BIP

Agenda News: Deutschlands Investitionsstau rund 1,4 Billionen Euro

Das BIP ist die zentrale Größe der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Die Bundeshauhalte sehen Investitionen von 39 Mrd. Euro für 2018 und 2019 bis 2022 von jeweils 37,9 Mrd. Euro vor. Lehrte, 24.09.2018. Nach Medienberichten hat Deutschland im vergangenen Jahr 965,5 Milliarden Euro für sein Sozialsystem ausgegeben - so viel wie nie zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr seien die Ausgaben um 36,5 Milliarden Euro oder 3 Prozent gestiegen. Noch in den 90er-Jahren floss demnach ein knappes Viertel der deutschen Wirtschaftsleistung in Investitionen, aber seit der Jahrtausendwende halten sich öffentliche und private Investoren zurück. Die inzwischen fast zwei Jahrzehnte andauernde Investitionsmüdigkeit sei gefährlich, warnen Berater, denn Investitionen seien die Grundlage für künftiges Wachstum. Würde Deutschland wieder eine Investitionsrate von 23 Prozent anstreben, wie sie Ende der 90er-Jahre erreicht wurde – und gleichzeitig versuchen,...

Agenda News: 700 Milliarden Schulden in 7 Jahren

Lehrte, 28.11.2012 Nüchtern gesehen entsteht Staatsverschuldung, wenn ein Staat mehr Geld ausgibt als er eingenommen hat. Um diese zusätzlichen Ausgaben zu decken, muss der Staat Kredite aufnehmen. Diese zusätzlichen Kredite werden als Nettokreditaufnahme oder Nettoneuverschuldung bezeichnet. Kredite werden üblicherweise für eine bestimmte Laufzeit aufgenommen. Nach Ende der Laufzeit muss der Kredit zurückgezahlt werden und dazu nimmt der Staat häufig neue Kredite auf. Die Summe der Anschlusskredite, die zur Tilgung auslaufender Kredite aufgenommen werden, und die Neukredite zur Finanzierung des laufenden Haushaltsdefizits, nennt man Bruttokreditaufnahme bzw. Bruttoneuverschuldung. Die Schulden Deutschlands sind seit 1970 von 64 Mrd. DM bis 2011 auf 2.071 Mrd. Euro gestiegen. 2002 lagen sie bei 61 % des Bruttoinlandsproduktes. Im Zentrum des Vertrages zur Währungs- und Wirtschaftsunion wurden die Maastricht-Kriterien zur Haushaltsstabilität...

Self Service Europäische Zentralbank

Lehrte, 10. September 2012 Nach dem WM-Qualifikationsspiel gegen Faröer analysierte Joachim Löw: “Wir waren auf Tore aus, haben aber zu wenig Chancen erzielt. Da liegt im Moment unser Problem, dass wir zu viele Möglichkeiten auslassen“. Ein paar neue junge Gesichter, andere sind nicht im Topform, es werden Konzepte nicht umgesetzt und schon muss man sich mühsam einen Arbeitssieg erkämpfen. Bei der Europäischen Zentralbank sieht ein Arbeitssieg anders aus. Sie wurde 1998 als gemeinsame Währungsbehörde gegründet und von den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union mit einem Startkapital von 10,76 Mrd. Euro ausgestattet. Weiterhin erhält die EZB von den nationalen Zentralbanken der Eurozone Währungsreserve mit einem Gegenwert von bis zu 50 Milliarden Euro, wobei momentan etwa 40 Milliarden Euro übertragen wurden. Die EU-Partner werden zur Einrichtung nationaler Bad Banks verpflichtet, es haftet der Steuerzahler der Länder und...

Clement Rente mit 80 – Schröder Rente mit 70

Lehrte, 21. August 2012 Für die SPD war der Austritt von Wolfgang Clemens ein Segen. „Im Sommer 2005 löste Clement eine Welle der Entrüstung aus, als er in der TalkshowSabine Christiansen für Hartz IV eine Missbrauchsquote von zehn, später sogar zwanzig Prozent behauptete und Hartz-IV-Empfänger wiederum indirekt mit Parasiten verglich. Eine wissenschaftliche Expertise des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes wies im weiteren Verlauf dann den tatsächlichen Missbrauch bei 2 bis 3 Prozent aller Bedarfsgemeinschaften empirisch anhand der Daten des Statistischen Bundesamtes nach“. „Seit seinem Ausscheiden nahm Clement zahlreiche...

