Chesapeake Gold

Analysten positiv für den Goldpreis gestimmt

Obwohl Gold bei den Anlegern wohl etwas an Attraktivität verloren hat, sind einige Analysten für nächstes Jahr positiv gestimmt. So haben beispielsweise die Experten der Commerzbank den Goldpreis nun für Ende 2022 auf 1.800 US-Dollar nach unten revidiert. Aber ab Anfang 2023 sehen sie Gold wieder glänzen. Die hohen Inflationsraten der letzten Monate konnten den Preis des Edelmetalls nicht nach oben hieven, eher das Gegenteil ist der Fall. Mit dem Juli musste der vierte Monatsverlust in Folge verzeichnet werden. Besser geht es da dem Goldpreis in Euro gerechnet, hier ist gegenüber Jahresanfang noch ein Plus preislich vorhanden. ETF-Anleger trennten sich vom Gold in den vergangenen Monaten, allein im Juli waren dies 94 Tonnen Gold, die abgeflossen sind. Hauptbelastungsursache für den Goldpreis ist der starke US-Dollar. Auch die Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank im Juli zeigte eine negative Wirkung für den Preis des edlen Metalls. In...

Extremer Pessimismus - gut für Gold

Die USA schlittern in eine Rezession, Europa geht es nicht viel besser, das bei hoher Geldentwertung. Wenn das nicht der perfekte Nährboden für die goldene Sommerrally ist. Der relative Stärke Index (RSI) zeigt an, wenn ein Markt überverkauft ist. Das ist der Fall, wenn der RSI unter 30 notiert. Seine Skala geht von 0 bis 100. Über 70 ist ein Markt überkauft. Mitte Juli war es so weit. Als der Goldpreis von 1750 US-Dollar je Unze auf 1700 Dollar zustürzte, sackte der RSI auf gut 25 ab. Ein Kaufsignal. Tatsächlich hätte man dann Gold ganz kurz sogar unter 1700 Dollar je Unze kaufen können. Doch damit scheint es nun vorbei. Deutlich mehr als 1750 Dollar kostet die Unze nun wieder. Was sind die neuen Treiber, sind sie nachhaltig? Auslöser war nicht zuletzt die Erwartung auf und dann die Bestätigung des großen Zinsschrittes der US-Notenbank. Hinzu kamen nun Daten, dass sich die USA in einer technischen Rezession befinden. Der Internationale...

Die Goldentnahmen von der Shanghai Gold Exchange verbessern sich

Der Grund dürfte in der Erholung der chinesischen Wirtschaft liegen. Im Juni wurden von der Shanghai Gold Exchange 140 Tonnen Gold entnommen. Dies waren 37 Tonnen mehr als im Mai und sieben Tonnen mehr als im Vorjahresmonat. Corona-bedingte Einschränkungen gehen in China zurück, so kann die Wirtschaft wieder Fahrt aufnehmen. Zu sehen ist dies auch am Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe. Er erholte sich im Juni auf den höchsten Stand seit März 2022. Chinesische Gold-ETFs erreichten im Juni einen Abfluss von Gold im Wert von 37 Millionen US-Dollar. Insgesamt flossen im ersten Halbjahr 18,3 Tonnen Gold, somit Gold im Wert von rund einer Milliarde US-Dollar ab. Dem steht der physische Goldmarkt in China gegenüber. Unterstützung erhält der chinesische Goldkonsum zum einen von einer schwachen Währung im Land und zum anderen wohl von einer aufgestauten Hochzeitsnachfrage. Der gesunkene Goldpreis könnte ein Anreiz sein, Lagerbestände...

Gold ist immer noch ein Investment wert

Steigende Zinsen sind in der Regel nicht gut für den Goldpreis, doch Gold in Euro gerechnet lohnt den Kauf auf jeden Fall. Langsam scheint sich eine Rezession abzuzeichnen. Dies zusammen mit den steigenden Zinsen tut dem Goldpreis im Allgemeinen nicht gut. Dies gilt auch für Silber, das preislich gerade schwächelt. Schuld ist das Überangebot der letzten Monate. Hier und vor allem auch bei den Silbergesellschaften könnten sich in der nächsten Zeit sehr gute Einstiegsmöglichkeiten ergeben. Die Fed hat den US-Leitzins um 50 Basispunkte angehoben und die Verkäufe von Staatsanleihen sollen erst in der nächsten Zeit verstärkt werden....

