Alzheimer

Schlafmittelkonsum erhöht Demenzrisiko

Einige Medikamente, die auch als Schlafmittel verwendet werden, stehen unter Verdacht, das Demenzrisiko zu erhöhen - darunter auch rezeptfrei erhältliche Produkte. Sie wurden zwar nicht speziell für diesen Zweck entwickelt, haben aber den Nebeneffekt, dass sie den Schlaf fördern. Allerdings hemmen sie im Gehirn die Wirkung des Botenstoffs Acetylcholin (ACh). Dadurch könnte das Risiko steigen, eine Demenz zu entwickeln, zum Beispiel vom Typ Alzheimer. Es gibt viele Medikamente, die anticholinerg wirken. Einige davon kommen auch als Schlafmittel zur Verwendung. Im Wesentlichen sind dies die rezeptpflichtigen Wirkstoffe Amitriptylin, Doxepin, Hydroxyzin, Quetiapin und Trimipramin sowie Diphenhydramin (DPH), das rezeptfrei erhältlich ist. Letzteres ist unter anderem in Produkten wie „Vivinox“ und den „Nachtsternen“ enthalten. Einige Medikamente, die bei anderen Erkrankungen eingesetzt werden (Depression, Allergien, Krampfanfälle,...

USA: Nahrungsergänzungsmittel mit Piracetam entdeckt

Die US-Behörde für Arzneimittel (FDA) warnt vor Medikamenten wie Piracetam in Nahrungsergänzungsmitteln, die zur Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit konsumiert werden. Diese seien oft unwirksam und unsicher und könnten Menschen davon abhalten, eine angemessene Diagnose und Behandlung in Anspruch zu nehmen. Nahrungsergänzungsmittel zur Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit ("Nootropika") erfreuen sich in Amerika großer Beliebtheit. Ihre Risiken sind aber kaum bekannt. Eine 2019 in JAMA veröffentlichte Studie untersuchte solche Produkte auf den Wirkstoff Piracetam. In Deutschland und vielen anderen Ländern der EU wird Piracetam bei Alzheimer-Demenz verschrieben. Ein Cochrane-Review ergab jedoch, dass trotz der weit verbreiteten Anwendung des Medikaments die Nachweise für seine Wirksamkeit eher dürftig sind. In den USA hat es keine Zulassung. Das einzige von der FDA zugelassene Medikament seiner Klasse ist Levetiracetam,...

Ist Memantin zur Alzheimer-Vorbeugung geeignet?

In einer Studie der University of Virginia soll untersucht werden, ob Memantin zur Alzheimer-Prävention geeignet ist. Mit den Ergebnissen ist im Oktober 2024 zu rechnen. Alzheimer ist bei weitem die häufigste neurodegenerative Krankheit im Alter. Die Bevölkerung der westlichen Welt wird immer älter. Dadurch steigt auch die Zahl der Menschen, bei denen eine Demenz vom Typ Alzheimer entsteht. Um der Lage Herr zu werden, könnte eine präventive Therapie erforderlich sein. Diese müsste, so die Vermutung, bei gefährdeten Personen schon in jungen Jahren beginnen. Die Prozesse, die zum Verlust der kognitiven Funktionen führen, entwickeln sich oft schon 25 Jahre vor dem Auftreten der ersten Symptome. In einer klinischen Phase-2-Studie soll nun untersucht werden, ob Memantin zur Alzheimer-Prävention geeignet ist. Die Phase-2-Studie zur Verwendung von Memantin zur Alzheimer-Prävention soll wichtige Daten für eine Studie der Phase 3 liefern....

Memantin: wie das Alzheimer-Mittel bei gesunden Menschen wirkt

Von Gehirndoping mit Memantin spricht man, wenn das für die Behandlung der mittelschweren bis schweren Alzheimer-Krankheit zugelassene Medikament von gesunden Menschen zur Verbesserung ihrer kognitiven Leistung verwendet wird. In der Theorie könnte das klappen, doch es gibt auch viele berechtigte Zweifel. Zwar hilft Memantin bei Demenz besser als ein Placebo, aber heilen kann es die Krankheit nicht. Das Medikament bindet sich an bestimmte NMDA-Rezeptoren der Gehirnzellen (Neuronen) und verhindert so eine übermäßige Stimulation durch Glutamat. Das Glutamat ist für die normale Funktion des Gehirns erforderlich, eine zu starke...

