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Kaum Netto-Entlastung durch die vom Kabinett beschlossene Steuerreform

Die Bundesregierung hat ihre angekündigte Steuerreform auf den Weg gebracht. Das Bundeskabinett hat sich in seiner Sitzung am 2.9. auf eine halbherzige Steuerreform mit ei­nem Entlastungsvolumen von rund 10 Mrd. Euro verständigt. In der Diskussion war zuvor von Ent­lastungen von 20 bis 30 Mrd. Euro die Rede. Der CGB erachtet die vorgese­hene Reform, die noch von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden muss, als mut­los und unzureichend. Er kriti­siert insbesondere, dass mit dem Einkommenssteuerreform­gesetz kein vollständiger Abbau der kalten Progression verbunden ist. Wenn es nicht noch zu Nachbesserungen im Gesetzgebungs­verfahren kommt, wäre das Kabinett Merz die erste Bundesregierung seit 2015, die keinen voll­ständigen Abbau der kalten Progression veranlasst hätte. Notwendig wäre nach Auffassung des CGB statt zeitverzögerter steuerli­cher Entlastungen für die inflationsbedingten heimlichen Steuer­erhöhungen ein automati­sches...

E-Rechnung 2026/2027: Fehler bei Format, Daten und Prozessen kosten Unternehmen Zeit und Geld

Viele Probleme kosten Unternehmen wertvolle Zeit, weil sie schon bei Stammdaten und der Gestaltung von ERP-Abläufen, Validierung und Archivierung entstehen. Der Digitalisierungs-Experte Jochen Treuz warnt vor typischen Stolpersteinen im Alltag und zeigt, warum das Jahr 2026 für die Stabilisierung der Prozesse entscheidend ist. Die E-Rechnung ist für viele Unternehmen kein neues Thema mehr. Seit dem 1. Januar 2025 müssen Betriebe in Deutschland E-Rechnungen empfangen können. Doch die nächsten Fristen rücken näher: Ab dem 1. Januar 2027 müssen Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz von mehr als 800.000 Euro im inländischen B2B-Bereich E-Rechnungen ausstellen. Ab dem 1. Januar 2028 gilt diese Pflicht grundsätzlich für alle betroffenen Unternehmen. Grundlage sind die Regelungen zur E-Rechnung im Umsatzsteuergesetz sowie die Verwaltungsauffassung des Bundesfinanzministeriums. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt in der Praxis. Es geht...

Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung - Update Q4-2020

Umsetzung der 5. EU Geldwäscherichtlinie - GwG 2020 - BaFin-Aktuelle Auslegungs- und Anwendungshinweise zum GwG - BaFin-Rundschreiben (GW) - Subnationale Risikoanalyse (SRA 2.0) -Jahresbericht FIU 2019/2020 wurden zahlreiche geldwäscherechtliche Vorschriften angepasst und neue Vorschriften veröffentlicht: • 5. EU-Geldwäscherichtlinie und GwG 2020 • BaFin- Rundschreiben 02/2020 (GW): Prüfung der Vorkehrungen zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung • BaFin-Rundschreiben 03/2020 (GW): Hochrisiko-Drittstaaten • BaFin-Auslegungs- und Anwendungshinweise zum GwG (Mai 2020) • Bundesverwaltungsamt (BVA) FAQ zum Transparenzregister • Richtlinie (EU) 2018/1673 und Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der strafrechtlichen Bekämpfung der Geldwäsche (RefE) • Etc. sowie diverse Veröffentlichungen publiziert: • EU: Supranational Risk Assessment Report 2019 (SNRA Report 2019) • BMF: Erste Nationale...

