Angst bei KIndern

Elektronische Medien als Angstauslöser

Elektronische Medien als Angstauslöser Eine Blitzlichtrunde eingesetzt am Montagmorgen, mit dem Ziel, etwas darüber zu erfahren, was die Kinder am Wochenende erlebt haben bzw. was sie besonders tief berührt und beeindruckt hat, eröffnet zum Beispiel vielerlei Einblicke in die kindlichen Welten, wie sie zuhause, innerfamiliär erlebt werden. Seit es Fernsehen gibt, ist sicher immer auch ein Teil dieser kindlichen Welten darauf bezogen. Denn nirgendwo sonst sind die Kinder aus Sicht der ja manchmal auch überforderten und Ruhe suchenden Eltern sicherer aufgehoben. Solange die Kinder im Fluss elektronischen Geschehens mit ihrer Aufmerksamkeit gefangen sind, können sie ja nicht wirklich etwas anderes „anstellen“. Oftmals stellen wir fest, wenn es um die Auswahl von Filmen geht, dass Eltern denken, dass Zeichentrickfilme automatisch Filme für Kinder wären. Ihr Tempo ist aber meist sehr hoch, das Aggressionspotential immens und die mitschwingende...

Angstbefreiung ohne Medikamente

Mithilfe von Medikamenten ist es nicht möglich sich von Angst und Panikattacken oder Depression zu befreien, so lautet der Konsens der Wissenschaftler. Benzodiazepine sind immer nur vorübergehende Hilfe. Sie machen leicht süchtig und erhöhen erheblich die Wirkung von Alkohol und Schlafmitteln. Das bedeutet, dass Medikamente wie Antidepressiva und Beruhigungsmittel zwar die Angstbewältigung und Depressionslinderung unterstützen – allerdings bekämpfen sie die zugrundeliegenden Probleme nicht. Der Einzige der davon profitiert – die Pharmaindustrie, weil wir kaufkräftige und leichtgläubige Konsumenten sind. Und bei der Industrie geht es nur ums Geschäft. Für die gegenwärtige Medizin ist dieses Geschäft auch sehr lukrativ, da Sie Ihr ganzes Leben lang vor Ihren Ängsten und Depressionen davonlaufen – hin zum Arzt. Die Medizin kratzt an der Oberfläche der Ängste und ihren Folgen wie Depressionen, Panikattacken, Stress, Sucht usw....

Angst bei Kindern - Kinder bewältigen ihre Angst

Kinder verarbeiten oftmals ihre Angst, indem sie die Angstsituation immer wieder neu durchleben. Immer wieder wollen sie sich das Erlebte erneut erfahrbar machen und variieren dabei den möglichen Ausgang. Das wiederholte Durchleben der Angst auslösenden Ereignisse kann dann ganz verschiedene Formen annehmen. Die Kinder sind so kreativ, dass sie einfach die Rollen wechseln um in eine andere Gefühlslage zu kommen. So kann ich mich an einen 7-jährigen Jungen erinnern, der bei mir in Therapie war. Er musste wegen einer Phimose, einer Vorhautverengung, die ihm zu schaffen machte, im Krankenhaus operiert werden. Zur nächsten Therapiestunde kam er zur Tür herein und verkündete mir sogleich, dass wir heute Krankenhaus spielen, er heute Oberarzt sei und ich mich doch schon einmal aufs Bett legen und mich frei machen soll (so tun als ob natürlich). Er sägte mir im Spiel den Kopf auf, nahm mir die Kniescheiben heraus, schnitt mir den Bauch auf und hörte...

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