Demenz

Alzheimer-Demenz-Therapie Transkranielle Pulsstimulation (TPS)

Prof. Musa Citak über die TPS-Therapie bei Alzheimer, Demenz, Parkinson und die Folgen von Corona-Infektionen. Die erste klinisch zugelassene, nicht-medikamentöse Alzheimer-Therapie Transkranielle Pulsstimulation, kurz TPS genannt, hat in den vergangenen Monaten hohe Wellen geschlagen. Zunächst aufgrund ihrer Behandlungserfolge in Kliniken und Praxen staunend, aber auch kritisch betrachtet - kann man Alzheimer und andere neurodegenerative Erkrankungen wirklich auch ohne Medikamente behandeln? - etabliert sich diese Variante der Stoßwellen-Therapien zusehends. Gerade in den vergangenen Wochen war die Transkranielle Pulsstimulation eine der Kernthemen auf den großen internationalen Neurologie-Kongressen dieses Herbstes und neue Studien belegen die Wirk- und Funktionsmechanismen dieser Methode aus dem Kreis der Stoßwellen-Therapien immer deutlicher. Dass die TPS so viel Aufmerksamkeit erregt, ist nicht verwunderlich. Denn bis heute konnte...

Schlafmittelkonsum erhöht Demenzrisiko

Einige Medikamente, die auch als Schlafmittel verwendet werden, stehen unter Verdacht, das Demenzrisiko zu erhöhen - darunter auch rezeptfrei erhältliche Produkte. Sie wurden zwar nicht speziell für diesen Zweck entwickelt, haben aber den Nebeneffekt, dass sie den Schlaf fördern. Allerdings hemmen sie im Gehirn die Wirkung des Botenstoffs Acetylcholin (ACh). Dadurch könnte das Risiko steigen, eine Demenz zu entwickeln, zum Beispiel vom Typ Alzheimer. Es gibt viele Medikamente, die anticholinerg wirken. Einige davon kommen auch als Schlafmittel zur Verwendung. Im Wesentlichen sind dies die rezeptpflichtigen Wirkstoffe Amitriptylin, Doxepin, Hydroxyzin, Quetiapin und Trimipramin sowie Diphenhydramin (DPH), das rezeptfrei erhältlich ist. Letzteres ist unter anderem in Produkten wie „Vivinox“ und den „Nachtsternen“ enthalten. Einige Medikamente, die bei anderen Erkrankungen eingesetzt werden (Depression, Allergien, Krampfanfälle,...

Donepezil kehrt Alkoholschäden im Gehirn um

Womöglich kann Donepezil Alkoholschäden im Gehirn reparieren, die durch das Trinken in der Jugend entstehen. Forscher gaben jungen Ratten über einen längeren Zeitraum eine genau definierte Menge an Alkohol und später das zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit zugelassene Medikament Donepezil. Die durch den Alkohol bedingten Schäden im Gehirn schienen sich dadurch umzukehren. In einer Studie an der Duke University in Durham (North Carolina, USA) zeigten Forscher an Ratten, dass das Alzheimer-Medikament Donepezil Alkoholschäden in den Zellen des jungen Gehirns sowohl strukturell als auch genetisch rückgängig machen kann. Es gibt nur wenige Daten darüber, wie sich Alkohol auf das Gehirn junger Menschen auswirkt. Es ist aber bekannt, dass es Veränderungen gibt. Ob diese von Dauer sind, ist noch unklar. Ein großer Teil der Forschung befasst sich speziell mit dem Hippocampus, der mit dem Lernen und dem Gedächtnis in Verbindung steht....

Ist Memantin zur Alzheimer-Vorbeugung geeignet?

In einer Studie der University of Virginia soll untersucht werden, ob Memantin zur Alzheimer-Prävention geeignet ist. Mit den Ergebnissen ist im Oktober 2024 zu rechnen. Alzheimer ist bei weitem die häufigste neurodegenerative Krankheit im Alter. Die Bevölkerung der westlichen Welt wird immer älter. Dadurch steigt auch die Zahl der Menschen, bei denen eine Demenz vom Typ Alzheimer entsteht. Um der Lage Herr zu werden, könnte eine präventive Therapie erforderlich sein. Diese müsste, so die Vermutung, bei gefährdeten Personen schon in jungen Jahren beginnen. Die Prozesse, die zum Verlust der kognitiven Funktionen führen, entwickeln...

