Zahncreme ist nicht gleich Zahncreme

Auch wenn die rein mechanische Reinigung beim Zähneputzen - ohne Einfluss der Zahncreme - schon ein wichtiger Schritt in Richtung Zahngesundheit darstellt: Eine gute Zahnpasta kann den Erfolg der heimischen Mundhygiene deutlich steigern. Und andersherum: Wer ein minderwertiges Produkt verwendet, läuft Gefahr, allergische Reaktionen auszulösen, die Schleimhäute zu reizen oder den eigenen Hormonhaushalt ungewollt zu verändern. Denn manche Zahnpasten enthalten Stoffe, die genau für diese Negativwirkungen bekannt sind oder zumindest unter Verdacht stehen.

Wie eine aktuelle Untersuchung der Verbraucherzeitschrift "Öko-Test" zeigt, hängt die Qualität einer Zahnpasta nicht vom Preis ab; auch ob es sich um Naturkosmetik handelt oder nicht, ist nicht entscheidend. 36 Produkte ließen die Tester im Labor untersuchen. Das Ergebnis: Ganze 13 fielen mit der Note "mangelhaft" oder "ungenügend" durch, darunter auch Markenware wie "Signal Kariesschutz", "Odol Med-3 Original" und "Lacalut Aktiv Medizinische Zahncreme". Auf der anderen Seite wurden 19 Zahnpasten mit "sehr gut" bewertet - es gibt also zwischen Top und Flop nur vier mittelmäßige Erzeugnisse. Auch Discounterware schaffte es in die Spitzengruppe, so zum Beispiel von Penny ("All Dent Zahncreme Kräuter"), Lidl ("Dentalux Complex 3 Mint Fresh") und Norma ("Dentabella Med"). Mit "Alverde 5 in 1 Zahncreme Nanaminze" und "Alterra Zahncreme Bio-Minze" finden sich auch zwei Naturkosmetik-Produkte unter den "sehr guten" Zahnpasten.

Fluorid wichtig für Kariesprophylaxe

Neben der eventuellen Schädlichkeit der Inhaltsstoffe war für die Prüfer vor allem entscheidend, ob die Zahncremes Fluorid enthalten. Denn diesem Stoff wird der breite Kariesrückgang in den letzten Jahrzehnten zugeschrieben. 7 der 36 untersuchten Produkte verzichten jedoch auf Fluorid. Das wurde ebenso negativ bewertet wie gefährliche Inhaltsstoffe, die ebenfalls in manchen Erzeugnissen gefunden wurden: Propylparaben beispielsweise soll hormonell wirken, ist dessen ungeachtet aber in "Dr. Wolff's Biorepair" enthalten. "Aronal" wiederum setzt auf potenziell krebserregende PEG und PEG-Derivate, während "Dentagard" halogenorganische Verbindungen aufweist, die allergen wirken können. In drei Produkten ("Aronal", "Ajona" und "Dentagard") findet sich auch das potenziell schleimhautreizende Natriumlaurylsulfat. Das komplette Testergebnis findet sich in der "Öko-Test"-Ausgabe August 2016 oder (ebenfalls kostenpflichtig) auf der Homepage der Zeitschrift.

"Die Wahl einer hochwertigen Zahnpasta ist ein zentraler Baustein der häuslichen Mundhygiene", betont Dr. Maik Levold, niedergelassener Zahnarzt in Berlin-Grunewald. "Zusammen mit der richtigen Putztechnik und regelmäßiger professioneller Zahnreinigung in der Praxis lässt sich so schon vielen Erkrankungen wirksam vorbeugen."

Zahnarztpraxis Levold
Dr. Maik Levold
Hohenzollerndamm 82

14199 Berlin-Grunewald
Deutschland

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