Ausländerfeindlichkeit

Fremde Söhne - Einblicke in die Welt von Flüchtlingen

Susanne Schneider zeigt den Lesern in "Fremde Söhne", dass Asylanten oft missverstanden und falsch beurteilt werden. Familie Schneider sieht ihr idyllisches Dorfleben jäh zerstört, als 22 syrische Männer in das Nachbarhaus einziehen. Nur der erwachsene Sohn bleibt gelassen. Trotz eigener Vorurteile lernen sie die Flüchtlinge besser kennen. Damit beginnt eine Welle von Ereignissen, die ihr Leben drastisch verändert - allerdings ganz anders als erwartet. Die Autorin überwindet eigene Vorurteile, engagiert sich schnell ehrenamtlich und erlebt an der Seite der Flüchtlinge selbst Diskriminierung und Fremdenhass. Nur wenige Menschen lernen Asylanten kennen, aber viele stellen immer die gleichen Fragen: Wie sind die eigentlich so? Wieso kommen die zu uns? Wieso fast nur junge Männer? Was haben die auf der Flucht erlebt? Wie leben die hier? Arbeiten die überhaupt? Was machen Moslems anders als wir? Wie behandeln die Frauen? Wollen die sich überhaupt...

Leonhard Kindler - Eine Geschichte auf den Spuren des dunkelsten Kapitels deutscher Geschichte

In der Novelle "Leonhard Kindler - Eine Geschichte auf den Spuren des dunkelsten Kapitels deutscher Geschichte in der Gegenwart" macht B. Wilbers deutlich, dass Vergangenes niemals Geschichte ist. Eigentlich führt Leonhard Kindler, der Protagonist der Novelle, ein glückliches Leben. Gerade frisch verliebt hat er eine glückliche Zukunft vor Augen. Doch dann muss er feststellen, dass Glück und Verzweiflung nahe beieinander liegen. Es ist schließlich eine Begegnung mit betagten Zeitgenossen, die ihn aus dem Gleichgewicht bringt. Und in der norddeutschen Kleinstadt, in der Kindler lebt, sind immer noch Spuren der Vergangenheit präsent und beeinflussen das Denken und Handeln derer, die die Schrecken der Nazizeit und den Krieg noch erlebt haben. Sie wissen von Liebe und Verrat, Momenten inniger Nähe und trostloser Einsamkeit zu berichten. Für Kindlers Generation sind solche Erfahrungen im wahrsten Wortsinn Geschichte und auch er selbst fühlt...

Hörprobe: Deutsch-Afrikaner über Heimat und Zugehörigkeit - "Tschinku im Gastland" von Constant Kpao Sarè (indayi edition)

In dieser Hörprobe aus Constant Kpao Sarès Roman „Tschinku im Gastland“ philosophiert der Deutsch-Afrikaner Jakubu Tschinku über die Unterschiede des afrikanischen und deutschen Lebens. Tschinku und Barka sind beide in Afrika geboren und dort zusammen aufgewachsen. Als sie alt genug waren, sind sie gemeinsam nach Deutschland gezogen, um zu studieren. Barka flog anschließend wieder zurück. Tschinku blieb da. Beide fühlen sich wie zuhause, obwohl trotz gemeinsamer Vergangenheit ihr derzeitiger Alltag viele Unterschiede aufweist. Der Roman beschäftigt sich immer wieder mit der Frage: Was bedeutet eigentlich „Heimat“? „Bei euch fehlt immer genau das, was ihr wirklich braucht. Und wir besitzen diese Dinge, obwohl wir sie manchmal nicht wirklich brauchen.“ Jahre später begegnen sich die beiden Schulfreunde zufällig wieder und bleiben per Briefwechsel in Kontakt. Jakubu schreibt den ersten Brief und äußert darin seine Gedanken...

