Barrierefreies Webdesign aus Reutlingen als Geschenk zu Weihnachten

Seit dem 1. Mai 2002 gibt es ein Gleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderungen. Ziel dieses Gesetzes ist es dafür zu sorgen, dass behinderte Menschen gleiche Chancen haben wie Menschen ohne Behinderungen. In §12a Barrierefreie Informationstechnik werden staatliche Einrichtungen zur Barrierefreiheit bei Webseiten, Programme und Apps verpflichtet. Unternehmen sind nicht gesetzlich verpflichtet zur Barrierefreiheit in der Informationstechnik, sollten diese aber umsetzen.

Auf der Internetseite des statischen Bundesamt ist zu lesen, dass es 10,2 Millionen Menschen mit Behinderungen in Deutschland. Auf der Webseite statista kann nachgelesen werden, dass es in Deutschland 17 Millionen Senioren gibt. Diese Menschen profitieren von barrierefreies Webdesign.

Barrierefreies Webdesign bedeutet, dass eine Webseite so gestaltet ist, dass sie für alle Menschen, auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen, bedienbar und wahrnehmbar ist.

Blinde Menschen arbeiten mit einer Vorlesesoftware die sich Screenreader nennt. Diese kann nur lesen. Deswegen benötigen Bilder einen Alternativtext der den Inhalt des Bildes beschreibt. Außerdem ist für blinde Menschen wichtig, dass die komplette Webseite per Tastatur bedienbar ist.

Damit Menschen mit einer Sehbehinderung eine Webseite bedienen können ist es wichtig, dass deutlich sichtbar ist, welches Bedienelement den Fokus hat. Dies kann zum Beispiel erreicht werden in dem man dafür sorgt, dass das aktive Bedienelement die Hintergrundfarbe Gelb bekommt.

Es gibt Menschen die haben eine Farbfehlsichtigkeit. Farbfehlsichtigkeit bedeutet, dass diese Menschen einer Farbe nicht den entsprechenden Farbnamen zu ordnen können. Außerdem wissen Sie nicht welche Farben zusammen passen. Für diese Menschen ist es wichtig, dass eine Internetseite genügend Farbkontrast zwischen Hintergrund-und Schriftfarbe hat. Der Farbkontrast kann überprüft werden mit der kostenlosen Software Colour Contrast Analyser, die im Internet heruntergeladen werden kann.

Bei Formularen ist es wichtig, dass die Beschriftung von Eingabefeldern links neben dem Eingabefeld ist und nicht darüber. Außerdem muss die Beschriftung mit den Eingabefeldern verknüpft sein, damit der Screenreader weiß, dass beide zusammengehören.

Für Markus Lemcke, Geschäftsinhaber des Unternehmens Marlem-Software steht fest, das es sich lohnt, barrierefreies Webdesign umzusetzen.

Kontakt:
Marlem-Software
Markus Lemcke
Adolf-Damaschke-Str. 25/42

72770 Reutlingen

TEL: 07121/504458
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Webseite: barrierefreies Webdesign