Pressemitteilung WebService - Pressemitteilungen kostenlos veröffentlichen

Diakonie

„Nur gemeinsam sind wir stark!“ – Heimopfer solidarisieren sich Kommentar: Die Forderungen liegen auf dem Tisch. In seltener Eintracht haben der „Verein Ehemaliger Heimkinder“, die beiden weiblichen und der männliche Opfervertreter (mit einer Arbeitsgruppe) am „Runden Tisch Heimerziehung“, ihre Forderungen zur Entschädigung und Wiedergutmachung der in den 50er und 60er Jahren begangenen Verbrechen formuliert und miteinander abgestimmt. Dazu gesellen sich die Vertreter der behinderten Heimkinder. Die Entschädigungsforderungen reichen von 300 bis 400 Euro, teils mit Stufenmodell, als monatliche Opferrente bis zum...

„Nie wieder ins Heim!“ „Es geht nicht um das Sühnen einiger Ohrfeigen a la Mixa“, so Helmut Jacob zu den lauter werdenden Forderungen von Heimopfern der Nachkriegsjahzehnte nach einer Opferrente. Unlängst traf sich die „Freie Arbeitsgruppe JHH 2006“, die seit 4 Jahren Gewalt und Verbrechen an behinderten Kindern in Volmarstein dokumentiert, mit ehemaligen Mitschülern. Ein Gesprächspunkt war die Erarbeitung einer Resolution „Forderungen an Politik und Kirche“. Gruppensprecher Jacob „Volmarstein hat das Leben vieler Kinder negativ beeinflusst.“ Drei Kinder hätten sich laut Eingeständnis der ESV durch die erlebte...

Von den Verbrechen an behinderten Kindern will die Evangelische Kirche nichts hören. „Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die Lippische Landeskirche haben gemeinsam mit ihrer Diakonie ehemalige Heimkinder zu einer Begegnung eingeladen.“, so steht es in einer Pressemitteilung, und weiter: „Damit sollen alle Betroffenen in der Region ein Forum erhalten, in dem sie zu Wort kommen und sich austauschen können. ...“ Er hätte ihnen am 25. August in Bielefeld Grausamkeiten erzählt, wenn man ihn als Vertreter der behinderten Heimopfer von Volmarstein zum Gespräch eingeladen hätte. Auch, wie er als Schulkind schlimmste...

Flut-Katastrophe in Pakistan: Weltbank stellt 900 Millionen Dollar zur Verfügung Scharfe Kritik von Guido Westerwelle, Steffen Seibert – Diakonie und Caritas sind enttäuscht über die Deutschen: „Zu wenig Spenden aus Deutschland !“ Von Andreas Klamm-Sabaot New York / Berlin / Islamabad. 18. August 2010. Nach der Flut-Katastrophe in Pakistan sind rund 20 Millionen Menschen in schwerster Not, obdachlos und von Seuchen und Hungernot bedroht. Aus Pakistan werden die ersten toten Kinder und Frauen gemeldet, die verhungert sind. Eine Sprecherin erklärte, dass das Ausmaß der Flut-Katastrophe in Pakistan schlimmer als die...

Offener Brief Sehr geehrte Frau von der Leyen! Mit Erstaunen entnehme ich heute verschiedenen Presseberichten, daß Sie als zukünftige Bundespräsidentin im Gespräch sind. Ich halte Sie für eine kluge Frau. Wenn Sie Ihre letzten Jahre rekapitulieren, kommen Sie selbst zu der Überzeugung, daß Sie dieses hohe, moralische Amt nicht ausfüllen wollen. Frau von der Leyen, Sie wollen gar nicht Bundespräsidentin werden, weil Sie zu viele Menschen nicht mögen. Beispielsweise mögen Sie etwa eine Millionen ehemaliger Heimkinder nicht, die in den 50er bis 80er Jahren Opfer von Gewalt und Terror wurden. Bei Ihnen geht es nicht um...

