Canada Nickel

PDAC-Effekte

Die Meinungen langjähriger Bergbauexperten sind immer von Interesse. Dazu gehört auch Michael Ballanger. Jahrzehntelange Erfahrung in Sachen Bergbau und Exploration, insbesondere bei den Junioren der Branche, zeichnet den Experten aus. Er ist Börsenhistoriker und Goldmarkt-Enthusiast und hat Mineralvorkommen auf der ganzen Welt besucht. Jüngst äußerte er sich zum sogenannten PDAC-Effekt. Dabei hält er die Rückkehr zu den Junior-Gold- und Silbergesellschaften für längst überfällig. Oft bringt die PDAC fast eine Art Wende für die Junior-Unternehmen nach Abschluss der PDAC, der Prospectors & Developers Association of Canada, der wohl vielbeachtesten Rohstoffmesse der Welt. Die erste PDAC vor 90 Jahren übrigens hatte vor allem den Zweck einen Gesetzesentwurf zu kippen, der der Bergbauindustrie geschadet hätte. Früher, etwa in den 80er-Jahren war die PDAC eine Art Verkaufsveranstaltung. Die teilnehmenden Bergbaugesellschaften zeigten...

Die PDAC ist gestartet

Der vielbeachtete Kongress der Prospectors & Developers Association (PDAC) findet vom 5. bis 8. März in Toronto statt. Seit mehr als 80 Jahren tummeln sich die größten Akteure im Ressourcensektor, Investoren und viele Experten auf dem Kongress. Bis zu 30.000 Teilnehmer aus mehr als 130 Ländern sind meist dabei. Präsentationen, Networking-Veranstaltungen, Vorträge oder Bildungsprogramme locken Rohstoff-Fans, Unternehmen und Organisationen aus aller Welt an. Seit dem ersten Kongress 1932 ist die PDAC deutlich gewachsen. Die Minenindustrie ist mit mehr als 1.100 Ausstellern vertreten. Es gibt Informationen zu aktuellen Aktivitäten und das Investitionspotenzial von Explorations- und Entwicklungsgesellschaften. Über das PDAC One-on-One-Meeting-Programm können sich Investoren mit Ausstellern treffen. Themen sind unter anderem Gold und Silber, Seltene Erden, Batteriemetalle wie Kobalt und Nickel, Basismetalle, Diamanten, oder Uran. Besucher...

Kobalt, Nickel und Lithium - wichtige Rohstoffe für die Zukunft

Kritische Metalle und Seltene Erden stehen im besonderen Interesse vieler Staaten. Denn Chinas Vormachtstellung ist nicht erwünscht. Die Klimapolitik ist ein zentrales Thema. Um dem Ziel der Energiesicherheit und der Abkehr von fossilen Brennstoffen näher zu kommen, sind bestimmte Rohstoffe gefragt. Kobalt, Nickel und Lithium stehen an erster Stelle. Die Abhängigkeit von ausländischen Lieferketten ist nicht beliebt. Betrachtet man die weltweiten Reserven an kritischen Rohstoffen, so steht China mit mehr als 42 Prozent an der Spitze. Den zweitgrößten Anteil mit immer noch gut 20 Prozent besitzt Brasilien. Abgesehen von Russland (gut zehn Prozent) können andere wichtige Volkswirtschaften nur Reserven im einstelligen Prozentbereich vorweisen. Beim Kobalt etwa kommt etwas mehr als die Hälfte aus dem nicht unproblematischen Kongo. Bei den weltweiten Lithiumreserven hat Chile mit fast 44 Prozent die Nase vorne, gefolgt von Australien. Auf der...

Die Kobaltnachfrage wird steigen, damit der Preis

Analysten rechnen im Verlauf des Jahres mit steigenden Kobaltpreisen. Anfang des Jahres ist, wie vorausgesagt, der Kobaltpreis gefallen. Doch mit einer Erholung im Lauf von 2023 wird gerechnet, denn der Bedarf wird steigen, so zum Beispiel Benchmark Mineral Intelligence. Noch sind genügend Vorräte vorhanden. Dies allerdings von Kobalt in Hydroxid, dagegen ist der Metallmarkt relativ angespannt. Kobalt aus dem Kongo ist kein so einfaches Thema. Schwierige Abbaubedingungen und Streiks, so wie letztes Jahr in einer der größten Kobaltminen dort (Tenke Funurume), könnten das Angebot verknappen. Die Finanzierung neuer Minen ist auch...

