Braunkohle

reskap Windwerte: Was geschieht eigentlich derzeit im polnischen Energiemarkt?

Energieversorgung wie in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg Wiesloch, 29.04.2014. In vielen Städten Polens hängt dieser süßliche Duft von Braunkohle in der Luft. Bei entsprechender Wetterlage fällt das Atmen schwer. „Polens 38,5 Millionen Einwohner zahlen einen vergleichsweise hohen Tribut für ihren wirtschaftlichen Aufstieg, denn die Energieversorgung ist auf dem Stand von Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg“, sagt Michael Bauer als Geschäftsführer der reskap-Unternehmensgruppe. Doch nahezu täglich wird es besser. Denn die polnische Regierung weiß, dass sie neben der wirtschaftlichen Entwicklung auch die Energieversorgung vorantreiben muss. In Polen dominieren mit rund 90 Prozent Braun- und Steinkohlekraftwerke, wenn es um die Stromversorgung geht. Viele sind 40 Jahre und älter und manche nur noch ein Drittel so effektiv wie beispielsweise ein deutsches Kohlekraftwerk. Polen hat hier keine Entwicklung verschlafen, sondern...

Energie-Studenten diskutieren Energie-Politik

Am 09.01.2014 hielt Dipl.-Ing. Oskar Burkert, Abgeordneter des Landtags in NRW, vor Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen Energiewirtschaft im dritten Semester eine Gastvorlesung zum Thema „Gesellschaftliche Verantwortung in der Energieversorgung“. Nach einem kurzen Rückblick auf seine sechszehnjährige Tätigkeit für namhafte Unternehmen der Mineralölindustrie, wie Westfalen, Aral und BP und seine langjährige Tätigkeit im Aufsichtsrat der Stadtwerke Hamm zeigte Burkert die Struktur der bundesrepublikanischen Energieversorgung auf. Er thematisierte die aktuell in den Medien verwendeten Schlagworte wie „Renaissance des Klimaschädlings Braunkohle“, zeigte die Importunabhängigkeit heimischer Energieträger auf und machte die Auswirkungen der Energiewende, gerade auch im finanziellen Bereich für die Bürger, aber auch für den Industriestandort Deutschland deutlich. Burkert zeigte auf, dass sich alle Diskussionen und...

Stoffliche Nutzung: Braunkohle hat Zukunft

HALLE/S. - Die Perspektiven der Braunkohle als Energieträger mögen umstritten sein – eine große Zukunft als Rohstoff für die Industrie hat sie allemal. Im mitteldeutschen Raum lagern riesige Vorräte, die aus heutiger Sicht noch rund 300 Jahre reichen. Ein neues Verfahren zur Gewinnung von Kohlenwasserstoffen aus dem „schwarzen Gold“ ist gegenüber einer entsprechenden erdölbasierten Technologie um den Faktor acht effektiver. Die Braunkohlennutzung hat im Chemiedreieck zwischen Halle/Leipzig, Bitterfeld und Merseburg eine starke industrielle Basis und mehr als hundertjährige Tradition. Um dieses kontinentale Alleinstellungsmerkmal als Trumpf im weltweiten Wettbewerb um immer knapper werdende Rohstoffe besser ausspielen zu können, haben sich Unternehmen, Institutionen und Forschungseinrichtungen unter dem Leitgedanken „Innovative Braunkohlen Integration in Mitteldeutschland“ (ibi) vor vier Jahren zusammenget an. In einem Fachsymposium...

Brennstoffspiegel: Hatakka - Kohle bleibt Rückgrat der Stromerzeugung

LEIPZIG. (Ceto) Nach Ansicht von Vattenfall-Chef Tuomo Hatakka bleibt die Braunkohle das Rückgrat der deutschen Stromversorgung, obwohl er erneut bekräftigte, den Anteil seines Konzerns am Kraftwerk Lippendorf zu verkaufen. Auf dem heute in Leipzig zu Ende gegangenen Energieforum war er aber auch der Ansicht, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien weitergehen müsse. Sein Konzern habe die Grundlagen dafür schon im Jahr 2000 gelegt, also lange vor der deutschen Energiewende. Hatakka beklagte jedoch, dass umweltfreundliche Speichertechnologien wie Wasserkraftwerke ind Deutschland kaum profitabel zu betreiben seine. Gleiches gelte...

