Ehrenamtliche und Bürgermeister treffen sich zur Xundland?Veranstaltung am 21. September 2016 wird in Bad Griesbach i. Rottal

Die demographische Entwicklung kommt immer stärker auch bei den Kommunen an. Netzwerke der Nachbarschaftshilfe werden für Senioren aber auch für die immer weniger werdenden jungen Familien und auch Einzelstehende zunehmend wichtiger. Hier reichen die klassischen Verwandtschafts- und Freundschaftsnetze meist nicht mehr aus. - Was tun?

Das Projekt "Nachbar hilft Nachbar" des Münchner Instituts für Gesundheitsökonomik bietet eine Lösung für Kommunen und Ehrenamtliche. Wie bereits seit längerer Zeit bekannt ist, funktioniert Nachbarschaftshilfe umso besser, je klarer der Bedarf sichtbar ist und je leichter Gelegenheiten zum Helfen möglich sind. Mit dem internetbasierten Vermittlungsportal wird die herkömmliche Nachbarschaftshilfe auch in neuen Wohngebieten massiv unterstützt. Damit sich die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen kann, werden mit diesem Medium neue Teilnehmer, Ehrenamtliche und Nachfrager erschlossen. Die Themen von Pflege bis hin zu einzelnen Gesundheits-, Betreuungs- oder sonstige Unterstützungsangeboten bestimmen die Akteure vor Ort selbst. Um den Teilnehmern an der Veranstaltung ganz pragmatische Handlungsempfehlungen aufzuzeigen, wird das Thema mit einem Impulsvortrag mit Best-Practice-Beispielen moderner Netzwerkarbeit ergänzt.

Die Informationsveranstaltung "Nachbarschaftshilfe: Vernetzung auf kommunaler Ebene" für Kommunen und Ehrenamtliche sowie lokale Multiplikatoren findet am 21. September 2016, ab 15 Uhr im Vital & Aktiv Hotel RESIDENZ in Bad Griesbach i. Rottal statt. Anmeldungen werden erbeten beim Veranstalter unter vorstand@unx-ev.de. - Eingeladen sind alle Bürgermeister, Gemeinderäte, Ehrenamtliche und am Thema Interessierte. An die Bürgermeister und Gemeinderäte sind bereits separate Einladungen versendet worden. „Wenn die Ehrenamtlichen wollen, dass ihre Kommune sich stärker in diesem Bereich engagiert, dann sollten sie ihre Bürgermeister, Gemeindevertreter oder z.B. auch Seniorenbeauftragten ansprechen und gemeinsam mit diesen an der Informationsveranstaltung teilnehmen. Unser Kooperationspartner informiert auch über aktuelle Fördermöglichkeiten“, so der Initiator Adrian W.T. Dostal.