Der Hass gegen die Deutschen kehrt zurück

„Ihr Deutschen, ihr nehmt uns unsere Kinder weg, ihr seid Ausländerfeindlich, ihr wart schon immer so!“ Diese verrückte Meldung hatte vor wenigen Tagen jemand im Internet (Face book) gepostet. Anlass zu dieser Meldung war wohl die amtlich verfügte Ausweisung eines 8 Monate alten Kindes durch die Bayrische Ausländerbehörde. Diese dumme und herzlose Entscheidung eines Beamten, hat zusammen mit den willkürlichen Kindesentnahmen durch korrupte Jugendamt-Beamte, welche sich in letzter Zeit häufen, dazu geführt, dass der alte Hass gegen die Deutschen wieder aufblüht. Ich erinnere mich an einen Frankreichurlaub, vor einigen Jahren....

Freiheit für türkische Touristen

Sowohl das Verwaltungsgericht München wie auch die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) sagten klar und deutlich: "Türkische Touristen brauchen keinen Visum". Trotzdem ignoriert die Bundesregierung diese Entscheide und sieht keinen Handlungsbedarf. Es ist bekannt dass türkische Touristen, ohne einen Visum nicht in die Bundesrepublik einreisen dürfen. Obgleich der Europäische Gerichtshof (EuGH), am 19.02.2009 in der Rechtssache C 228/06 entschied, das türkische Touristen ohne Visum nach Deutschland einreisen dürfen. Diese Entscheidung wurde nun auch durch das Verwaltungsgericht München bekräftigt Verwaltungsgericht...

Wie rechts ist Thilo Sarrazin?

Und wieviel Rassismus duldet die SPD?Der Pegel muß enorm hoch sein.Was den rechten Partein angekreidet und als Empörung durch die Presse geht,ufert bei Thilo Sarrazin in ein Medienspektakel,es geht nicht schnell genug darüber zu berichten und die SPD scheint sich in dessen Ruhm zu sonnen,zwar ein schlechter Ruhm,aber besser ein schlechter Ruhm als gar kein Ruhm.Die rechten Parteien müssten eigentlich vor Schadenfreude schmunzeln,rechte Themen in Szene gesetzt von einem Mitglied der SPD.Applaus,fehlt nur noch das SPD und Rechte eine Regierung bilden mit Sarrazin als Außenminister,um seinen schlechten Ruf muß er nicht fürchten,den...

Wilhelmshaven: DVU auf Valoisplatz - doch kaum einer geht hin

Wilhelmshaven - 26. April 2009 (tj). Die DVU auf dem Valoisplatz, ein paar 100 Meter weiter Gegendemonstranten vor dem “Pumpwerk”: Doch die Polizei hat alles im Griff gehabt, schickte Autonome aus Oldenburg, Bremen und Ostfriesland wieder weg. Zur DVU-Kundgebung erschien Christian Worch aus Hamburg. Doch auch dafür interessierten sich nur wenige. Nach Polizeiangaben verloren sich rund 30 Leute auf dem Kundgebungsplatz. Sie blieben zweieinhalb Stunden, dann fuhren sie wieder nach Hause. Nicht viel mehr los war auch vor dem “Pumpwerk”. Dort zählte die Polizei rund 200 Leute, die gegen Rechtsradikalismus und Ausländerfeindlichkeit...

Einmal mehr die Entlarvung einer Hetze der FPÖ gegen Moslems und Ausländer

In hetzerischer und populistischer Art bereitete die FPÖ unter der NÖ-Landesparteiobfrau Barbara ROSENKRANZ eine Aussendung des Freiheitlichen Gemeindekurier auf. Unter dem Aufmacher "Bad Vöslau ist erobert!" inszenierte die Partei einmal mehr einen Beitrag, diesmal über das geplante Bauprojekt eines türkischen Kulturzentrums in der Stadt Bad Vöslau, in dergestalt, daß in verachtungswürdiger Art und Weise über die in Österreich lebenden Moslems hergezogen wurde. Darin wird unter anderem von "getarnter Landnahme", "islamischer Prägung", "Verschleierung" bis hin von zum "erobern" geschrieben. Beigefügt ist der Aussendung...

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