Agenda News - Europa in der Rezession

Lehrte, 16.08.2012 Es ist so, wie bei der eingestellten Sendung „der 7. Sinn“, eine Fernsehsendung zur Verkehrssicherheit, die von 1966 bis 2005 ausgestrahlt wurde. Von 1970 bis 2001 sind die Schulden von 64 Mrd. DM auf 1.216 Mrd. Euro gestiegen und von 2010 bis 2011 von 1.240 Mrd. Euro auf 2.071 Mrd. Euro. Deutschland ist mit rund 541 Mrd. Euro überschuldet, allein in den letzten 3 Jahren wurden Kredite von 440 Mrd. Euro benötigt. Diese Bilanz kann mit einem jährlichen Bundeshaushalt von 255 Mrd. Euro nicht ausgeglichen werden! Wie die Verkehrssünderdatei und die Schulden-Entwicklung zeigen, hat man aus beiden nichts gelernt. Dass...

10.11.2011: | | |

Kayabas – Chinas BIP steigt um 9.1%.

Kayabas hat bemerkt, dass der dritte Viertel BIP von China ist nur von 9.1 % gestiegen, niedriger als die 9.5% von den vorherigen Monaten, gemäss den Chinese National Bureau of Statistics“. Gegen den vorausgesehenen Wachstum von 9.2% ist es niedriger ausgekommen. Die Chinesische Regierung könnte weitere Massnahmen nehmen um den Wachstum zu stimulieren, nach der bereits Ankündigung von Massnahmen um die kleine Unternehmen zu helfen. “Die Europäische Krise hat eine Wirkung auf dem Chinesischen Wachstum, als es das Risiko das China genommen hat mit dem Ankauf von den Schuldenprobleme von ihrem grössten Handelspartner”, hat...

Wachstum und Zukunft für Handwerk, Handel, Gewerbe - Marktsituation und Markterwartungen: Das Bruttoinlandsprodukt BIP

Alle in einem Kalenderjahr im Inland hergestellten Waren und Güter sowie erbrachten Dienste, netto erfasst (ohne Umsatzsteuer), ergeben das Bruttoinlandsprodukt. Dieses BIP hatte 2007 einen Wert von 2,38 Billionen €. Der Zuwachs beim BIP flachte seit 1962 zusehends ab. Wir benötigen aber nach einer Veröffent-lichung führender Wirtschaftsinstitute bis 2020 Jahr für Jahr ein Wachstum von durchschnittlich 2,5%, sonst schrumpfte unsere Mittelschicht deutlich. 2009 aber waren rd. 5,4% Minus-Wachstum (Rückgang) beim BIP zu verkraften. Addieren wir das erforderliche Wachstum von 2,5% hinzu, ergibt sich für 2009 bereits eine...

Börse: Mehr Chancen als Risiken?

In der vergangenen Woche gab es durchaus eine Reihe an guten Nachrichten. Zuerst meldete sich die US-Notenbank am vergangenen Mittwoch zu Wort. Es gebe durchaus Hinweise für ein Ende der Rezession, so die Fed. Am letzten Donnerstag wurde bekannt: Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im zweiten Quartal überraschend um 0,3 Prozent. Rein technisch gesehen, ist die Rezession in der Bundesrepublik damit vorbei. Dies ist zweifelsohne eine gute Nachricht, aber beileibe kein Grund zur Euphorie. Denn die Krise ist weiterhin allgegenwärtig – und von einem neuen Aufschwung kann man (noch) nicht sprechen. Garantierte Gewinne? Am...

Erfolgsebook- Deutschlands Exportwunder schlägt zurück

Nun rächt sich die Exportabhängigkeit: Deutschland ist weit stärker als seine Nachbarländer von der Wirtschaftskrise betroffen – und zieht mit seinem BIP-Absturz von 3,8 Prozent den gesamten EU-Schnitt nach unten. Frankreich brüstet sich bereits damit, dass man besser dastehe. Deutschland ist unter den Staaten der Europäischen Union überdurchschnittlich von der allgemeinen Rezession betroffen. In der Eurozone ebenso wie in der gesamten EU sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2009 um 2,5 Prozent, wie das europäische Statistikamt Eurostat mitteilte. Für Deutschland lag der Rückgang bei 3,8 Prozent. Ein Grund...

Erfolgsebook- Die Horrorzahlen haben auch eine gute Seite

Von Thomas Exner Der Wettlauf der Hiobsbotschaften über die deutsche Wirtschaft scheint kein Ende zu nehmen. Ständig wird die Öffentlichkeit von neuen Horrorzahlen geschockt. Doch wenn man genauer hinschaut, relativieren sich die negativen Nachrichten. Denn das Schlimmste scheint in der Tat überwunden. Die Wirtschaftsnachrichten sind in diesen Tagen mit Superlativen gespickt: Erst berechnen die Steuerschätzer Einnahmeausfälle des Staates von sagenhaften 316 Milliarden Euro in den kommenden Jahren. Und dann schrumpft die Wirtschaftsleistung in den ersten drei Monaten des Jahres im Vergleich zum ohnehin schon katastrophalen Vorquartal...

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