Anarchismus

03.11.2015: |

18. Peira-Matinee: Anarchie. Gelebte Utopie im 21. Jahrhundert

Ein Gespräch am 8. November 2015 in Berlin über die Vielfalt des Anarchismus mit Dr. Bernd Drücke, Soziologe und Redakteur der Graswurzelrevolution – Monatszeitung für eine gewaltfreie, herrschaftslose Gesellschaft und Rainer Thiem vom Peira – Gesellschaft für politisches Wagnis e.V. Anarchie ist Chaos und Terror? Unsinn! Anarchie ist eine egalitäre, solidarische Gesellschaft ohne Chef und Staat. Anarchistinnen und Anarchisten wollen den freiheitlichen Sozialismus realisieren. Die Vielfalt des Anarchismus auch in Deutschland lässt sich gut anhand seiner Mediengeschichte aufzeigen. In den letzten 150 Jahren sind unzählige schwarz-rote Sternschnuppen, aber auch langlebige und einflussreiche libertär-sozialistische Zeitschriften entstanden. Seit 1968 gibt es in der Bundesrepublik einen „neuen Anarchismus“. Und auch in der DDR gab es eine anarchistisch inspirierte Bewegung. Anhand von Anschauungsmaterial führt die Matinee in die...

Mehr Systemkritik und Anarchismus wagen

Ein Interview mit Wolf-Dieter Narr über Anarchismus, Politikwissenschaft und die bleibende Notwendigkeit emanzipatorischer Perspektiven auf Peira.org Berlin, 15.10.2013: Wer zu Beginn der 90er über Wege aus dem Kapitalismus reden wollte, galt als Verrückter und wurde als solcher diffamiert und ausgegrenzt. Doch seit der weltweiten Banken- und der damit verbundenen Eurokrise entwickelt sich wieder ein lebendiger Diskurs über das Spannungsfeld von Demokratie und Kapitalismus. Politiker, Wissenschaftler, Schriftsteller und Journalisten setzten die Systemfrage/-kritik wieder auf die Agenda. Ja, sie findet sogar in konservativ-bürgerlichen Leitmedien wie der FAZ statt. Einer davon, der den Diskurs einfordert, ist Jakob Augstein, Verleger des "Freitag" der unabhängigen Wochenzeitung für Politik, Kultur und Haltung. In seinem jüngst erschienen Buch "Sabotage" legt er dar, warum wir uns zwischen Demokratie und Kapitalismus entscheiden müssen....

Kiel, 22.1. 19 Uhr: Informationsveranstaltung zur Anarchosyndikalistischen Jugend (ASJ)

In letzter Zeit machen sich in Deutschland wieder vermehrt Gründungen anarchosyndikalistischer Jugendgruppen bemerkbar, und mit der ASJ Hamburg gründet sich am 21.1. eine weitere Ortsgruppe. Die Jugendgruppen verstehen sich als Kultur- und Kampforganisationen nach gesellschaftlicher Selbstverwaltung strebender Jugendlicher. Doch wie setzen sie Prinzipien des Anarchosyndikalismus, wie Basisorganisationen und Hierarchielosigkeit, in ihrer Organisationsstruktur um und was bedeuten diese für ihre Praxis als gewerkschaftliche Jugendorganisation? Um diesen Fragen Antworten folgen zu lassen, sind einige ReferentInnen der ASJ Berlin Ende Januar auf einer Vortragsreise durch Norddeutschland und legen ebenfalls einen Halt in Kiel ein. Teil des Vortragsabends wird außerdem die von der ASJ Berlin ausgerufene Kampagne "Jung und billig - Gegen Ausbeutung im Minijob!" sein. Eine Veranstaltung der FAU Kiel und der ASJ Berlin. 22. Januar 2012 im Li(e)ber...

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