Veldhuis Media setzt mit der Falzmaschine K8RS weiter auf eine schlankere Produktion

Veldhuis Media in Raalte (Niederlande) investierte bei Wifac in die Falzmaschine K8RS von MBO. Diese vierte Falzmaschine bedeutet den nächsten Schritt im Vorhaben von Oscar Jager und Erwin de Lange, die effizienteste Druckerei im Auflagebereich von 500 bis 6.000 Stück zu werden. „Alles unter einem Dach zu haben ist absolut notwendig, um die vom Markt verlangten Lieferzeiten einzuhalten.“

„Die Umstellung im Drucksaal auf vollautomatische Druckmaschinen vor rund sieben Jahren ist nun in der Abteilung Weiterverarbeitung angekommen. Hier sind dieselben Trends zu beobachten: kurze Einstellzeiten, sofort mit voller Geschwindigkeit arbeiten, geringe Standzeiten, tadellose Qualität.“, so die Aussage von Oscar Jager, Geschäftsführer von Veldhuis Media in Raalte.

Das Unternehmen investierte bei Wifac in eine neue Falzmaschine K8RS von MBO. Mit der Maschine können ca. 14.000 Hefte mit 32 Seiten pro Stunde hergestellt werden. Bereits Ende letzten Jahres stattete Veldhuis als erste Druckerei der Beneluxstaaten die Broschierabteilung mit einem Hohner Sammelhefter HSB 13.000 aus.

Unternehmensphilosophie
Die Investitionen sind eine logische Folge der Unternehmensphilosophie von Oscar Jager und Erwin de Lange. Die Druckerei aus Raalte versteht sich als grafischer Betrieb, der möglichst effizient Broschüren und Magazine herstellt. Dazu gehören auch periodisch erscheinende Broschüren. „Das Problem eines wachsenden Betriebes ist es, dass immer wieder an neuen Stellen Engpässe entstehen“, meint Jager. „Wir haben mit unseren Druckmaschinen die Kapazitäten erheblich gesteigert. In der Folge musste auch die Weiterverarbeitung mithalten. Für die Herstellung der Hefte, die in unseren Heft- und Bindelinien verarbeitet werden, sorgen derzeit unsere MBO-Falzmaschinen T960, K760 und K530. Diese Maschinen verarbeiten die 8-, 12- und 16-seitigen Hefte mit hoher Geschwindigkeit (die T960 mit bis zu 18.000 Heften pro Stunde). Die neue K8RS setzen wir natürlich voll in der Produktion ein. Sie ist eine Erweiterung des bestehenden Maschinenparks.“

Seit ein paar Monaten ist die Weiterverarbeitung in einer eigenen Halle untergebracht. Die logistische Steuerung von Papier und zu bearbeitenden Produkten ist damit viel logischer. „Ziel ist es, mit dem Maschinenpark maximal zu produzieren. Unsere Drucker und ein Teil der Buchbinder arbeiten an 5 oder 6 Tagen in der Woche in Schichten rund um die Uhr. Unsere Branche ist sehr kapitalintensiv. Die Maschinen müssen ausgelastet sein, wenn man eine gute Rendite erzielen will. Bei einer großen Druckerei denkt jeder an hohe Auflagen. Wir haben unsere Organisation und Produktion so weit wie möglich auf Standardformate eingerichtet und sind daher gerade im Auflagesegment zwischen 500 und 6.000 Stück stark. Das heißt, die Rüst- und Standzeiten müssen kurz sein.“

Praktische Tipps
Wifac ist in puncto Weiterverarbeitung der bevorzugte Lieferant von Veldhuis. „Sie haben gute Maschinen im Angebot“, meint Jager. „Mindestens genauso wichtig ist es meiner Ansicht nach, dass die Spezialisten von Wifac und die Mitarbeiter in der Produktion gut zusammenarbeiten. An unsere Mitarbeiter werden immer höhere Anforderungen gestellt. Ein Drucker muss zugleich Prozessoperator sein. Dasselbe gilt nun auch für die Weiterverarbeitung. Fachmännisches Können ist nach wie vor erforderlich, wenn etwas nicht funktioniert. Wie kann der Fehler behoben werden? Buchbinder müssen natürlich falzen können, sind aber gleichzeitig auch Bediener von Falzmaschinen. Wifac hat dies verstanden und sich darauf eingestellt. Ist ein Bearbeitungsspezialist von Wifac in der Nähe, kommt er immer vorbei. Er wechselt ein paar Worte mit den Arbeitern an ihrem Arbeitsplatz, hört sich an, was gut läuft und was zu verbessern ist und gibt praktische Tipps, wie etwas günstiger und schneller gemacht werden kann. Diese Tipps und Ratschläge werden besonders geschätzt.“

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Mit der Anschaffung der K8RS verfügt die Druckerei aus Raalte nun über fünf Bogenfalzmaschinen. „Ob es sinnvoll ist, den kompletten grafischen Produktionsprozess im eigenen Haus zu haben, ist für uns keine Frage. Alles unter einem Dach zu haben ist absolut notwendig, um die vom Markt verlangten Lieferzeiten einzuhalten.“

Der Original-Text ist auf Niederländisch im Kundenmagazin "Wifacts 2018" von Wifac, auf den Seiten 18-19, erschienen.

Weitere Informationen:
Veldhuis Media https://www.veldhuismedia.nl/
Wifac http://www.wifac.com/
MBO http://www.mbo-folder.com/
MBO K8RS https://www.mbo-folder.com/products/machines/K8_RS/__K8RS.html

Über die MBO-Gruppe:
Seit über 50 Jahren ist die MBO-Gruppe zuverlässiger Partner für Druckereien und Buchbindereien. Die Gruppe entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige Maschinen für die Weiterverarbeitung von Digital- und Offsetdruck sowie für Mailing-, Pharma- und Sonderanwendungen. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Oppenweiler bei Stuttgart. Weitere Standorte befinden sich in Portugal, Frankreich, USA und China. Die 100-prozentige Tochtergesellschaft Herzog+Heymann hat ihren Sitz in Bielefeld.

Pressekontakt:
MBO Maschinenbau Oppenweiler Binder GmbH & Co. KG
Katja Dannenberg (Marketing)
Grabenstraße 4-6, 71570 Oppenweiler, Deutschland
katja.dannenberg@mbo-folder.com
www.mbo-folder.com

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