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Höhere Kosten kommen bei den Verbrauchern an

Die Inflation ist im Euroland wieder nach oben gegangen, ein mehrjähriges Hoch ist zu verzeichnen. Mit fünf Prozent lagen die Inflationsdaten für den Dezember 2021 auf dem höchsten Wert seit 1985. Lebensmittel und Waren sind teurer geworden, denn Transportkosten sind gestiegen und es gab Knappheiten. Die ING Bank geht davon aus, dass vor allem die Inflation antreibenden Öl- und Gaspreise ihren Höhepunkt wohl erreicht haben. Jedoch ist die Inflation bei den Industriegütern (ohne Energie) in den vergangenen zwei Jahren von zwei auf 2,9 Prozent gestiegen. Dies zeigt, dass die Kosten nun vermehrt bei den Verbrauchern ankommen. Von weitergehenden Teuerungen geht die ING Bank auch in der nahen Zukunft aus. Eine erste Zinserhöhung seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) sehen die meisten Branchenkenner frühestens erst im Frühjahr 2023 kommen. Zumindest sind die Weichen dafür gestellt worden. Wann eine Zinserhöhung kommt, das wird die...

Alles wird teurer - der Wert des Goldes ist stabil

Die Rohstoffpreise sind nach oben gegangen und das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Die Angst vor noch stärkeren Preisanstiegen macht sich breit. Der Preis für Erdgas steigt weiter an, damit auch der Preis für Strom. Auch die Bauholzpreise, die für Aufsehen sorgten, steigen wieder an. Für die angestrebte Dekarbonisierung sind das keine guten Nachrichten. Auch das für die CO2-Verringerung notwendige Lithium für die Lithium-Ionen-Batterien verzeichnet preislich Höchststände. Neben den Kosten für Energie steigen auch die Düngemittelpreise, was wiederum die Lebensmittel verteuert. Knapp ein Drittel der Düngemittel wird in China und Russland produziert und nun haben diese beiden Länder einen Ausfuhrstopp beschlossen, um die Versorgung des eigenen Marktes nicht zu gefährden. Die Folgen sind klar, die Lebensmittelpreise werden weiter nach oben gehen. Und China will wohl auch die Edelmetalle, speziell Gold kontrollieren....

Gold hassen oder lieben

Regierungen können zwar das Geld kontrollieren, aber nicht das Gold. Daher lieben sie es nicht unbedingt. Geld kann beliebig vermehrt und gedruckt werden, Gold nicht. Beim Gold können Regierungen nicht in die Umverteilung von Reichtum eingreifen. Als Beispiel möge Indien dienen. Denn hier versucht die Regierung aktuell Goldimporte durch höhere Importsteuern und Regeln zu kontrollieren. Als Folge hat der Goldschmuggel nach Indien enorm zugenommen. Zentralbanken besitzen Gold, aber die Gründe dafür sind dieselben, die den Normalbürger leiten. Gold kann von anderen Regierungen nicht beherrscht werden. Geld kann einfach besteuert werden von den Regierungen, bei Gold ist die Sache nicht so einfach. Dass Gold gegenüber allen Währungen an Wert gewonnen hat, seit es keinen Goldstandard mehr gibt, dürfte die Anleger, die auf Gold setzen, erfreuen. Den Zentralbanken gefällt es nicht, wenn die Menschen eine Alternative zu den Fiat-Währungen finden,...

Gold und Silber gehören zu den ältesten Anlageformen

Gold gilt als der Inbegriff von Reichtum. Zentralbanken und Anleger schätzen das Metall. Gold zählt ebenso wie Silber zu den Wertanlageformen, die für Reichtum, Wohlstand und Macht stehen. Es dient als Absicherung und als Notgroschen. Und es fasziniert die Menschen seit Jahrtausenden. Besonders in Krisenzeiten sind Gold und Silber begehrt. Gold hat sich als stabile Anlagemöglichkeit bewährt. Papierwährungen dagegen kommen und gehen. Heute in Zeiten des Gelddruckens, der immensen Schuldenanhäufung und der weltweiten Corona-Krise stehen Gold und Silber stark im Blickpunkt. Ist die Inflation hoch, steigt der Wert des Goldes,...

