„Die Kunst des Selbstmanagements“ – Wissenschaft statt Selbstoptimierungs-Mythen. Neues Buch von Bernd Blase.

Potsdam, 17.12.2025. Bei Amazon bestellbar.

Der Dozent, Autor und Künstler Bernd Blase stellt am 17. Dezember 2025 in Las Palmas de Gran Canaria erstmals öffentlich sein neue Manuskript „Die Kunst des Selbstmanagements“ vor – ein kritisch-humorvoller Gegenentwurf zur gängigen Selbstoptimierungs-Industrie, der psychologische Forschung, Philosophie und persönliche Erzählungen verbindet.

Statt „Noch produktiver! Noch effizienter!“ fragt Blase: „Was passiert, wenn wir nicht uns selbst optimieren, sondern unseren Alltag so gestalten, dass ein menschliches Leben darin Platz hat?“

Selbstmanagement mit drei Stimmen – Kritiker, Forscher, Poetin.
Das Manuskript ist in Ich-Form geschrieben und lässt drei innere Stimmen zu Wort kommen: den Kritiker, den Forscher und die Poetin. Ein erzählerisches Fachbuch.

Der Kritiker repräsentiert Leistungsdruck, innere Normen, die Logik von KPIs und „Immer mehr“.

Der Forscher bringt Erkenntnisse aus Psychologie, Motivations- und Kognitionsforschung ein (u. a. Kahneman/Tversky, Habit-Forschung, Attention Residue, Goodhart’s Law).

Die Poetin erinnert an Sinn, Ästhetik und das, was sich nicht messen lässt.

„Die Kunst des Selbstmanagements“ verknüpft dabei theoretisch fundierte Modelle mit konkreten Tools: Implementation Intentions (Wenn-Dann-Pläne), WOOP, Timeboxing, Rituale (Anfangen–Dranbleiben–Aufhören), Mikro-Pausen, Atem-Regulation und Team-Routinen.

Kritisch – auch gegenüber der eigenen Szene

Blase nimmt in seinem Manuskript bewusst eine kritische Perspektive auf die Self-Help- und Coaching-Szene ein:

Er zeigt, wie Goodhart’s Gesetz („Wenn eine Kennzahl zum Ziel wird, taugt sie nicht mehr als Kennzahl“) im Alltag von Vertrieb, Führung und Beratung zu Qualitätsverlust, Zahlen-Fetischismus und ethischen Grenzverletzungen führen kann.

Er hinterfragt „Hustle Culture“ und reine Willenskraft-Narrative und plädiert stattdessen für kontextbewusste Selbstführung: Gestaltung von Zeit, Aufmerksamkeit, Energie und Beziehungen.

Er verbindet Selbstmanagement konsequent mit Ethik (Kants Zweck-an-sich-Formel) und fragt: „Wie führe ich mich selbst, ohne mich zum bloßen Mittel zu machen?“

„Selbstmanagement ohne Ethik ist nur eine freundlich verpackte Selbstausbeutung“, so Blase. „Mich interessiert, wie wir leistungsfähig sein können, ohne uns selbst zu verlieren.“

Verbunden mit: „Fehler-Theater“, „Konflikt-Theater“ und „Gesund führen“

„Die Kunst des Selbstmanagements“ steht in einer Linie mit Blases bisherigen Formaten:

Im „Fehler-Theater“ inszeniert er typische Muster von Schuldzuweisung und Fehler-Theater in Organisationen – und zeigt Wege hin zu einer echten Lernkultur.

Im „Konflikt-Theater“ werden Alltagskonflikte auf die Bühne gebracht, um Kommunikationsmuster sichtbar und verhandelbar zu machen.

Mit „Gesund führen“ legt er ein Konzept vor, wie Führungskräfte Rahmen statt Rezepte schaffen: Rhythmus, Räume, Regeln und Rückhalt, die psychische und körperliche Gesundheit ermöglichen.

Im neuen Manuskript bündelt Blase diese Erfahrungen: Selbstführung wird dabei nicht nur als individuelles Projekt verstanden, sondern als Schnittstelle zwischen Person, Team und System – immer mit Blick auf Gesundheit und Würde.

Veranstaltung in Las Palmas – Premiere des Manuskripts

Im Rahmen eines Abends in Las Palmas de Gran Canaria eröffnet Blase am 17.12.2025 erstmals einen Einblick in das Manuskript:

Was: Erstpräsentation & Vortrag zu „Die Kunst des Selbstmanagements“

Wann: 17. Dezember 2025, [Uhrzeit einsetzen]

Wo: [Veranstaltungsort in Las Palmas de Gran Canaria einsetzen]

Format: Vortrag mit Lesepassagen, dialogischen Elementen und kritischer Diskussion

Zielgruppe: Führungskräfte, Vertrieb, Beratende, Lehrende, Coaches – und alle, die mit Menschen arbeiten und Selbstmanagement nicht nur als Technik, sondern als Haltung verstehen wollen.

Über Bernd Blase

Bernd Blase ist Dozent, Autor und Künstler. Er arbeitet an der Schnittstelle von Psychologie, Kommunikation und künstlerischer Reflexion. Seine Schwerpunkte sind Selbstführung, gesunde Führungskultur und der kritische Umgang mit Leistungs- und Optimierungsdiskursen.

Mit Formaten wie „Gesund führen“, „Fehler-Theater“ und „Konflikt-Theater“ ist er in Unternehmen, Bildungseinrichtungen und auf Bühnen im deutschsprachigen Raum unterwegs. In seinen Vorträgen verbindet er wissenschaftliche Fundierung mit humorvoller Beobachtung und poetischen Bildern – stets mit einem skeptischen Blick auf einfache Lösungen.

Pressekontakt / Informationen zum Manuskript

Pressekontakt:
Bernd Blase
info@berndblase.de
www.berndblase.de