Brennstoffspiegel: Amtlich - Vattenfall hält an Braunkohle fest

COTTBUS. (Ceto) Die Meldungen aus dem Hause Vattenfall der letzten 14 Tage verwirrten. Zum einen wolle der Konzern an der Braunkohle in der Lausitz festhalten, zum anderen nur noch in Erneuerbare Energien investieren. Für Aufklärung sorgte gestern Dr. Hartmuth Zeiß. Der Vorsitzende des Vorstandes der Vattenfall Europe verkündete zur Barbarafeier seines Unternehmens, an dem über 800 Menschen teilnahmen, nicht nur die neue Rekordfördermenge von 62 Millionen Tonnen des braunen Goldes aus den fünf Lausitzer Tagebauen – so viel wie seit 1993 nicht mehr -, sondern er erklärte auch die Fehlinterpretationen oben genannter Meldungen....

Holz und Kohle: Mit rechtzeitiger Bevorratung Heizkosten senken

Im Frühjahr Sonderpreise des Fachhandels nutzen – Holz und Briketts seit Jahren mit deutlichem Kostenvorteil Besitzer eines Heizkamins oder Ofens hatten in den vergangenen zwei Jahren gut lachen: gegenüber anderen Heizsystemen sparten sie zwischen 30 und 50 Prozent an Brennstoffkosten ein. Der Grund ist ein einfacher: Scheitholz, Holzpellets und Braunkohlenbriketts sind heimische Energieträger. Nachschubprobleme sind weitgehend unbekannt und die Preise durch kurze Lieferwege und gute Verfügbarkeit sehr stabil. Importenergien, wie Gas und Öl sind von Preisschwankungen auf dem Weltmarkt abhängig und kommen zum großen Teil...

Wie man Braunkohle-Briketts als Lifestyle-Produkt inszeniert

DRESDEN/SPREMBERG. – Knapp 170 Jahre haben die Braunkohlebriketts auf den Buckel. In dieser Zeit lieferten sie zuverlässig wohlige Wärme. Deswegen bringt man mit ihr eher Werte wie Behaglichkeit in Verbindung. Ein Lifestyle-Produkt sind sie eher nicht. Oder doch? Studierende des 3. Semesters Medienforschung/Medienpraxis am Institut für Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Dresden haben gestern in der Dresdener Staatskanzlei neue Plakat- und Kommunikationsstrategien für das Lausitzer REKORD-Brikett aus der Braunkohlenveredlung von Vattenfall und für die Stiftung Männergesundheit vorgestellt. Entstanden sind...

Braunkohle aus deutscher Wirtschaft nicht wegzudenken

KÖLN. - Die Förderung von Braunkohle hat in Deutschland im vergangenen Jahr um rund 4 Prozent auf 176,5 Millionen Tonnen (Mio.t) zugenommen. Rund 90 Prozent der Produktion wurden in Kraftwerken zur Erzeugung von Strom und Fernwärme eingesetzt. Braunkohle war damit nach Angaben des Deutschen Braunkohlen-Industrie-Vereins (DEBRIV) in Köln der mit Abstand wichtigste heimische Energieträger. Braunkohle hatte 2011 einen Anteil von 12 Prozent am gesamten inländischen Energieverbrauch. Auch in der Stromerzeugung belegt die Braunkohle mit einem Anteil von knapp 25 Prozent die Führungsposition. Die Stromerzeugung der Braunkohlenkraftwerke...

Kohle ist nicht gleich Kohle

Braunkohlenbriketts sind neben Holz ein günstiger Träger von Wärmeenergie in Deutschland. Kaminliebhaber, aber auch Traditionalisten mit Kachelöfen sowie Modernisierer, die Hybridheizungen nutzen, setzen diesen Qualitätsbrennstoff ein. Dabei gibt es zwischen den einzelnen Sorten durchaus Unterschiede. Heutige Briketts haben mit ihren staubigen und schwefeligen Vorgängern von einst nichts mehr gemein. Moderne Verfahren kommen ohne Bindemittel oder andere Zusätze beim Brikett-Pressen aus. Sie vermindern zumindest bei deutschen Kohle-Produkten den sogenannten Abrieb, die Staubentwicklung beim Verbrennen entspricht den gesetzlichen...

Kaminfeuer im Wohnmobil

Heimische Brennstoffe zum Tag der Sachsen: Brennstoffhändler zeigen moderne und kostengünstige Heizmethoden mit Holz und Briketts KAMENZ. – Das schon legendär schlechte Wetter zum Tag der Sachsen mag den ein oder anderen an die kommende Heizperiode denken lassen. Vielleicht meint es Petrus dieses Mal besser mit den Organisatoren, Vereinen und Zuschauern im Freistaat, wenn sie sich vom 2. bis 4. September 2011 in Kamenz treffen. Dort stehen dann auch die regional ansässigen sächsischen Brennstoff-Fachhändler den Besuchern mit einem umfangreichen Informationsangebot einer umfassenden Kundenberatung zur Verfügung. „Unsere...

Inhalt abgleichen