(Lindlar) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) Nordrhein-Westfalen kritisiert das Urteil des Arbeitsgerichts Bielefeld zum Streikverbot in kirchlichen Einrichtungen. "Die kirchlichen Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie nutzen Ihre Quasi-Monopolstellung als Arbeitgeber im Sozialwesen schamlos aus. Das nun vom Gericht in Bielefeld bestätigte Streikverbot macht ihre Bediensteten zu Arbeitnehmern zweiter Klasse", sagt NRW Sprecher Rainer Ponitka. Bei dem kircheneigenen Arbeitsrecht handele es sich um eine Grundrechtseinschränkung. Das sei im modernen und säkularen Staat ein Skandal. Diese Sonderstellung...

Gestern, Heute, Morgen Auf einen Stadtrundgang der ganz besonderen Art können sich die Schwerter Bürger am 25. März begeben. Durchs Gestern, Heute und Morgen nimmt sie die diakonische Stadtführung mit und zeigt: die Geschichte Schwertes ist untrennbar mit der Geschichte seiner Diakonie verbunden. Es ist ein Ausflug in das Gestern und gleichzeitig der Brückenschlag zu den gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. An insgesamt 6 Standorten ist die Diakonie Schwerte zurzeit mit ihren Einrichtungen in der Stadt vertreten und ist damit einer der wichtigsten sozialen Stützpfeiler. Doch was die wenigsten wissen:...

14.10.2009: |
Anlässlich des 5jährigen Jubiläums von mfd Diagnostics verzichtete die Firma auf eine große Feier und ermöglichte stattdessen mit einer Spende den Kauf von Gartenmöbeln für die Mädchenwohngemeinschaft in Alzey. Diese Gemeinschaft bietet Mädchen in schwierigen Situationen ein neues Zuhause mit vielfältigen Betreuungs- und Hilfsangeboten. Träger ist das Diakonische Werk Worms-Alzey. Heute fand die Übergabe der Gartenmöbel durch mfd-Geschäftsführerin Simone Maurer im Familien- und JugendHilfeZentrum Alzey statt. Dort wohnen zurzeit 9 Mädchen im Alter von 14 bis 19 Jahren. „Die Mädchenwohngemeinschaft bietet einen Rahmen,...

Verantwortung für das Schicksal früherer Heimkinder übernehmen (Tagesveranstaltung der Ev.-luth. Kirche Hannover und ihres Diakonischen Werkes) Zusammenfassung des Zeitplans für den Tag 10.00 Ankommen, Kaffee 10.30 Begrüßung, Einführung (Dr. C. Künkel) 10.45 Erinnerungen (Rita Schult, Fassberg + Jörg Walther, Reinheim) 11.15 Erinnerungen (Mechthild Schultze, Herne + Gerhard Haake, Bad Salzdetfurth) 11.45 Einführung in die Ausstellung von Eckhardt Kowalke 12.00 Mittagspause, Imbiss 13.00 Diakonie und die Frage der Heimerziehung der 50er und 60er Jahre (Leiter Archiv DW EKD) 13.30 Erziehungspraxis in Heimen...

Hannover - 18. Juni 2009 (tj). Im Herbst vorigen Jahres hat das niedersächsische Sozialministerium eine Hotline für ehemalige Heimkinder geschaltet, über 100 Betroffene riefen an oder schrieben Briefe, schilderten ihre Erfahrungen. Die waren erschütternd. Das sagte Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann vor dem Landtag in Hannover. Das Parlament beschäftigte sich in zweiter Beratung mit diesem Thema. Die Ministerin wies darauf hin, dass die Anruferinnen und Anrufer über „Demütigungen und Gewalt“ berichtet hätten, und fügte hinzu: „Viele haben versucht, die traumatischen Erlebnisse zu verdrängen. Als gut und entlastend...

Inhalt abgleichen