Aurania Resources

Rohstoffe dieses Jahr im Superzyklus

Die Großbank Goldman Sachs sieht starke Argumente, dass neben Gold besonders Industriemetalle die Gewinner sein werden. Seit 2020 spricht Goldman Sachs von einem Rohstoff-Superzyklus. Langfristige Argumente sprechen heute mehr denn je für Rohstoffe. Ein Grund seien die langfristigen Investitionen, die fehlen. Zudem seien die Lagerbestände auf einem niedrigen Niveau. Auch erschöpfte Förderkapazitäten wären ein Thema, das gut für die Rohstoffe ist. Für die kommenden zwölf Monate prognostiziert die Bank, dass die Industriemetalle um 29,6 Prozent zulegen werden. Der S&P GSCI Commodity Index soll Renditen von 9,9 Prozent über die folgenden drei Monate, dann 17,3 Prozent über sechs und schließlich 31,2 Prozent über die kommenden zwölf Monate einfahren. Auch Gold befindet sich am Anfang eines anhaltenden Aufwärtstrends. Ein Plus von 5,7 Prozent erwartet Goldman Sachs für Gold in den nächsten zwölf Monaten. Eine Abkoppelung vom US-Dollar,...

Energiewende sorgt für steigenden Kupferbedarf

Für Dr. Copper, also Kupfer spricht ein Angebotsdefizit sowie eine anziehende Nachfrage. Dr. Copper gilt als Frühindikator. So fiel der Kupferpreis denn auch deutlich, als die Pandemie ausbrach. Und genauso schnell ging es wieder nach oben mit dem Preis, als sich die Wirtschaft wieder erholte. Für einen fulminanten Kupferbedarf wird die Energiewende sorgen. Auch hierzulande herrschte bei einem aktuellen Klimagipfel Einigkeit, dass eine rasche Zunahme von vollelektrischen Fahrzeugen unumgänglich sei. Dafür muss noch Einiges getan werden. Wie eine Umfrage ergab, fürchten Verbraucher vor allem eine zu geringe Reichweite und zu wenig Ladestationen für Elektroautos. Elektroautos verbrauchen in der Herstellung etwa dreimal so viel Kupfer wie herkömmliche Fahrzeuge. Auch für die Ladestationen ist das rote Metall notwendig. Dazu kommt der Kupferbedarf für Solar- und Windkraftanlagen. Gleichzeitig warnt beispielsweise Goldman Sachs vor einem...

Wieviel Gold sollte im Portfolio sein

Dass Gold in ein gut diversifiziertes Portfolio gehört, ist kein Geheimnis. Doch wie hoch der Anteil sein sollte, ist die Frage. Eine seit Jahrzehnten bekannte Faustregel lautet, es sollten fünf bis zehn Prozent Gold in einem Portfolio vorhanden sein. Eine umfangreiche Studie des Anlagestrategiemagazins fairvalue hat diese Regel hinterfragt. Kurz gesagt, waren die Ergebnisse, falls man auf diese Faustregen vertraut hat, nicht die besten. Bei der Untersuchung wurde ein typisches Mischportfolio aus 60 Prozent globaler Aktien und 40 Prozent Euro-Staatsanleihen mit immer mehr Gold versehen. Dafür wurden Aktienanteile gegen Gold getauscht. Es entstanden 34 Portfoliomischungen und verschiedene Anlagezeiträume zwischen 1970 und Oktober 2022, also fast 53 Jahre mit Daten für alle drei Anlageklassen. Berechnet wurden dabei 374 "Fälle". Ohne genauer auf die ausgeklügelten Berechnungen (es wurden 1565 Anlagezeiträume untersucht) einzugehen, dürfte...

Klimabedingte Herausforderungen im Goldbergbau

Das World Gold Council hat eine neue Studie in Sachen Goldbergbau und Klimawandel veröffentlicht. Dabei werden klimabedingte Anfälligkeiten im Goldbergbau und mögliche Anpassungsstrategien untersucht, ebenso wie Herausforderungen bewältigt werden können. Bergbau sorgt immer auch für Einwirkungen wirtschaftlicher und sozialer Art. Nachhaltigkeit ist zu einem wichtigen Begriff im Minenwesen geworden, denn sie verringert negative Wirkungen des Bergbaus. Und sie kann darüber hinaus zu mehr Widerstandsfähigkeit ("Resilienz") führen. Dies bedeutet ein schnelleres Reagieren auf Veränderungen, Beachtung von Wechselwirkungen und ein...

