Ehepartner

Thomas Filor: Immobilieneigentum bei Scheidung

Wer darf die gemeinsame Immobilie im Falle einer Scheidung behalten? Thomas Filor klärt auf. Magdeburg, 13.02.2020. In dieser Woche beschäftigt sich Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg mit dem Thema Immobilieneigentum im Falle einer Scheidung. „Viele Menschen stellen sich die Frage, wer im Falle einer Trennung und Scheidung das Haus oder die gemeinsame Wohnung behalten darf. Dabei gibt es verschiedene Optionen, sich zu einigen. Gute und vernünftige Entscheidungen erfordern aber natürlich das gegenseitige Einvernehmen der künftigen Ex-ehepartner“, erklärt Filor. „Findet man nämlich keine Einigung, kann dies wirtschaftliche Konsequenzen, beziehungsweise Nachteile, haben.“ Eine gemeinsame Immobilie bedeutet, dass beide Eigentümer ins Grundbuch eingetragen sind. Das bedeutet auch, dass ein Miteigentümer nichts ohne die Zustimmung des anderen Miteigentümers entscheiden darf. „Man ist also aufeinander angewiesen, wenn...

Die Diagnose Krebs und die Suche nach Glück und Normalität

Uwe Schramm verlor mehrere Familienangehörige durch die Krankheit und teilt seine Erfahrungen in dem Buch „Glück mit dunklen Schatten“. Die Diagnose „Krebs" bringt eine unglaubliche seelische Belastung mit sich. Aber auch Angehörige, Ehepartner und Freunde werden hineingezogen in das Hoffen und Bangen, in die Suche nach Therapien, in den Umgang mit Schmerzen, Schwäche oder Depressionen. Diesen Lebensweg hat Uwe Schramm in „Glück mit dunklen Schatten“ niedergeschrieben. Das Buch ist im Verlag Kern erschienen. Uwe Schramm musste in seinem Leben mehrmals erfahren, dass Familienangehörige an Krebs erkrankten und auch an der Krankheit starben. Als Jugendlicher stellte ihn die Erkrankung des Vaters vor die Herausforderung, einen anderen Beruf zu ergreifen als den, den er sich gewünscht und erlernt hatte. Eine glückliche Ehe verlor den unbeschwerten Blick in die Zukunft, als Schramms Ehefrau erkrankte. Und doch geht nach dem ersten...

Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. informiert: Steuern sparen bei Trennung und Scheidung

39 Prozent der deutschen Ehen werden geschieden. Das besagt eine aktuelle Statistik. Oft steht bei der Trennung die emotionale Bewältigung im Vordergrund. „Finanzielle Auswirkungen und steuerliche Konsequenzen sollten darüber nicht vergessen werden“, betont die Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. „Ob Auszug, Scheidungskosten oder Unterhaltszahlungen – häufig können Aufwendungen beim Finanzamt geltend gemacht werden“, erläutert Gudrun Steinbach, Vorstand des bundesweit tätigen Lohnsteuerhilfevereins. Beim Auszug aus der ehelichen Wohnung können zwar in der Regel nur die Kosten für die Umzugsspedition als „haushaltsnahe Dienstleistungen“ von der Steuer abgesetzt werden. „Ist die neue Wohnung jedoch deutlich näher am Arbeitsplatz, könnten die Umzugskosten eventuell auch als Werbungskosten gelten“, so Steinbach. Dafür müsse sich die tägliche Hin- und Rückfahrt zum Arbeitsplatz jedoch um mindestens eine Stunde verkürzen. Eine...

Die sieben Irrtümer in der Ehe… - Wem gehört was, wer unterschreibt für wen?

Notarkammer Frankfurt am Main. Wenn eine Ehe geschlossen wird, ohne dass ein Ehevertrag festgelegt wurde, tritt automatisch der Güterstand der Zugewinngemeinschaft in Kraft. Was das jedoch bedeutet, wissen viele Ehepaare nicht. Irrtum Eins: Beiden gehört alles! Die frisch Vermählten haben oft die Vorstellung, dass nach der Heirat alles beiden gemeinsam gehört. Dies stimmt nicht. Alle Vermögensgegenstände, die ein Ehepartner mit in die Ehe bringt oder während der Ehe unter seinem Namen erwirbt, bleiben sein Eigentum. Nach § 1363 Abs. II bleibt das Vermögen der Ehepartner auch nach der Eheschließung getrennt. Irrtum...

Populäre Rechtsirrtümer rund um die Scheidung

Die Rechtsanwaltskammer informiert Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer. Eine Scheidung markiert einen radikalen Einschnitt im Leben eines Paares oder einer Familie. Sowohl emotional als auch finanziell. Wenn dieser Schritt vollzogen wird, gilt es Einiges zu beachten. Die Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer klärt über weit verbreitete Rechtsirrtümer auf. Nach der Hochzeit gehört den Eheleuten alles zur Hälfte Das ist nicht richtig. Alles, was den Ehepartnern vor der Ehe allein gehörte, bleibt auch in der Ehe ihr Alleineigentum. Im Normalfall gilt in Deutschland der Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Das...

Familienrecht: Die Prüfung des Einzelfalles entscheidet über die Sittenwidrigkeit eines Ehevertrages

© Rechtsanwälte mth Tieben & Partner Köln Oberlandesgericht Köln , 25.10.2010, 4 UF 158/10 In Deutschland scheitern mittlerweile ein Drittel aller geschlossenen Ehen, so dass es anschließend oftmals zu Streitigkeiten über die Güteraufteilung bzw. das Bestehen von Versorgungsansprüchen bzw. Unterhaltsansprüchen kommt. Der Abschluss eines Ehevertrages stellt daher eine sinnvolle Alternative dar, um diese Streitpunkte möglichst abschließend vorab zu regeln. Ein solcher Ehevertrag kann vor der Ehe oder auch während der Ehe abgeschlossen werden und muss notariell beurkundet werden. Der Ehevertrag sollte insbesondere...

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