Goldanleger sollten nicht enttäuscht sein

In den vergangenen Monaten löste die Entwicklung des Goldpreises sicher keine Freudensprünge aus. Ein Preis von 1.800 US-Dollar je Feinunze Gold, das ist eine wichtige Marke und der Goldpreis ist nicht weit davon entfernt. Aktuell unterstützt ein schwacher US-Dollar den Preis des Edelmetalls. Auch scheint der angekündigte Rücktritt von Bundesbankpräsident Weidmann positiv für den Goldpreis gewirkt haben. Denn Weidmann tendierte stets zu einer restriktiveren Geldpolitik. Bei einem Nachfolger beziehungsweise einer Nachfolgerin rechnet man mit einer weniger falkenhaften Haltung. Experten, wie etwa die von der Commerzbank, erwarten,...

Welche Monate sich für Goldinvestments eignen

Der saisonale Zyklus bringt uns den Herbst und es ist Zeit für einen Blick auf die Saisonalität des Goldes. Grundsätzlich existieren im Goldbereich langfristige, kurzfristige und mittelfristige Zyklen. Da wäre etwa der Acht-Jahres-Zyklus. Bei der Betrachtung der letzten 50 Jahre fällt auf, dass der Goldpreis ungefähr alle acht Jahre einen Tiefpunkt erreicht hat. Danach war der letzte Tiefpunkt im Jahr 2016, man könnte also irgendwann um 2024 mit einer weiteren guten Kaufgelegenheit rechnen. Nützlicher für Goldinvestoren dürften jedoch kürzere Zyklen sein. Einige von diesen kürzeren Zyklen folgen auf wirtschaftliche Ereignisse,...

Gold - Der Inbegriff von Wert schlechthin

Ob Ocean Eleven oder Robin Hood, spektakuläre Diebstähle sind immer von Interesse, besonders wenn es um Gold geht. Jüngst wurde der Fall eines Osram-Mitarbeiters bekannt, der sich über mehrere Jahre hinweg an Firmeneigentum bereicherte und es so zu einem Diebstahl von 67 Kilogramm Gold brachte. Feine Goldspäne hatte der Mitarbeiter gesammelt und so zur Tatzeit einen Wert von 2,3 Millionen Euro gestohlen. Die Firma Osram erklärte, dass Goldspäne bei der Produktion von LED-Chips anfielen. Diese würden hauptsächlich für die Innenraumbeleuchtung im Automobilsektor verwendet werden. Normalerweise würden die Goldspäne der Wiederverwertung...

Der Goldpreis im Herbst

Beim Blick auf Statistiken schnitt der Goldpreis im September eher durchschnittlich ab. Seit 1970 ist der September statistisch auf Platz sechs unter den besten Goldmonaten. 2012 brachte der September einen hohen Goldpreis, Ursache war die Eurokrise. Bis zum Jahr 2013 rutschte der Preis des edlen Metalls nach unten. In den letzten acht Jahren notierte der Goldpreis eher schwach im September. Sicher noch im Gedächtnis ist der September 2008, Stichwort Lehman-Pleite. Ein einziger Tag brachte den Goldpreis um 100 US-Dollar nach oben, dann ging es nach unten, bevor der Goldpreis nach oben ausbrach. So gab es gerade im September in manchen...

Neue Allzeithochs bei Gold und Silber

Für viele Analysten ist es nur eine Frage der Zeit, bis die beiden Edelmetalle neue Allzeithochs erreichen. Rückschläge im Preis wird es immer wieder geben, aber insgesamt sollte der Bullenmarkt intakt sein. Aus saisonaler Sicht gibt es in der Regel einen Preisanstieg von Anfang Juli bis Mitte Januar, jedenfalls wenn man Jahrzehnte betrachtet. Begründet wird dies meist mit dem Einkaufsverhalten der Schmuckbranche. Dieser Preisanstieg folgt auf ein Tief im Juni. Ende September oder Anfang Oktober ist dann das saisonale Hoch erreicht. Konzentriert man sich aber nur auf die letzten fünf Jahre, so ergibt sich ein anderes Bild. Schwäche...

Goldmünzen gefragt

Kürzlich wurde in New York eine Münze aus dem Jahr 1933 für die rekordverdächtige Summe von 18,9 Millionen US-Dollar verkauft. Die Doppeladler-Goldmünze wechselte in einer Sotheby's-Auktion den Besitzer und sie ist die einzige Doppeladler-Münze aus dem Jahr 1933, die jemals in privater Hand war. Gerechnet hatte man zuvor mit einem Erlös zwischen zehn und 15 Millionen US-Dollar. Zum Vergleich: Die seltenste Briefmarke der Welt kostete 8,3 Millionen US-Dollar. Der Verkäufer der Münze war der Schuhdesigner und Sammler Stuart Weitzman, er hatte sie 2002 für 7,6 Millionen US-Dollar gekauft, was damals ein Rekordwert war. Mit dem...

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