Gold und andere Edelmetalle als Lichtblick im September

Der September ist oft der schlechteste Monat für Aktien. Beim Gold ist aus saisonaler Sicht der September ein guter Monat. Der vergangene Monat brachte für den Goldpreis ein Minus von rund sieben Prozent, der S&P dagegen hat im Jahresverlauf 22 Prozent verloren. Damit musste der S&P den schlechtesten Monat seit März 2020 und den schlechtesten Monat seit September 2008 für sich verbuchen. Gold hat sich also trotz dem starken US-Dollar und der höheren Zinsen ganz gut gehalten und US-Staatsanleihen, inländische und ausländische Aktien geschlagen. Damit hat sich Gold wieder als der sichere Hafen gezeigt. Also auch wenn der Goldpreis...

2021 brachte der Welt ein deutliches Vermögenswachstum

Doch wie wird es weitergehen, schließlich setzt sich der Trend zu höheren Inflationsraten fort. Die 13. Ausgabe des von der Credit Suisse Research Institute publizierten Global Wealth Report zeigt ein anhaltendes Vermögenswachstum in allen Regionen auf. Im Jahr 2021 wuchs das globale Vermögen rekordmäßig an. Besonders China und Nordamerika stachen dabei heraus. Ende 2021 belief sich das weltweite Vermögen auf 463,6 Billionen US-Dollar, was einem Plus von 9,8 Prozent entspricht. Afrika, Europa, Indien und Lateinamerika hatten am Vermögenswachstum nur einen Anteil von zusammen 11,1 Prozent. Das niedrigste Wachstum kam mit 1,5...

Kupfer - Metall für den Klimawandel

Besonders bei Kupfer könnte die Nachfrage bis zum Jahr 2030 um geschätzte 600 Prozent steigen. Die Tage für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor sind gezählt. Wind- und Solarenergie werden zunehmen und Speichersysteme werden immer wichtiger. Damit sind nicht nur Batteriemetalle wie Lithium, sondern auch das Konjunkturmetall Kupfer in immer größeren Mengen nötig. Denn laut Untersuchungen der Internationalen Energieagentur (IEA) verschlingen Elektroautos oder Solar- und Windkraftwerke ein Vielfaches von Rohstoffen als herkömmliche Fahrzeuge oder beispielsweise Gaskraftwerke. Der Klimawandel fordert bestimmte Rohstoffe in ausreichender...

Extremer Pessimismus - gut für Gold

Die USA schlittern in eine Rezession, Europa geht es nicht viel besser, das bei hoher Geldentwertung. Wenn das nicht der perfekte Nährboden für die goldene Sommerrally ist. Der relative Stärke Index (RSI) zeigt an, wenn ein Markt überverkauft ist. Das ist der Fall, wenn der RSI unter 30 notiert. Seine Skala geht von 0 bis 100. Über 70 ist ein Markt überkauft. Mitte Juli war es so weit. Als der Goldpreis von 1750 US-Dollar je Unze auf 1700 Dollar zustürzte, sackte der RSI auf gut 25 ab. Ein Kaufsignal. Tatsächlich hätte man dann Gold ganz kurz sogar unter 1700 Dollar je Unze kaufen können. Doch damit scheint es nun vorbei....

Preisrückgang bei Kupfer übertrieben

Der Kupferpreis ist in den vergangenen Wochen stark gesunken, obwohl die Lagerbestände historisch niedrig sind. Ende Juni enthielten die Lagerhäuser der LME nur noch knapp 700.000 Tonnen registriertes Kupfer, damit so wenig wie noch nie in diesem Jahrhundert. Die Rezessionsängste, die die Inflationsängste ersetzen, führen zum Rückgang von Metallpreisen, insbesondere Kupfer. Erwartet wird beim Beginn einer Rezession ein Nachfragerückgang und deshalb verbilligen sich die Metalle. Einer geringeren Nachfrage stehen aber globale Angebotsprobleme gegenüber. Besonders seit Anfang März hat sich Kupfer stark verbilligt. Nach dem Crash...

Kupfer, das rote Gold für die Zukunft

Viele Zukunftstechnologien brauchen Kupfer. Ob der Ausbau von Stromnetzen, Batterien, Elektromotoren oder Hochleistungselektronik, Kupfer ist dabei. Der Kupferverbrauch wird steigen mit der Verbreitung von modernen Technologien. Der Großteil des weltweiten Kupferexportes kommt aus Lateinamerika. Und aktuell gibt es Ungemach speziell in Peru. Dort steht eine der größten Kupferminen auf der Erde seit mehr als 40 Tagen still, denn es gibt Proteste von dort befindlichen indigenen Einwohnern. Auch waren gerade die Produktionszahlen aus Chile deutlich niedriger als erwartet. Die Industrie ist für die Kupfernachfrage verantwortlich. Steht...

Inhalt abgleichen