Cyberangriffe

Neue Studie von TU Darmstadt und IT-Seal GmbH: Social-Media-Nutzer sind Hochrisikogruppe für Cyberangriffe

Nach der Phishing-Welle mit Corona-Bezug und dem Abschalten des EMOTET Netzwerkes kommt auf Unternehmen eine neue Phishing-Welle zu. Forscher der Technischen Universität Darmstadt haben in Zusammenarbeit mit der IT-Seal GmbH herausgefunden, dass Social-Media-Nutzer deutlich verwundbarer gegenüber Cyberangriffen sind als Nicht-Social-Media-Nutzer. Aktueller Job, Ausbildung, Zertifikate, Hobbies und Kollegen - All diese Daten und Informationen aus Sozialen Netzwerken stehen in vielen Fällen frei zugänglich im Internet zur Verfügung. Cyberkriminelle nutzen diese Informationen, um darauf aufbauend unter anderem gezielte Phishing-Mails zu erstellen, die bei ihren Opfern, ausgestattet mit realen Informationen, eine hohe Glaubwürdigkeit erzeugen. Eine Studie des Fachgebiets Information Systems & E-Services (ISE) der TU Darmstadt, die auf der European Conference on Information Systems im Juni 2021 vorgestellt wird, hat nun untersucht, ob Nutzer,...

Die zweite Welle startet - DDoS-Erpresser fassen nach

Globale DDoS-Kampagne, Lösegeldforderungen an Unternehmen Das Sicherheitsunternehmen Radware warnt vor einer zweiten Welle von Ransom-Attacken durch eine Gruppe, die bereits im August 2020 aktiv war. In der letzten Dezemberwoche 2020 und der ersten Januarwoche 2021 wurden Radware-Kunden zum zweiten Mal Ziel dieser globalen DDoS-Kampagne. Diese erhielten neue Mails, die mit den Worten begannen: "Vielleicht haben Sie uns vergessen, aber wir haben Sie nicht vergessen. Wir waren damit beschäftigt, an profitableren Projekten zu arbeiten, aber jetzt sind wir zurück." Die zweite Welle nur an Nicht-Zahler Unternehmen, die diese Mails erhielten, hatten bereits im August und September 2020 Drohungen erhalten. Die Analyse dieser zweiten Welle von Mails legt nahe, dass dieselbe Gruppe aus dem Sommer 2020 hinter diesen bösartigen Mitteilungen steckt. Als Empfänger sind Radware nur Organisationen bekannt, die im Sommer 2020 nicht auf die Lösegeldforderung...

Radware-Studie: Web-Anwendungen unnötig anfällig für Cyberangriffe

Neue Modelle für Remote-Arbeit und Kundenkontakt, die aus der Pandemie resultieren, bereiten Probleme für angemessene Sicherheitsplanung bei Web-Anwendungen Globale Unternehmen haben Schwierigkeiten, eine konsistente Anwendungssicherheit über mehrere Plattformen hinweg aufrechtzuerhalten. Zudem verlieren sie mit dem Aufkommen neuer Architekturen und der Einführung von Application Program Interfaces (APIs) an Transparenz. Dies sind die zentralen Ergebnisse der Radware-Studie "2020-2021 State of Web Application Security Report". Hintergrund dieser Entwicklung ist die Notwendigkeit, sich schnell auf ein neues Modell für Remote-Arbeit und Kundenkontakt einzustellen, die aus der Pandemie resultierte. Bei dieser Umstellung hatten viele Entscheidungsträger wenig oder gar keine Zeit für eine angemessene Sicherheitsplanung. "Da mehr als 70 Prozent der Befragten berichten, dass ihre Produktions-Apps das Rechenzentrum bereits verlassen haben, wird...

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