Saudi-Arabien lässt Oncothermie zur Krebsbehandlung zu

„Oncothermie in Kombination mit Bestrahlungstherapie oder Chemotherapie überaus wirksam“

Die Saudi Food and Drug Authority hat jetzt die Oncothermie als „neueste Technologie in der Krebsbehandlung“ (SFDA) für Saudi-Arabien zugelassen. Die saudische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde ist u.a. zuständig für Lizenzierung und Import von Medikamenten. Sie überwacht deren Qualität, Wirksamkeit, Sicherheit und Nebenwirkungen.

„Oncothermie beruht im Prinzip auf der herkömmlichen onkologischen Hyperthermie-Methode, einer der ältesten Methoden zur Bekämpfung von Krankheiten“, Hani Mohammed Saeed Yamani, General Manager von HYE, Alleinvertreter von Oncothermie-Geräten im Golf-Kooperationsrat (Gulf Cooperation Council, GCC). Die Behandlung verleihe Krebspatienten eine erhöhte Lebensqualität, bessere Überlebensraten sowie gewisse Annehmlichkeit im Verlauf der verschiedenen Behandlungsstadien und fördere außerdem ihr körperliches und psychisches Wohlbefinden (Quelle: Business Wire, wallstreet-online.de)

Yamani: „Die bewegliche Elektrode wird im Einklang mit der zu behandelnden Körperregion positioniert, während eine zweite, stationäre Elektrode in einer festgelegten Position unter dem Patienten verbleibt.“ Im Gegensatz zur konventionellen Hyperthermie ist die Oncothermie nur auf den Tumorbereich ausgerichtet, wobei das umgebende Gewebe unberührt bleibt. Die Leitfähigkeit sei in malignen Zellen höher als in normalen Zellen, was bedeute, dass das angewandte elektrische Feld maligne Zellen erreiche und deren Temperatur erhöhe. Yamani verweist darauf, dass die Behandlung „sicher und ungiftig“ sei, da sie niedrige Energielevel und Frequenzfelder verwendet. Sie biete verschiedene Behandlungsoptionen für fortgeschrittene unheilbare Tumoren, unabhängig davon, ob diese operativ entfernt werden können oder nicht, sowie rezidive und metastasierende Krebserkrankungen und Prostatakrebs. Studien hätten gezeigt, dass die Anwendung von Oncothermie in Kombination mit Bestrahlungstherapie oder Chemotherapie überaus wirksam sein und die Wirksamkeit anderer Therapien maßgeblich fördern kann.

„Hyperthermische Therapie-Systeme unterstützen natürliche Heilprozesse des Körpers. Er soll sich selbst gegen Krebs wehren, ohne Schäden am gesunden Gewebe“, beschreibt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, die spezielle Form der Wärmetherapie (Hyperthermie), die einer interdisziplinären Komplementärmedizin co-medikativ einsetzbar ist. So könne eine Hyperthermie-Behandlung bei wiederauftretendem Brustkrebs strahlensensibilisierend wirken. Im Nahen und Mittleren Osten steigt laut WHO sowohl die Zahl der Neuerkrankungen an Brustkrebs als auch die Zahl der Todesfälle stark an. Brustkrebs wird zur Todesursache Nummer eins bei Frauen in Ägypten, Iran, Marokko, Saudi-Arabien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen in 32 Ländern und 400 Kliniken pro Jahr. Kontakt: Oncotherm GmbH, Dr. Janina Leckler, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf


Über Dr. Hergen H. Riedel