Ist Europa bereit für „All-You-Can-Fly“?

JetEight ist ein deutsches Airline-Startup, dessen „All-You-Can-Fly“ Angebot Mitte 2017 anlaufen wird. Das Startup nimmt für sich in Anspruch, den Kurzstreckenmarkt im Business-Class Segment durch das Nutzen von kleinen Jets zu revolutionieren. Derzeit wägt das Unternehmen ab, europäische Wirtschaftszentren, wie Berlin, Frankfurt, und Zürich miteinander zu verbinden. Dabei sieht sich JetEight als Antwort auf die ständig zunehmenden Wartezeiten an Flughäfen. Durch das Umgehen dieser könnten JetEights Mitglieder wertvolle Zeitersparnisse realisieren.

Keine Wartezeiten am Flughafen und keine kurzfristigen Preiserhöhungen. So wird die Zukunft von Kurzstreckenflügen für Business-Class-Reisende laut den Gründern von JetEight aussehen. Fliegen Sie so viel, wie Sie wollen während Ihnen ein uneingeschränkter Zugang zu privaten Terminals und Jets gewährt wird. Dieses Szenario wird in diesem Jahr dank JetEight möglich sein. „Dadurch, dass wir kleinere Jets und keine überfüllte Terminals nutzen werden, werden wir unseren Kunden große Zeitersparnisse ermöglichen,“ ist sich Ruben Portz, Gründer von JetEight, sicher.

Auf die Frage „Warum JetEight?“ antwortet Portz, dass sein Unternehmen ein Produkt des sinkenden Fokus’ europäischer Airlines und der Unterversorgung des Business-Class Marktes sei. Da diese sich vermehrt auf den Low-Cost Markt stürzten, vergäßen sie, wofür die Kurzstrecken „Business-Class“ stünde. Geschäftsreisende, die schnell von A nach B reisen wollen, würden sich mit Sicherheitschecks, langsamem Boarding und dem Warten auf umsteigende Fluggäste herumschlagen müssen. Es sei nachvollziehbar, dass sich die Airlines stärker auf die Kosten, als auf das „Erlebnis“ fokussierten – schließlich wolle die Mehrheit der Fluggäste lediglich so günstig wie möglich fliegen.

JetEight wird das Problem durch die Nutzung von kleinen Jets und unausgelasteten Terminsals angehen. Mitte dieses Jahres wird der planmäßige Flugverkehr zwischen europäischen Wirtschaftszentren, getrieben durch Partnerschaften mit einigen führenden privaten Luftfahrzeugbetreibern, die die Sicherheit gewährleisten, beginnen. „Wir werden sowohl VIP Terminals an großen Flughäfen als auch kleinere Flughäfen nutzen. Dadurch können unsere Mitglieder eine Viertelstunde vor dem Abflug ankommen, ihr Auto vor dem Terminal parken und direkt boarden; ohne nervenaufreibende Sicherheitschecks und ohne die zwei Stunden verschenkter Zeit. Warten Sie auf niemanden – fliegen Sie mit nur acht anderen Geschäftsreisenden, wie Sie es sind. Und das wichtigste: Zahlen Sie einmal monatlich, unabhängig davon, wie oft Sie fliegen.“

Für 2,500 Euro pro Monat werden die Mitglieder von JetEight nicht nur die Möglichkeit haben, unbegrenzt innerhalb des JetEights Netzwerkes zu fliegen, sondern auch die Erstattung der Reisekosten mit anderen Fluggesellschaften zu bekommen. „Unsere Philosophie ist ganz einfach – wir haben (noch) kein umfangreiches Netzwerk aber wollen es trotzdem unseren Kunden ermöglichen, flexibel zu sein. Deshalb erstatten wir die Reisekosten von den bei einer anderen Airline gekauften Tickets, wenn die Mitglieder in einem Monat wenig mit uns fliegen, jedoch mit einer anderen Airline geflogen sind. Außerdem werden Mitgliedsempfehlungen mit einem attraktiven Rabatt belohnt.

Als erster Schritt fängt JetEight mit den Business-Hubs Berlin, Frankfurt und Zürich an. Die folgende Ausweitung des Netzwerkes wird entsprechend der Präferenzen von den Mitgliedern eingerichtet.

Über JetEight
JetEight ist Deutschlands erster privater Reiseclub, der eine all-you-can-fly Mitgliedschaft zwischen europäischen Wirtschaftszentren anbietet. Das Unternehmen plant es, mit einigen führenden privaten Luftfahrzeugbetreibern zusammenzuarbeiten. Durch dies und durch die Nutzung von kleinen Business-Jets und unausgelasteten Terminals wird JetEight seinen Mietgliedern ein nahtloses Reiseerlebnis garantieren. Dabei ist es das Ziel, etwa eine Stunde pro Reise zu sparen. Mitte 2017 wird JetEight bereits die ersten Flüge zwischen Berlin, Frankfurt und Zürich launchen. Man kann sich jedoch schon jetzt auf einer Warteliste eintragen.

Für weitere Infos: www.flyJet8.com, und www.LinkedIn.com/company/JetEight

20.01.2017: |

Über rubenportz

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Vorname
Ruben

Nachname
Portz

Homepage
http://www.FlyJet8.com

Branche
Luftfahrtindustrie