Bundesgesundheitsministerium

Krankenkassen erlassen Beitragsschulden - Chance für alle Nichtversicherten

Die Krankenkassen erlassen ihren Mitgliedern die Beitragsschulden, wenn sie längere Zeit nicht versichert waren und in die gesetzliche Krankenversicherung zurück wollen. Bislang war das nur möglich, wenn man auch die aufgelaufenen Beitragsschulden begleicht. Das soll sich nun ändern. So beschloss das Bundesgesundheitsministerium im August diesen Jahres das "Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung". Die Maßnahme soll den Krankenversicherungsschutz vereinfachen. Wer sich bis zum 31.12. bei seiner früheren Krankenkassen meldet, dem werden die Beitragsschulden erlassen. Ziel der Bundesregierung ist eine Vollversicherung, das heißt, niemand darf in Deutschland mehr ohne Krankenversicherung sein. Die Regelung gilt nicht für Privatversicherte. Quelle: http://www.ratgeber-geld.de/news/10290-krankenkassen-erlassen-beitragsschulden.html (VL) Was zunächst wie ein Zeitungs-Ende klingt,...

Bessere ärztliche Versorgungsstrukturen in Sicht - Gesetzentwurf vom Bundeskabinett beschlossen

Engpässe bezüglich der ärztlichen Versorgung in einigen Regionen Deutschlands sollen bald der Vergangenheit angehören. Ein erster Schritt wurde mit dem Beschluss des Gesetzentwurfs zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-VStG) getan. Das Finanzportal geld.de informiert über Inhalt und Ziel des Gesetzes. Die gesetzliche Krankenversicherung ( http://www.geld.de/gesetzliche-krankenversicherung.html ) kämpft seit Jahren mit Problemen. Dazu zählen nicht nur die medizinische Über- und Unterversorgung bestimmter Gebiete. Auch der harte Kassenwettbewerb stößt teilweise auf herbe Kritik. Mit dem Entwurf für das neue GKV-Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) wurden nun Maßnahmen zur Verbesserung der Situation auf den Weg gebracht. Künftig soll für alle Patienten die Möglichkeit der wohnortnahen Betreuung gewährleistet werden. Zu den Zielen gehört unter anderem die bessere Kooperation von...

Eine Mutter fordert Deo-Verbot an allen Schulen/Wie gefährlich sind Duftstoffe?

Eine 14-Jährige versprüht im Badezimmer Deospray, bis alle Dosen leer sind. Sie stirbt an zu vielen Aerosolen in der Raumluft. Berichtet die englische Presse am 30. Mai 2006. Wie wichtig Aerosole sind und welche Wirkung sie haben, ist kaum erforscht, sagt der Leipziger Forscher Jost Heintzenberg. Britische Forscher dagegen warnen vor gesundheitlichen Gefahren von Raum-, Haar- und Deosprays. Die Epidemiologen der University of Bristol haben eine Studie von 14 000 Schwangeren veröffentlicht. Die Ergebnisse: Bei täglicher Verwendung von Aerosolen und Luft-Düften steigt die Kopfschmerz-Wahrscheinlichkeit um 25 Prozent, die Wahrscheinlichkeit, depressiv zu werden, wächst um 19 Prozent. Babys unter sechs Monaten, die fast täglich Raumsprays ausgesetzt sind, leiden häufiger unter Ohrentzündungen und Durchfall als eine Kontrollgruppe. Ein Elfjähriger aus Oldenburg (Niedersachsen), der Deospray inhaliert hat, wird in ein künstliches Koma...

Deo-Sprays: Todesfälle in Deutschland und in England

Prolog In England ist ein 12-jähriger Junge durch Versprühen des Deo Lynx Vice (Axe) an Herzversagen gestorben, war gestern in der Daily Mail zu lesen. Die Ärzte teilten mit, schuld seien die Lösungsmittel im Deo gewesen. In England gab es zuvor schon Todesfälle durch Deodorant. Ein 16-jähriger Engländer war 1998 durch Deo an Herzversagen gestorben, er hatte die zehnfache Letaldosis Propan und Butan in seinem Blut gehabt, stellte der damalige Gerichtsmediziner fest. Auch in Deutschland gab es bereits mehrere Todesfälle durch Herzversagen nach Einatmen von Deospray. Chemical Sensitivity Network, 21. November 2008 12....

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