Kobalt ist einer der Rohstoffe für die grüne Revolution

Früher als Farbstoff verwendet, ist Kobalt heute ein wertvoller Rohstoff im Bereich der Lithium-Ionen-Batterien. Die Eigenschaften des Metalls werden nicht nur in wiederaufladbaren Batterien geschätzt, sondern sie sorgen auch in Superlegierungen, Beschichtungen oder Schneidwerkzeugen für Festigkeit. Kobalt besitzt die Fähigkeit hohen Temperaturen zu widerstehen. Es hilft in den Batterien eventuelle Brände zu vermeiden und es erhöht die Lebensdauer der Batterien. Außerdem löst es Probleme in Zusammenhang mit Korrosion und Zelldruck. Da nicht nur die Zahl der Elektrofahrzeuge zunimmt, sondern auch andere Elektronikprodukte,...

Ein Blick auf Basismetalle wie Nickel und Kupfer

Im November glänzte unter den Basismetallen besonders Nickel und auch Kupfer ist langfristig sehr gefragt. Für höhere Industriemetallpreise spricht eine erwartete Erholung der Konjunktur Chinas. Positiv sollten niedrigere US-Inflationswerte und eine allmähliche Öffnung Chinas wirken. Mit der kompletten Öffnung im Reich der Mitte wird allgemein für das zweite oder dritte Quartal 2023 gerechnet. Dies sollte sich positiv auf den Bedarf an Industriemetallen auswirken. In den Industrieländern haben sich die Wirtschaftsdaten verbessert, dabei vor allem in der Eurozone und in Großbritannien. Und industrielle Tätigkeiten sind auf...

Klimawandel erfordert Kupfer und Nickel

Bei beiden Metallen sind die Lagerbestände niedrig. Wichtig für die Industriemetallmärkte ist die Nachfrage aus China. Positiv wirken aktuell die Ankündigungen Chinas für Hilfsmaßnahmen bezüglich des Immobiliensektors, der sich in einer Krise befindet. Der LMEX-Index (London Metal Exchange Index), der die Preisentwicklung der größten Metallbörse der Welt, der LME, darstellt (Aluminium, Kupfer, Blei, Zinn, Zink, Nickel) konnte daher seine Gewinne weiter ausbauen. Nicht so positiv waren die Aktivitätsdaten aus China für Oktober. Die Einzelhandelsumsätze und auch die Industrieproduktion fiel geringer als erwartet aus. Ursächlich...

Jetzt einsteigen bei günstigen Industrierohstoffen

Die globale Wirtschaftskonjunktur kühlt sich ab. Bei wichtigen Rohstoffen wie etwa Kupfer oder Nickel lohnt jetzt ein Einstieg. Herbst 2019 kostete die Tonne Kupfer etwas über 5.000 US-Dollar. Im Jahr 2020 hatte sich Kupfer deutlich verteuert. Im Frühjahr 2022 sah man noch Preise über 9.000 US-Dollar je Tonne Kupfer. Heute müssen rund 7.500 US-Dollar berappt werden. Vermutlich weil der Kupfermarkt aktuell gut versorgt ist und sich die Konjunkturaussichten eingetrübt haben, ist der Kupferpreis heute deutlich niedriger. Es wirken größere Rezessionsrisiken, die Fed zeigt sich eher restriktiv und der US-Dollar ist stark. Dies hat...

Nickel, Kupfer und Zink sind unverzichtbar

Für die Entwicklung grüner Energien sind diverse Rohstoffe nötig. Dazu gehören Nickel, Kupfer und auch Zink. Die grüne Transformation ist absolut notwendig und nicht nur eine nette Idee. Bei der emissionsärmeren Mobilität spielen Nichteisenmetalle wie etwa Nickel, Kupfer und Zink neben Aluminium, Blei und anderen Stoffen eine wichtige Rolle. Für den Klimaschutz lösen sie Probleme, denn es wird CO2 eingespart. Auch entstehen langlebige Produkte, die recycelbar sind. Übrigens verschlingt das Recyceln von Metallen bis zu 95 Prozent weniger Energie als die Ersterzeugung. Nichteisenmetalle sind für die Funktion von Elektromotoren,...

Investieren in Kobalt

Seit Jahrtausenden wird Kobalt verarbeitet, früher als blauer Farbstoff, heute in Lithium-Ionen-Batterien. Vor langer Zeit diente Kobalt als Stoff, um Glas, Keramik oder Töpfereiprodukte einzufärben. Heute ist der Rohstoff aus dem Hightech-Bereich nicht mehr wegzudenken. Energiespeicher, die Batterien von Elektrofahrzeugen oder Metalllegierungen brauchen Kobalt. Der wachsende Markt der E-Mobilität wird in den kommenden Jahren den Kobalt-Verbrauch kräftig anheizen. Dabei ist das Hauptproduktionsland, die Demokratische Republik Kongo, ein unsicheres Land. Der Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen ist noch nicht gewonnen, die Minen...

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