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Dr. Horst Werner

Namensschuldverschreibungen und Inhaber-Anleihen unter kapitalmarktrechtlichen Regeln – von Dr. Horst Werner

Grundsätze der Namensschuldverschreibungen und Inhaberschuldverschreibungen als Anleihen unter kapitalmarktrechtlichen Regeln – von Dr. Horst Werner Die gesetzliche Beschränkung der Anleihe-Emission ( als Inhaberschuldverschreibungen oder als Namensschulverschreibungen ) auf börsennotierte Unternehmen wurde schon in den neunziger Jahren aufgehoben( siehe die §§ 793 ff des Bürgerlichen Gesetzbuches – BGB ). Seitdem kann die Anleihe von jedem Unternehmen oder jedem Privatmann – auch ohne Kaufmann im Sinne des Handelsrechts zu sein – begeben werden ( siehe www.finanzierung-ohne-bank.de ) . Schuldverschreibungen ( = Anleihen, Bonds oder auch Rentenpapiere genannt ), Schuldscheindarlehen und partiarische Darlehen sind schuldrechtliche Verträge gem. §§ 488 ff, 793 ff BGB mit einem Gläubiger-Forderungsrecht ( „Geld gegen Zins“ ). Beide Formen von Anleihen sind bilanzrechtlich Verbindlichkeiten und gewähren die vereinbarten...

Steuersenkung mit einer nicht operativ tätigen Finanzholding - von Dr. Horst Werner

Eine Holding-Gesellschaft stellt ein Unternehmen dar, das langfristige Beteiligungen an mehreren selbstständigen Unternehmen innerhalb einer Struktur hält. Die Holding ist also eine Organisationsform, in der Unternehmen hierarchisch strukturiert sind. Man unterscheidet zwischen einer auch operativ tätigen Holding ( = Mischholdings mit operativem Geschäftsbereich ) und einer reinen Finanzholding, die nur Lenkungsaufgaben innerhalb des Unternehmensverbundes wahrnimmt ( = auch als Management-Holding bezeichnet ). Die Aufgabe einer Finanzholding ist zumeist die Verwaltung, Finanzierung und Führung von Tochtergesellschaften im Rahmen einer entsprechenden Beteiligung, die regelmäßig eine Mehrheitsbeteiligung darstellt, so dass eine einheitliche Konzernleitung im Sinne des § 17 Aktiengesetz ausgeübt werden kann. Die Holdinggesellschaft ist also eine Muttergesellschaft ( = Dachgesellschaft ), die ihre Untergesellschaften einheitlich leitet....

Eigenkapitalnahes (equity-mezzanine) und schuldenbezogenes (debt-mezzanine) Mezzanine-Kapital ohne Stimmrechts-Verwässerung

Das Mezzaninekapital kann eigenkapitalnah ( = eigenkapitalähnlich ) sein (equity-mezzanine) oder schuldenbezogenes (debt-mezzanine) Mezzanine-Kapital darstellen - jedoch immer ohne Stimmrechts-Verwässerung. Es handelt sich stets um stimmrechtsloses Beteiligungskapital mit Gewinnbeteiligung oder mit einer Festverzinsung. Die Mezzanine Finanzierung ist eine Unternehmensfinanzierung ohne Banken und ohne Belastung des Banken-Kreditscorings. Das bankenfreie Mezzanine-Kapital gibt es in den Ausprägungen des echten und unechten Mezzaninekapitals: das Echte ( Equity-Mezzanine ) ist bilanzrechtliches Eigenkapital und wird gleich nach dem Stammkapital vor den Kapitalrücklagen bilanziert. Das unechte Mezzanine-Kapital ( Debt-Mezzanine ) ist bilanzrechtlich eine Verbindlichkeit ( wie z.B. das partiarische Darlehen ) und kann allenfalls als wirtschaftliches Eigenkapital beschrieben werden. In jedem Falle erhält das Unternehmen stimmrechtsloses Kapital ohne...

Gewinn-Darlehen mit Zusatzbonus ( = Beteiligungsdarlehen mit Nachrangabrede ) gem. § 1 VermAnlG – von Dr. Horst Werner

Gewinndarlehen oder Beteiligungsdarlehen sind in der juristischen Sprache sogen. "Partiarische Darlehen". Die „partiarischen Darlehen“ definieren sich kapitalmarktrechtlich als (Nachrang-)Darlehen mit Gewinn-/Umsatzbeteiligung etc. und ohne gemeinsame Zweckverfolgung mit dem Unternehmen ( = Gewinn-/Beteiligungsdarlehen mit Nachrangabrede ) – siehe www.finanzierung-ohne-bank.de ). Sie sind gem. § 1 Abs. 2 Nr. 3 Vermögensanlagengesetz Finanzinstrumente im Sinne des Kapitalmarktrechts. Das partiarische Darlehen ( aus dem lat. pars, partis = Teil, z.B. Anteil am Gewinn – auch Beteiligungsdarlehen genannt ) gewährt neben einer...

