Kinderbetreuungsgeld im Internet beantragen

Wer Kinder hat, ist oft über jede finanzielle Hilfe dankbar, um die Kosten für die eigene Familie besser meistern zu können. Das Kindergeld ist deshalb eine wichtige Leistung, die vom Staat an Eltern gezahlt wird. Noch bis vor einigen Jahren musste ein entsprechender Antrag in Papierform eingereicht werden. Mittlerweile ist es natürlich längst möglich, das Kindergeld auch über das Internet zu beantragen.

Noch bis vor wenigen Jahren musste ein entsprechender Antrag bei der jeweiligen Familienkasse per Post eingereicht werden. Viele Anträge konnten jedoch nicht bearbeitet werden, da zum Beispiel wichtige Angaben fehlten. Durch die Möglichkeit, das Kindergeld online zu beantragen, ist diese Fehlerquote drastisch zurückgegangen. Beim Antrag gibt es Hilfestellungen zu allen wichtigen Fragen, sodass man selbst dann, wenn man einen solchen Antrag zum ersten Mal ausfüllt, keine größeren Bedenken haben muss.

Abgesehen vom Kindergeld gibt es natürlich auch noch weitere finanzielle Vorteile, wenn man Kinder hat. So kann man etwa die Kosten, die für die Betreuung der lieben Kleinen entstehen, als Sonderausgaben von der Steuer absetzen. Seit dem Jahr 2012 gibt es in diesem Bereich keinen Unterschied mehr, ob die Betreuung erwerbsbedingt oder nicht erwerbsbedingt war. Als Steuerpflichtiger kann man von dieser Neuregelung durch den Gesetzgeber durchaus profitieren.Monero.de gibt Tipps, wie man die Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben von der Steuer absetzen kann.

Mit der Neuregelung, die zum 1. Januar 2012 eingeführt wurde, gilt auch weiterhin, dass man zwei Drittel der gesamten Aufwendungen für die Kinderbetreuung beim Finanzamt als Werbungskosten geltend machen kann. Das gilt für alle Eltern, deren Kind zwischen 0 und 13 Jahren alt ist. Nicht nur die eigenen Kinder sind in dieser Regelung eingeschlossen, vielmehr gilt sie auch für Pflegekinder, die Teil des eigenen Haushalts sind. Für schwerbehinderte Kinder gilt darüber hinaus überhaupt keine Altersgrenze, wenn das Kind aufgrund der Behinderung nicht in der Lage ist, sich selbst zu unterhalten.

Welche Kosten genau von der Steuer abgesetzt werden können, hat der Gesetzgeber sehr klar definiert. Grundsätzlich zählen dazu nur die Kosten, die tatsächlich für die Betreuung angefallen sind. Somit können unter anderem Ausgaben für einen Kindergarten, einen Kinderhort, eine Tagesstätte oder vergleichbare Einrichtungen angefallen sind vom zu versteuernden Einkommen abgezogen werden. Darüber hinaus wirkt sich auch die Beschäftigung von Kinderpflegern oder Erziehern im eigenen Haushalt steuermindernd aus. Auch Haushaltshilfe, die ein Kind betreuen, sind von den gesetzlichen Regeln eingeschlossen, ebenso wie die Kosten für die Beaufsichtigung des Kindes während seiner Hausaufgaben.

Nicht berücksichtigt werden hingegen Kosten für Unterricht in besonderen Fähigkeiten. Das gilt etwa für Nachhilfestunden, aber auch für die Freizeit. Ausgaben für Musik- oder Reitstunden fallen also nicht unter die gesetzlichen Regelungen.

Abgesehen von der Begrenzung auf zwei Drittel der tatsächlichen Ausgaben gibt es zudem eine Maximalgrenze für die Kinderbetreuungskosten. Diese liegt derzeit bei maximal 4000 Euro pro Kalenderjahr. Beträge, die darüber hinausgehen, können im Rahmen der Einkommensteuer nicht berücksichtigt werden. Um die tatsächlichen Kosten nachzuweisen, muss man dem Finanzamt natürlich die dementsprechenden Rechnungen vorlegen. In bestimmten Fällen ist es sogar möglich, dass die Betreuung durch Angehörige von der Steuer abgesetzt werden kann. Dabei müssen allerdings klare Vereinbarungen getroffen werden.