Bausparkassen

WKZ Wohnkompetenzzentren über den Streit der Verbraucherschützer mit den Bausparkassen

Kündigungsklausel soll angepasst werden, ohne zu „irritieren“ Ludwigsburg, 23.01.2018. „Die Bausparkassen haben es nicht leicht. Auf der einen Seite wollen sie nicht in zinsschwachen Jahren, wie derzeit, durch hohe Habenzinsen angesparter Verträge über Gebühr in Anspruch genommen werden. Auf der anderen Seite brauchen sie Planbarkeit, dass die Kunden keine lange schlummernden Verträge mit günstigen Darlehenskonditionen abrufen, sollten die Zinsen doch einmal steigen“, bringt Jens Meier, im Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren die derzeitige Diskussion zwischen Verbraucherschützern und Bausparkassen auf den Punkt. Denn in beiden Fällen könnte die Gesamtheit der Bausparer der jeweiligen Anbieter bedrohlich belastet werden. Zumindest dann, wenn die jeweiligen Zinsphasen länger dauern. Wann darf eine Bausparkasse kündigen „Vor Gericht gab es daher mehrere Entscheidungen, die mal der einen Seite, mal der anderen Seite mehr...

WKZ Wohnkompetenzzentren: Wichtige Info zu alten Bausparverträgen, die von Auflösung betroffen sind

Zinsen bleiben bislang unberücksichtigt; BGH zögert – offenbar im Sinne des Verbraucherschutzes Ludwigsburg, 01.08.2017. Die Experten der WKZ Wohnkompetenzzentren weisen in dieser Woche auf eine aktuelle Entscheidung, man möchte eher sagen Nichtentscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) hin, der sich auf alte Bausparverträge bezieht. Es ging um die Frage, ob Bonuszinsen bei der Erreichung der Bausparsumme miteingerechnet werden dürfen. „Grundsätzlich gilt, dass der BGH entschieden hat, dass alte Bausparverträge, die die Kunden in den letzten zehn Jahren nicht in Anspruch genommen haben, die aber zuteilungsreif sind, von den Bausparkassen einseitig gekündigt werden dürfen“, sagt Jens Meier, im Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Erst im Februar hatte der BGH den Bausparkassen dieses Recht zugesichert. Über diese Entscheidung hatte es in Deutschland viele Diskussionen gegeben. Bürger wie Verbraucherzentralen hatten hierzu geklagt,...

Immobilienexperte Stephan Praus: „Immobilienpreise ziehen ‚im Osten’ überdurchschnittlich an!“

Kaufpreissteigerung von Potsdam, Dresden, Leipzig unerwartet hoch Leipzig, 06.04.2017. Wie mehrere Erhebungen zeigen, verschwimmen in vielen Metropolen Deutschlands inzwischen die Grenzen zwischen guter und mittlerer Lage. „Der Grund ist die Tatsache, dass in vielen Städten kaum mehr Immobilien und Grundstücke zur Verfügung stehen“, sagt Stephan Praus, Chef der LEWO Immobilien. Manche Städte wie München, Stuttgart, Frankfurt, aber zunehmend auch Berlin, Dresden. Leipzig seien einfach generell nur noch teuer. Der enorme Bedarf an Wohnraum sorge dabei dafür, dass bestehende Grundstücke und Immobilien immer höher bewertet werden. „Das Angebot in den Metropolen hinkt weiterhin dem Bedarf hinterher. Dennoch sprechen einige Marktteilnehmer von einer drohenden Immobilienblase, was letztendlich auch zu Verschärfungen im Hinblick auf die Wohnimmobilienkreditrichtlinie führte“, so Stephan Praus. Dabei sprechen gegen eine mögliche...

WKZ Wohnkompetenzzentren: BGH bestätigt Kündigungspraxis bei Bausparverträgen

Viele Bausparer dürften betroffen sein Ludwigsburg, 09.03.2017. „Veröffentlichten Zahlen zufolge, dürften in Deutschland bereits 260.000 sogenannter Altverträge von Bausparkassen gekündigt worden sein. Nach dem aktuellen Urteil des höchsten Zivilgerichts hierzulande, dem Bundesgerichtshof, könnte nun noch eine Welle weiterer Kündigungen folgen“, erklärt Jens Meier, im Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Das Urteil des BGH war vor wenigen Tagen aufgrund der Klagen zweier Wüstenrot-Kundinnen getroffen worden (Az. XI ZR 185/16 und Az. XI ZR 272/16). Die Richter betonten die Rechtmäßigkeit der Kündigungen aus einem...

WKZ Wohnkompetenzzentren: Alternativen zum Bausparvertrag sind zwingend

Bausparkassen kündigen weiter gut verzinste Altverträge Ludwigsburg, 21.02.2017. „Die Bausparkassen behalten ihren eingeschlagenen Kurs bei und kündigen weiterhin sogenannte Altverträge. Das sind solche Bausparverträge, die seit mindestens zehn Jahren in Darlehen gewandelt werden könnten und noch nicht vollständig angezahlt sind“, erklärt Jens Meier, im Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Bereits im letzten Jahr hatte dies zu Rechtsstreitigkeiten geführt, beispielsweise zwischen der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt und der Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld. Das Gericht stellte fest, dass Kündigungen möglich seien,...

Inhalt abgleichen