Steuerfahndungsprüfung: BMF aktualisiert nach über 30 Jahren erstmals Merkblatt zur Mitwirkungspflichten der Steuerpflichtigen

Gemäß §§ 90 Abs. 1 S. 1, 200 Abs. S. 1 AO ist der Steuerpflichtige zur uneingeschränkten Mitwirkung bei der Ermittlung seiner steuerlichen Verhältnisse verpflichtet. Er hat insbesondere die für die Besteuerung erheblichen Tatsachen u. a. durch Vorlage von Aufzeichnungen vollständig und wahrheitsgemäß offenzulegen und gegenüber der Finanzverwaltung gegebenenfalls zu erläutern. Im Steuerstrafverfahren hat die Steuerfahndung zudem polizeiliche Befugnisse. Steuerfahnder können demnach u. a. Unterlagen des Steuerpflichtigen beschlagnahmen und sonstige Maßnahmen nach den für Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft geltenden...

Jahreswechsel - Was ändert sich zum 1. Januar 2013 im Steuerrecht ?

Mit dem Jahreswechsel 2012/2013 werden im Steuerrecht wichtige inhaltliche und verfahrensrechtliche Änderungen wirksam. Das BMF hat unter www.bundesfinanzministerium.de eine Übersicht der folgenden wesentlichen Neuregelungen zusammengestellt: "Die elektronische Lohnsteuerkarte kommt" Ab dem 1. Januar 2013 ersetzt das neue sogenannte ELStAM-Verfahren grundsätzlich die alte Lohnsteuerkarte aus Papier. ELStAM steht für "elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale" und erleichtert die Kommunikation zwischen Arbeitgebern, Arbeitnehmern und den Finanzämtern erheblich. Steuerliche Daten, wie z. B. Kinderfreibeträge, Steuerklassen und die...

BMF - Anwendungserlass vom 2. Juli 2012 beseitigt Unsicherheiten der Neuregelung zur elektronischen Rechnungslegung

Das bereits am 01. Juli 2011 in Kraft getretene Steuervereinfachungsgesetz stellt die elektronische Rechnung der „Papierrechung“ gleich. Mit dieser Vereinfachung wird den Unternehmern ein Stück Kontrolle über die Rechnungslegung zurückgegeben. Rechnungssignaturen zur Gewährleistung der Echt- und Unversehrtheit gehören hiermit der Vergangenheit an. Aufgrund der alten Rechtslage musste der Unternehmer vorgegebene Formalismen bezüglich der Signatur erfüllen. Um der im Verkehr erforderlichen Rechtssicherheit zu genügen, muss seit jeher die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit des Inhaltes sowie die Sicherstellung der...

// AFS-Manager SQL, SSE AFS-Line: Wichtige Umsatzsteueränderung im B2B-Geschäft (Reverse-Charge-Verfahren)

Oberhausen, 27.09.11 // SSE-Software das bekannte Softwarehaus mit Sitz in Oberhausen informiert über ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums zur Umkehr der Steuerschuld. Die SSE-Software Business Solutions GmbH & Co. KG ist kompetenter Ansprechpartner in Sachen branchenorientierte Software- und IT-Lösungen für kleine bis mittlere Unternehmen bis hin zum klassischen Mittelstand - u. a. spezialisiert auf Lösungen im Bereich Warenwirtschaft, Kassenhardware und Kassensoftware, Zeiterfassungssysteme sowie DMS- und Archivierung. Das Bundesfinanzministerium hatte in dem BMF-Schreiben 2011/04800415 vom 24.06.2011 die Umkehr der Umsatzsteuerschuld...

15.11.2010: | | |

Verschiebung des Anwendungszeitpunkts für die E-Bilanz geplant

Die Pflicht zur Abgabe der E-Bilanz sowie der digitalen Gewinn- und Verlustrechnung soll um ein Jahr verschoben werden. Das sieht der Entwurf einer Rechtsverordnung des Bundesfinanzministeriums vor, über den am 17. Dezember 2010 der Bundesrat entscheiden wird. Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) begrüßt das Vorgehen des Ministeriums. Die BStBK hatte sich bereits frühzeitig im Rahmen der Arbeitsgruppe für eine Verschiebung des Anwendungszeitpunkts eingesetzt und dies auch in ihrer Stellungnahme und im Rahmen der Verbandsanhörung im Bundesministerium am 11. Oktober 2010 deutlich gemacht. Die technischen und organisatorischen...

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