Memantin: wie das Alzheimer-Mittel bei gesunden Menschen wirkt

Von Gehirndoping mit Memantin spricht man, wenn das für die Behandlung der mittelschweren bis schweren Alzheimer-Krankheit zugelassene Medikament von gesunden Menschen zur Verbesserung ihrer kognitiven Leistung verwendet wird. In der Theorie könnte das klappen, doch es gibt auch viele berechtigte Zweifel. Zwar hilft Memantin bei Demenz besser als ein Placebo, aber heilen kann es die Krankheit nicht. Das Medikament bindet sich an bestimmte NMDA-Rezeptoren der Gehirnzellen (Neuronen) und verhindert so eine übermäßige Stimulation durch Glutamat. Das Glutamat ist für die normale Funktion des Gehirns erforderlich, eine zu starke...

Transkranielle Pulsstimulation (TPS®) bei Alzheimer-Demenz und Parkinson in der Praxis Dr. Schader & Heine

Die Praxisgemeinschaft am Chiemsee startet die Alzheimer-Demenz-Therapie TPS® mit großer Indikationsbandbreite. 22.02.2022, Aschau im Chiemgau - Gut zwei Jahre ist es erst her, dass erste Kliniken in Deutschland mit der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS) zur Behandlung der Alzheimer-Demenz und anderen Erkrankungen des dementiellen Formenkreises zu arbeiten begannen. Seitdem hat sich diese weltweit erste zugelassene physikalische Therapie bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems dank ihrer beeindruckenden Erfolge vergleichsweise - betrachtet man die normale Dauer der Etablierung anderer Behandlungsmöglichkeiten in der Medizin...

Studie über den Langzeit-Nutzen von Galantamin, Rivastigmin und Donepezil

AChE-Hemmer kommen in der Behandlung der Alzheimer-Krankheit zum Einsatz. Ihr Nutzen ist allerdings umstritten und es gibt kaum Daten zu den langfristigen Effekten. Eine schwedische Studie, die 2021 in der Zeitschrift Neurology erschien, konnte zeigen, dass die kognitiven Vorteile und die verringerte Sterblichkeit bis zu fünf Jahre nach der Diagnose anhalten. Die Alzheimer-Krankheit ist eine Erkrankung des Gehirns, die tiefgreifende Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen und ihrer Familien hat. Allein in Deutschland sind es etwa 1,7 Millionen Menschen davon betroffen. Die meisten Patienten sind bei der Diagnose über 65 Jahre...

Transkranielle Pulsstimulation (TPS) zur Alzheimer-Therapie bei Dr. Peter Schleicher in München

Der Stoßwellen-Experte setzt die TPS bei Demenz, Parkinson und Schlaganfall ein. Die Transkranielle Pulsstimulation (TPS®), weltweit erste zugelassene physikalische Therapie zur Behandlung der Alzheimer-Demenz, breitet sich seit Ende 2020 auch in Deutschland immer weiter aus. Diese Therapie arbeitet nicht-invasiv mit speziellen fokussierten Stoßwellen, die in der Medizin immer mehr an Bedeutung gewinnen. Auch der renommierte Münchner Mediziner Dr. Peter Schleicher, seit vielen Jahren sowohl wissenschaftlich als auch in der Praxis Experte für Stoßwellen, hat die Forschung und Entwicklung der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS)...

Neue Therapiemethoden bei Krebs, Borreliose, Demenz und anderen chronischen Erkrankungen

Das Zentrum der Erweiterten Medizin in Frankfurt/Main präsentiert sein Spektrum in neuem Filmbeitrag. Chronische Erkrankungen wie Krebs, neurophysiologische Krankheiten wie Demenz oder Parkinson, virale Belastungen oder Borreliose sind Leiden, die jährlich hunderttausende Menschen treffen - und während in Deutschland und weltweit die Zahlen der Betroffenen trotz großem Forschungseinsatz kontinuierlich steigen, treten die standardisierten Diagnostik- und Behandlungsmethoden mehr oder minder auf der Stelle. Anders im Zentrum der Erweiterten Medizin des Mediziners Dr. med. Gerhard Siebenhüner in Frankfurt am Main: In den vergangenen...

Kann man Demenz behandeln? Die Antwort lautet: Ja.

Wissenschaftlicher Durchbruch in der Demenz-Forschung: Die Transkranielle Pulsstimulation (TPS). Wer heute mit der Diagnose Alzheimer-Demenz oder anderen Form der Demenz konfrontiert ist und nach Behandlungsoptionen sucht, wird bislang enttäuscht. Unisono heißt es von allen Seiten: Nein, der Formenkreis Demenz ist unheilbar, eine Therapie ist nicht in Sicht. Dies jedenfalls schreiben die Verbände und Institutionen auf ihren Websites noch - bedauerlicherweise. Zu kurz ist augenscheinlich noch die Zeitspanne der öffentlichen Wahrnehmung, seit der die erste tatsächliche Alzheimer-Demenz-Therapie namens Transkranielle Pulsstimulation...

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