Das erste Prüfungsfeld der BaFin (KAGB) sind die Unternehmenstätigkeiten und die Auswahl der zu platzierenden Finanzinstrumente

Die Unternehmenstätigkeit und der Unternehmensgegenstand sind bei öffentlichen Platzierungen zur Kapitalbeschaffung immer das erste Prüfungsfeld der BaFin nach dem Kapitalanlagegesetzbuch ( KAGB ), so Dr. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ). Deshalb ist hier z.B. bei der Gründung eines Unternehmens und auch später vor der Kapitalbeschaffung durch öffentliche Angebote am Kapitalmarkt besondere Aufmerksamkeit geboten. Eventuell ist auch der Unternehmensgegenstand in einem „alten“ Gesellschaftsvertrag anzupassen, um nicht in die „Fallen des KAGB“ zu geraten. Ein BaFin-zulassungsfreies Unternehmen, welches vom Kapitalanlagegesetzbuch...

Grundschuldbesicherte Darlehen können ohne Begrenzung BaFin-prospektfrei zur Kapitalbeschaffung aufgenommen werden

Bei der einzigen BaFin-prospektfreien Kapitalanlage gem. § 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 Kreditwesengesetz macht Dr. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) darauf aufmerksam, dass nur dann kein BaFin-Prospekt erforderlich ist, soweit die von der BaFin aufgestellten Richtlinien eingehalten werden. Die grundschuldbesicherten Darlehen sind nach schriftlicher Auskunft der BaFin keine Vermögensanlagen gem. § 1 Abs. 2 Nr. 1 - Nr. 7 VermAnlG und deshalb nicht prospektpflichtig. Zu den BaFin-Richtlinien gehören u.a., dass dem Kapitalanleger bei grundschuldbesicherten Darlehen im Rahmen der Werthaltigkeit einer in Deutschland belegenen Immobilien...

Der aktuelle Investoren-Brief mit neuen Beteiligungs-Angeboten ist heute am 13. Juni 2019 erschienen - von Dr. Horst Werner

Der neue, aktuelle Investoren-Brief vom 13. Juni 2019 – herausgegeben von Dr. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) – ist soeben mit neuen Beteiligungsangeboten und sonstigen Informationen über den freien Kapitalmarkt sowie über die BaFin-Richtlinien ( www.investoren-brief.de ) erschienen. Der Investoren-Brief kann kostenfrei unter dem nachstehenden Link abonniert werden : http://www.anleger-beteiligungen.de/htm/de/html/Investoren_Brief.php . Individuelle Auskünfte zu den Unternehmen und zu Sachfragen des freien Kapitalmarktes erteilt Dr. jur. Horst Werner. Der Investoren-Brief beinhaltet Angebote zu Kapitalanlagen...

Finanzvertrieb, Finanzmarketing und Direktplatzierungen sowie Investor-Relation zur Finanzierung - von Dr. Horst Werner

Das Online-Finanzmarketing zum Beteiligungs-Vertrieb können Unternehmer ohne große Streuverluste auf Finanzportalen, wie dem www.anleger-beteiligungen.de oder Platzierungsportalen oder in den kostenfreien Werbegruppen der Sozialen Netzwerke durchführen ( z.B. Facebook-Werbegruppe „Vertrieb“ : https://www.facebook.com/groups/131114957031108/ mit über 13.400 Mitgliedern ) oder auf kostenfreien Presseportalen ( wie z.B. www.pressemitteilung.ws ) verbreiten. Die Privatanleger, Investoren und Finanzdienstleister dieser Informations-Portale suchen zielgerichtet nach Möglichkeiten des Vertriebs, der Unternehmensbeteiligung und sind...

Die Anleihe mit Sonderformen zur Finanzierung mit spezifischen Ausprägungen und Besicherungen - von Dr. Horst Werner

Die Begebung einer Anleihe ist seit Anfang der neunziger Jahre jedem Unternehmen und sogar Privatpersonen möglich ( ausführlich dazu www.finanzierung-ohne-bank.de ). Die gesetzliche Beschränkung auf börsennotierte Unternehmen wurde aufgehoben ( siehe die §§ 793 ff des Bürgerlichen Gesetzbuches - BGB ). Zur Begebung einer Anleihe - soweit man die Platzierung öffentlich bewerben möchte und die Mindesteinlage unter Euro 100.000,- liegt - ist jedoch ein Wertpapierverkaufsprospekt mit Zulassung und Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht / Abteilung Wertpapieraufsicht BaFin in Frankfurt/Main erforderlich....

Unternehmensgegenstand und der Fondsbegriff des Kapitalanlagengesetzbuches bestimmen die Registrierungspflicht bei der BaFin

Entscheidend für den Fondsbegriff ist der Unternehmensgegenstand und die Tätigkeit des Unternehmens. Der Fondsbegriff des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) wird durch das sogen. "Investmentvermögen" im § 1 KAGB materiell bestimmt ( ausführlich auf www.finanzierung-ohne-bank.de ). Mit dem "Fonds"Gesetzbuch ( KAGB ) über Investmentfonds ( OGAW-Fonds – Investition in Wertpapiere ) und den sogen. AIF-Fonds ( Investition in wertpapierfreie Vermögensanlagen ) erhält die gesamte Fondsbranche in Deutschland für die bereits bisher BaFin-lizensierten sogen. Investmentfonds mit insolvenzgeschütztem Sondervermögen ( früher bezeichnet...

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