Ausbau der erneuerbaren Energien finanziert wird, nicht für das richtige Instrument. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter Unternehmen, die von IW Consult, einer Tochtergesellschaft des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der WirtschaftsWoche (WiWo) durchgeführt wurde. Wir stehen zur Energiewende, aber wir können die Ziele zu deutlich niedrigeren Kosten verwirklichen",...

Preis- und Vertragsanpassung in Energieversorgungsverträgen - Doebler PR Fachseminar in Berlin

Berlin, 19. September 2012: Wegen der schwankenden Beschaffungspreise auf den Energiemärkten machen Energieversorgungsunternehmen immer häufiger Gebrauch vom Preisanpassungsrecht. Wie Energielieferanten Preisanpassungen rechtssicher formulieren, erfahren sie im Seminar „Preis- und Vertragsanpassung in Energieversorgungsverträgen“ am 12. November 2012 im NH Hotel Berlin Friedrichstraße. Das Seminar wurde von der Berliner Agentur Doebler PR in enger Zusammenarbeit mit Dr. Lorenz Zabel, Senior Associate bei Hogan Lovells, entwickelt. Aufgrund laufender Veränderungen des Energiemarktes änderten sich auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen...

Agenda News: Renten im freien Fall

Lehrte, 6.September 2012 Eigentlich wollte die gelernte Kindergärtnerin (ARD) im Rentenalter mit einem Wohnwagen durch die Lande ziehen und den Ruhestand genießen. Doch dieser Traum ist mit einer Rente von monatlich 868 Euro geplatzt, pardon 733 Euro nach Abzug der Krankenversicherung, die mit 8,2 % vom Rentner und mit 7,3 % vor Versicherungsträger finanziert wird. Wer im Jahr 2000 erstmalig eine Altersrente bezog und mindestens 35 Jahre gesetzlich rentenversichert war, erhielt im Durchschnitt 1.021 (netto 871 Euro) im Monat. 2011 lag dieser Betrag nur noch bei 953 Euro (netto 813 Euro). Renten wegen voller Erwerbsminderung...

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