David Cameron

Camerons Referendum – Anstoß zu einer überfälligen EU-Diskussion

29. Januar 2013. Ist David Camerons geplantes EU-Referendum ein Schachzug zur Sicherung der eigenen Wiederwahl oder legt damit der britische Regierungschef ein Veto über die kontroverse EU-Zentralhoheit Brüssels ein? Deutsche Medien betrachten Camerons Rede als Angriff auf das EU-Gespann „Angela Hollande“ und „François Merkel“. Philipp Wolfgang Beyer, Mitglied im Bundesvorstand der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT, befürwortet dagegen eine Volksabstimmung über die EU-Mitgliedschaft auch in und für Deutschland. David Cameron tut, was sich andere europäische Regierungschefs nicht trauen würden: Er will das britische Volk mittels Referendum entscheiden lassen, ob Großbritannien in der Europäischen Union (EU) bleiben möchte, oder nicht. Dass er die Durchführung des Referendums an die Wahl seiner Partei im Jahr 2015 knüpft, zeigt zwar, dass er damit auch eigene Interessen vertritt. Aber die Botschaft dieses legalen Schachzuges,...

Was soll aus der Europäischen Union werden?

Die Rede des britischen Regierungschefs Cameron, in der er ein Referendum über den Verbleib seines Landes in der EU für 2017 ankündigte, hat erneut die Frage aufgeworfen, welche Kompetenzen die Mitgliedsstaaten an den Staatenbund abgeben sollen bzw. müssen. Es überrascht nicht, daß darüber zahllose unterschiedliche Meinungen bestehen. Daß es die überwiegend kleinen europäischen Staaten ohne Verbund in Zukunft schwer haben würden, sich politisch und wirtschaftlich gegenüber Staaten wie USA, China, Brasilien, Rußland zu behaupten, dürfte unstrittig sein. Insofern macht eine Europäische Union nicht nur Sinn, sondern ist auch geboten. Unstrittig ist aber auch, daß sich die europäischen Staaten hinsichtlich der Mentalitäten ihrer Völker, ihrer Traditionen und ihrer politischen und wirtschaftlichen Kraft erheblich unterscheiden. Die Europäische Union wird deshalb ein buntes Völkergemisch bleiben. Einheit in der Vielfalt. Um im...

18.01.2011: |

Open Market TV AG NEWS: US-Kritik an BP-Deal mit Russland

Open Market TV AG NEWS: US-Kritik an BP-Deal mit Russland Neues Bohrland in Sibirien und der Arktis wird erschlossen Bohrinsel: BP-Rosneft-Deal soll Bohrungen in der Arktis ermöglichen (Foto: pixelio.de/schütz) Washington (pte/17.01.2011/06:10) - Nach der Bekanntgabe des Deals zwischen den beiden Öl-Konzernen BP http://www.bp.com und Rosneft http://www.rosneft.com regt sich nun international immer mehr Kritik an der strategischen Allianz. Vor allem die USA geben sich in Anbetracht der gegenseitigen Beteiligungen des britischen und des russischen Unternehmens skeptisch, berichtet der Guardian. Bohrungen in unberührten Gebieten Der Deal soll in Zukunft Bohrungen in bisher unberührten Gebieten vor der Küste von Sibirien und in der Arktis ermöglichen. Auf politischer Ebene wurde die Vereinbarung von den Premierministern der beiden Länder David Cameron und Wladimir Putin unterstützt. Die Entscheidung bei der Suche nach...

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