Transkranielle Pulsstimulation (TPS®) bei Alzheimer-Demenz und Parkinson in der Praxis Dr. Schader & Heine

Die Praxisgemeinschaft am Chiemsee startet die Alzheimer-Demenz-Therapie TPS® mit großer Indikationsbandbreite. 22.02.2022, Aschau im Chiemgau - Gut zwei Jahre ist es erst her, dass erste Kliniken in Deutschland mit der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS) zur Behandlung der Alzheimer-Demenz und anderen Erkrankungen des dementiellen Formenkreises zu arbeiten begannen. Seitdem hat sich diese weltweit erste zugelassene physikalische Therapie bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems dank ihrer beeindruckenden Erfolge vergleichsweise - betrachtet man die normale Dauer der Etablierung anderer Behandlungsmöglichkeiten in der Medizin...

Studie über den Langzeit-Nutzen von Galantamin, Rivastigmin und Donepezil

AChE-Hemmer kommen in der Behandlung der Alzheimer-Krankheit zum Einsatz. Ihr Nutzen ist allerdings umstritten und es gibt kaum Daten zu den langfristigen Effekten. Eine schwedische Studie, die 2021 in der Zeitschrift Neurology erschien, konnte zeigen, dass die kognitiven Vorteile und die verringerte Sterblichkeit bis zu fünf Jahre nach der Diagnose anhalten. Die Alzheimer-Krankheit ist eine Erkrankung des Gehirns, die tiefgreifende Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen und ihrer Familien hat. Allein in Deutschland sind es etwa 1,7 Millionen Menschen davon betroffen. Die meisten Patienten sind bei der Diagnose über 65 Jahre...

Transkranielle Pulsstimulation (TPS) zur Alzheimer-Therapie bei Dr. Peter Schleicher in München

Der Stoßwellen-Experte setzt die TPS bei Demenz, Parkinson und Schlaganfall ein. Die Transkranielle Pulsstimulation (TPS®), weltweit erste zugelassene physikalische Therapie zur Behandlung der Alzheimer-Demenz, breitet sich seit Ende 2020 auch in Deutschland immer weiter aus. Diese Therapie arbeitet nicht-invasiv mit speziellen fokussierten Stoßwellen, die in der Medizin immer mehr an Bedeutung gewinnen. Auch der renommierte Münchner Mediziner Dr. Peter Schleicher, seit vielen Jahren sowohl wissenschaftlich als auch in der Praxis Experte für Stoßwellen, hat die Forschung und Entwicklung der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS)...

RTL berichtet am 22.11.21 über das bisher einzige zugelassene Verfahren seiner Art bei Alzheimer-Demenz

Transkranielle Pulsstimulation (TPS) aktiviert das Gehirn mit fokussieren Stoßwellen. Seit 2020 arbeiten mehr und mehr Kliniken und niedergelassene Praxen mit der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS), die das erste weltweit zugelassene Verfahren zur Behandlung der Alzheimer-Demenz ist. Dass diese bahnbrechende Therapie bisher bei den meisten Betroffenen und deren Angehörigen bekannt ist, war und ist der Corona-Krise geschuldet. Auch jetzt, in der vierten und umso dramatischeren Welle, liegt der Nachrichten-Fokus natürlich nicht auf neuen und bahnbrechenden Therapien. Doch der Sender RTL will das ändern. Nach langer Beobachtung...

Neue Therapiemethoden bei Krebs, Borreliose, Demenz und anderen chronischen Erkrankungen

Das Zentrum der Erweiterten Medizin in Frankfurt/Main präsentiert sein Spektrum in neuem Filmbeitrag. Chronische Erkrankungen wie Krebs, neurophysiologische Krankheiten wie Demenz oder Parkinson, virale Belastungen oder Borreliose sind Leiden, die jährlich hunderttausende Menschen treffen - und während in Deutschland und weltweit die Zahlen der Betroffenen trotz großem Forschungseinsatz kontinuierlich steigen, treten die standardisierten Diagnostik- und Behandlungsmethoden mehr oder minder auf der Stelle. Anders im Zentrum der Erweiterten Medizin des Mediziners Dr. med. Gerhard Siebenhüner in Frankfurt am Main: In den vergangenen...

Kann man Demenz behandeln? Die Antwort lautet: Ja.

Wissenschaftlicher Durchbruch in der Demenz-Forschung: Die Transkranielle Pulsstimulation (TPS). Wer heute mit der Diagnose Alzheimer-Demenz oder anderen Form der Demenz konfrontiert ist und nach Behandlungsoptionen sucht, wird bislang enttäuscht. Unisono heißt es von allen Seiten: Nein, der Formenkreis Demenz ist unheilbar, eine Therapie ist nicht in Sicht. Dies jedenfalls schreiben die Verbände und Institutionen auf ihren Websites noch - bedauerlicherweise. Zu kurz ist augenscheinlich noch die Zeitspanne der öffentlichen Wahrnehmung, seit der die erste tatsächliche Alzheimer-Demenz-Therapie namens Transkranielle Pulsstimulation...

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