Artenschutz

Wettbwerb für Artenvielfalt: ISUS Stiftung sucht Häuslebauer für Biene, Käfer, Hummel & Co

Die gemeinnützige ISUS Stiftung lädt dazu ein, den eigenen Garten insektenfreundlich zu gestalten. Dazu hat die Stiftung mit Sitz in Deisenhofen aktuell einen Wettbewerb ausgeschrieben, der Gartenbesitzer und Gartenliebhaber unterstützen soll, die Artenvielfalt zu stärken. Mitmachen kann jeder, der seinen Wohnsitz und einen Garten in Oberhaching oder einer benachbarten Gemeinde hat. „Der Rückgang der Insekten ist besorgniserregend. Aber unsere Gärten können einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten“, sagt Ulrike Sauer, geschäftsführender Vorstand der ISUS Stiftung. „Ich war sehr beeindruckt vom Erfolg des Bürgerbegehens gegen das Bienensterben“, erklärt sie weiter. „Aber natürlich ist es nicht mit einer Unterschrift getan. Es geht auch darum, den eigenen Lebensstil zu hinterfragen und auch selbst etwas zu tun. Dazu soll der ISUS Preis „Häuslebauer für Biene, Käfer, Hummel & Co gesucht!“ motivieren“,...

Die Maulwurf-Affäre: Niedersächsische Justizministerin will Optimierung der Geheimhaltung

Die umfangreichen Ermittlungen wegen Geheimnisverrates in den Ermittlungsfällen Christian Wulff und Sebastian Edathy lassen es als unwahrscheinlich erscheinen, dass der Celler Generalstaatsanwalt Dr. Frank Lüttig die jeweiligen Informationen an die Presse weitergeben hat. Dies zumindest hat die mit den Ermittlungen in der sogenannten Maulwurf-Affäre befasste Staatsanwaltschaft Göttingen in einer Pressemitteilung erklärt. Maulwürfe halten sich bevorzugt im Untergrund auf, sind in der Regel Einzelgänger und reagieren aggressiv auf Artgenossen. Geplagte Gartenbesitzer, Betreiber von Golfplätzen und Parkanlagen mussten leidvoll erfahren, dass der Maulwurf unter Artenschutz steht, auch wenn er an vielen Stellen unschöne Spuren hinterlässt. Steht auch der Maulwurf, der in der niedersächsischen Justiz sein Unwesen treibt, unter Artenschutz? Eine Frage, die sich aufdrängt. Und was weiß die Niedersächsische Justizministerin über die Maulwurfsaktivitäten...

Einsatz für den Artenschutz: Jägervereinigung startet Uhu-Auswilderungsprojekt

Grünberg, 1. Juli 2014 – Die Jägervereinigung Oberhessen e. V. bringt den Uhu zurück nach Oberhessen. In enger Zusammenarbeit mit der Greifvogelwarte Feldatal startete der Verein Ende Juni ein Auswilderungsprojekt, mit dem die einst fast ausgerottete größte europäische Eule in Mittelhessens Wäldern angesiedelt werden soll. Ziel des Projektes ist es zum einen, eine durch die Verfolgung des Uhus unbesetzte Nische im Lebensraum Wald wieder zu füllen. Zum anderen wollen die Jäger der rasanten Zunahme von Fuchs und Waschbär entgegenwirken. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war der „König der Nacht“ vom Aussterben bedroht. Die Menschen bekämpften den Uhu, sie sahen in ihm einen Nahrungskonkurrenten und Unglücksbringer, sein Ruf galt als böses Ohmen. Es hieß, wenn man die sogenannte Adlereule mit ausgebreiteten Flügeln an Scheunentore nagele, schütze dies die Gebäude vor Blitzschlag und Verzauberung. Längst ist man eines Besseren...

Ziel verfehlt: Die Jagd verfehlt den gesetzlichen Auftrag zur Hege

Zum Bundesjägertag 2012 hat der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) ein Diskussionspapier zur Standortbestimmung der Jagd vorgelegt. Nachfolgend unser Kommentar zum DJV-Standpunkt 2 "Mit dem Jagdrecht untrennbar verbunden ist die Pflicht zur Hege. Sie obliegt den Jagdausübungsberechtigten, Bewirtschaftern und Grundeigentümern gemeinsam." Dazu erklärt Wildtierschutz Deutschland: Das Jagdgesetz verpflichtet den Jäger zur Hege. Die Jagd ist den Zielen der Hege allerdings noch nie gerecht geworden. Weil die Jagd den Hegeauftrag überhaupt nicht erfüllen kann und dieser zu vielen Missverständnissen führt, sollte die Hege vom Jagdrecht...

