APO

Die Niete zwischen Hammer und Zirkel - Neuauflage des ersten Bands einer unterhaltsamen Ost-West-Satire

Die Leser lernen in Rolf Schümers "Die Niete zwischen Hammer und Zirkel" satirischer, fiktiver Biografie mehr über das Leben in der DDR. Eine Niete hält Hammer und Zirkel zusammen. Diese Niete hat in diesem satirischen Roman rund um das Leben in der DDR auch einen Namen: Rolf Kuhl. Dieser Mann versucht den DDR-Sozialismus zu retten und gerät dabei zur Freude und Unterhaltung der Leser in haarsträubende Situationen in Ost und West. Der erste Band führt ihn und die Leser in das Berlin des Kalten Krieges. Kuhl erlebt in dem Auftakt der Reihe den Mauerbau in Ostberlin und muss schnell in den Westsektor. Dort verteidigt er als Junger Pionier die DDR und mischt sich unter die rebellierenden Studenten. Dabei geht natürlich auch so einiges schief. Wer gerne über das Leben in der DDR liest und weiß, das man nicht immer alles so ernst nehmen sollte, wird den Roman "Die Niete" von Rolf Schümer genießen. Der Autor wurde im Jahr 1954 im Krankenhaus...

Die Machtübernahme der 68er

Eine Untersuchung der „Frankfurter Schule“ und ihrer Auswirkungen. Letztes Jahr wurde der 40. Jahrestag der 68er-Bewegung mit großem Pomp in den Medien aufbereitet. Es überwogen romantisierend-verklärende Rückschauen einstiger Aktivisten, die dem seinerzeitigen Wir-Gefühl nachtrauerten und zu erklären versuchten, welche segensreichen Früchte die versuchte Revolution von einst für die heutige Zeit gebracht habe. Stellvertretend für viele formulierte der Münchner Sozialpsychologe Prof. Dr. Heiner Keupp auf der Tagung „Die 68er Bewegung und die Folgen“ der Evangelischen Akademie Tutzing und der Petra Kelly Stiftung am 11. Juli 2008: „Die unterirdische Geschichte hat sich fortgesetzt! 68 hat der politischen Kultur in Deutschland einen ungeheuren Demokratisierungsschub, einen Pluralisierungszuwachs und einen eindrucksvollen Zugewinn der Potentialität für den ‚aufrechten Gang‘ gebracht. Der große Gesamtentwurf mag zerfallen...

Inhalt abgleichen