Goldpreis geht nach oben

Gold bewegt sich höher und wird von anderen Faktoren angetrieben als andere Anlageklassen. 1930 konnte man für einen US-Dollar oder 1/100 Unze Gold etwa 11 Brotlaibe kaufen. Im Jahr 2021 bekam man für die 1/100 Unze Gold gut acht Brotlaibe, aber für den einen US-Dollar nur noch ein halbes Brot. Gold hat seinen Wert also deutlich besser beibehalten. Das Edelmetall bewegt sich im Wert also ziemlich unabhängig, es dient als Risiko-Diversifikator und schützt vor Ereignissen, die beispielsweise Immobilien im Wert verlieren lassen. Im Pandemiejahr 2020 erreichte Gold ein Rekordhoch und übertraf Anleihen. Heute in der Zeit des Ukraine-Krieges...

Deutsche Wirtschaft schwächelt - Gold und Silber stark

Die Fed hat die Zinsen erhöht. Der Preis für Gold und Silber steigt infolgedessen an. Dies ist eigentlich keine Überraschung, da bei früheren Zinserhöhungszyklen das Gleiche passierte. Dabei konnte der Silberpreis sogar mehr zulegen als der Goldpreis. Die Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft sehen jedoch nicht so rosig aus. Gerade hat das Institut für die Weltwirtschaft (IfW) seine Prognose für 2022 halbiert. Es wird nur noch von einem Wachstum von 2,1 Prozent ausgegangen. Dabei hatte das IfW erst vergangenen Dezember die Erwartungen von 5,1 auf vier Prozent verringert. Grund waren dabei die Lieferkettenprobleme und...

Wirkungen des Krieges auf die Rohstoffmärkte

Nicht nur viele Menschen, sondern auch die Rohstoffmärkte sind von Putins Angriff auf die Ukraine betroffen. Immerhin ist Russland der weltweit drittgrößte Goldproduzent, rund zehn Prozent entfallen auf das Land. Nur China und Australien produzieren mehr des Edelmetalls. Und die Bank von Russland hat in den letzten Jahren sehr eifrig Gold zugekauft. Die Risiken für steigende Inflationsraten und die Gefahr einer sich abschwächenden Wirtschaft nehmen zu, so die Ökonomen. Denn ohne wirtschaftliche Folgen bleibt das Ganze sicher nicht. Stagflation droht, das bedeutet hohe Inflation und schwaches Wirtschaftswachstum. Steigende Energiepreise...

Gold nähert sich der 1.900 US-Dollar-Marke je Feinunze

Gerade hat der Goldpreis, gerechnet in US-Dollar den höchsten Stand seit sieben Monaten erreicht. In Euro wurde das Edelmetall mit einem Preis von 1.666 Euro so teuer gehandelt wie seit September 2020 nicht mehr. Die Querelen an der russisch-ukrainischen Grenze sind sicher preistreibende Faktoren. Dazu kommt die Veröffentlichung eines Protokolls der neuesten Zinssitzung der Fed. Im März soll es mit 0,25 Prozentpunkten bei den Zinsen nach oben gehen. Allgemein war mit dem Doppelten gerechnet worden, so dass dies dem Goldpreis wohl einen weiteren Schub nach oben verpasst hat. Und die Goldnachfrage aus Europa und aus den USA ist äußerst...

2021 war ein Erfolg für den Edelmetallmarkt

Viele Anleger haben sich vermehrt mit Gold und Silber eingedeckt, so zeigt es auch der Degussa Marktrückblick. Beim Krügerrand in Gold oder beim Maple Leaf in Silber oder Gold langten private Investoren eifrig zu. Pandemie oder wirtschaftliche Turbulenzen konnten daran nichts ändern. Laut Aussagen vom Degussa Goldhandel hat sich nach dem Gold-Boom-Jahr 2020 das Käuferverhalten auf hohem Niveau stabilisiert. Edelmetallkäufer mit dem gedanklichen Hintergrund an langfristige Investments sind den Edelmetallen treu geblieben. Bei Degussa zählten zu den meistverkauften Waren neben Maple Leaf und Krügerrand Degussa-Goldbarren, eine...

Beliebtheit von Gold steigt

Nachdem der Goldpreis nun den höchsten Wert seit November erreichen konnte, wird mit weiterem Aufwärtspotenzial gerechnet. Dass das edle Metall gerade rund 1.840 US-Dollar gekostet hatte, dürfte die Anleger erfreuen. Und damit könnte Gold aus der seit etwa zwölf Monaten dauernden Seitwärtsbewegung ausbrechen. Schließlich steigen aktuell auch die Nominalzinsen, was eigentlich kontraproduktiv für den Goldpreis ist. Zehnjährige Anleihen sind in den USA von 1,4 auf 1,8 Prozent und in Europa das erste Mal seit drei Jahren in einen positiven Bereich angestiegen. Für die USA werden im laufenden Jahr vier Zinsschritte erwartet,...

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