Ist Jagd ein Kulturgut oder doch nur Öffentlichkeitstäuschung

Begründung: Schon die Tatsache, dass hochentwickelte Tiere lediglich als "Ressourcen", also als Rohstoffe bezeichnet werden, entlarvt des Jägers Verhältnis zur Natur. Natur- und Artenschutz sind meines Erachtens nichts als ein Vorwand für die Jagd. Ja, es gibt Projekte, bei welchen Jägern zum Erhalt und zur Schaffung von Lebensraum für wohl bemerkt jagdbare Arten beitragen, aber wie viele Jäger gibt es, die als Landnutzer Lebensräume und Lebensgemeinschaften zerstören? Wenn Sie ein Glas Wasser in einen 20-Liter-Eimer kippen, haben Sie in etwa das Verhältnis an jagdbarer Fläche, welche pro-aktiv von Jägern als Lebensraum...

Aller guten Artenschutztürme sind Drei - Kreis Euskirchen, NRW

Nach 5-monatiger Planungs- und Umbauphase können wir im Kreis Euskirchen zu Pfingsten unsere 3 neuen Artenschutztürme in Mechernich OT Firmenich, Bouderath & Nitterscheid zum Wohle regional bedrohter "Gebäude bewohnender Tierarten" an die neuen tierischen Bewohner übergeben. Wir nehmen es den Haussperlingen und dem Hausrotschwanz in Firmenich nicht übel, dass sie schon vor der Fertigstellung des dortigen Artenschutzturms ihr neues Domizil bezogen haben. Die offizielle Einweihung der 3 Artenschutztürme in Anwesenheit der interessierten Öffentlichkeit, der Bürgermeister, der regionalen Bau- und Naturschutzbehörden, Vertretern...

Deutscher Jagdschutzverband bekräftigt seine Einstellung zur Fallenjagd

Nach Auskunft von Wildtierschutz Deutschland werden hierzulande im Rahmen der Jagdausübung jedes Jahr über eine Millionen Beutegreifer getötet, viele durch den Einsatz von Fallen. Der von Jägern immer wieder beschworene Nutzen für die Artenvielfalt ist nicht gegeben. Selbst eine vom Deutschen Jagdschutzverband (DJV) als vermeintliche Argumentation für die Fallenjagd zitierte Studie von Bellebaum/Langgemach konstatiert, dass beispielsweise die Ausbreitung von Marderhund und Waschbär durch die Jagd nicht einmal ansatzweise verhindert oder verlangsamt wurde und sich selbst bei Zahlung von Abschussprämien an Jäger Fuchsbestände...

Der neue Artenschutzturm Firmenich mausert sich - Kreis Euskirchen, NRW

Seit dem 26.03.2012 sind Zimmerleute und Maurer mit dem Umbau der stillgelegten RWE-Trafoturmstation in Firmenich (Stadt Mechernich) zu unserem 16. Artenschutzturm für "Gebäude bewohnende Tierarten" beschäftigt und werden ihre Gewerke heute, am Gründonnerstag, erfolgreich fertigstellen. Ab 10.04.2012 werden die Maler die Baustelle übernehmen und dem neuen Artenschutzturm einen hellgelben Fassadenanstrich geben - ein Farbton übrigens, der auf viele Gebäude bewohnende Tierarten eine magische Anziehungskraft auszuüben scheint. Zum Abschluss der Bauarbeiten folgt dann noch die Beschilderung des Artenschutzturms mit unserem Logo,...

Umbaubeginn für Artenschutzturm Firmenich, Kreis Euskirchen NRW

Inzwischen liegen uns die Baugenehmigungen für die 3 geplanten Artenschutztürme im Kreis Euskirchen vor. Derzeit verhandeln wir mit der RWE die Übernahme einer 4. stillgelegten Trafoturmstation am Standort Eicherscheid. Mit dem Umbau der ersten RWE-Trafoturmstation in Firmenich (Stadt Mechernich) haben unsere Handwerker am 26.03.2012 begonnen. Die Fertigstellung des neuen Artenschutzturms Firmenich ist für den 12.04.2012 vorgesehen. Unmittelbar anschließend ist der Umbau der stillgelegten Trafoturmstation in Bouderath geplant, gefolgt vom Umbau der Trafoturmstation in Nitterscheid. Wenn das Wetter mitspielt, soll die Einweihung...

Grundstückskaufverträge für geplante Artenschutztürme im Rheinland unter Dach und Fach

In konsequenter Fortführung unseres bundesweiten Artenschutzprogramms für regional bedrohte "Gebäude bewohnende Tierarten" konnten wir in den letzten Wochen die Grundstückskaufverträge mit den Energieversorgungsunternehmen KEV und RWE für die stillgelegten Trafoturm-Stationen in den Gemeinden Firmenich, Bouderath und Nitterscheid unter Dach und Fach bringen. Auch die Umbauaufträge für alle 3 Artenschutztürme sind bereits vergeben. Die lokalen bauausführenden Handwerksbetriebe sind: Fa. Peter Kapellen für Zimmermannsarbeiten & Dacheindeckung; Fa. Willi Schmitz für sämtliche Malerarbeiten und Fa. RoBo-Bau für alle Maurerarbeiten....

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