Vorsicht: Nebenwirkung Impotenz

Gesund sein bedeutet sich wohl fühlen. Dazu gehört auch ein aktives und ausgewogenes Sexualleben. Vorteile eines aktiven Liebeslebens sind beispielsweise ein gestärktes Immunsystem, ein funktionierendes Hormonsystem und die allgemeine Zufriedenheit. Doch schnell kann die schönste Nebensache der Welt zum Albtraum werden. Potenzschwierigkeiten sind nicht das, was Man(n) sich ins Schlafzimmer wünscht. Und leider gehören auch heutzutage Probleme mit der Männlichkeit immer noch zu den Tabuthemen der Gesellschaft. Das wiederum kann häufig in einer großen Frust resultieren und im schlimmsten Fall zu psychischen Konsequenzen führen.

Dabei liegt die Lösung für das Problem oftmals näher als man zunächst denken mag. Denn ein Vielzahl von Medikamenten haben als negative Begleiterscheinung Auswirkungen auf die Manneskraft. Häufig sind es Medikamente, die zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt werden, bei denen diese unerwünschte Nebenwirkung in Erscheinung treten kann.

Doch aber auch Cholesterinsenker und Antidepressiva haben potentiellen Einfluss auf eine sexuelle Funktionsstörung. Weshalb es zur dieser negativen Auswirkung auf die männliche Potenz kommt, bleibt häufig ungeklärt, muss jedoch aufgeführt werden. Der Beipackzettel hilft in diesem Fall für Aufklärung. Hier sind alle möglichen Nebenwirkungen aufgelistet - auch ob die sexuelle Funktion durch die Einnahme des Medikaments beeinflusst werden kann.

Diese Medikamente haben Einfluss auf die Lust
Es gibt eine Vielzahl an Medikamenten, die eine negative Auswirkung auf die Manneskraft haben können. Nachfolgend sind einige der Bekanntesten aufgelistet:

  • Finasterid - Eingesetzt zur Behandlung einer vergrößerten Prostata
  • Aniteleptika - Zur Behandlung von Epilepsie.
  • Alpha-Blocker - Anwendungsgebiete bei Bluthochdruck und einer vergrößerten Prostata
  • Betablocker - Behandlung von Bluthochdruck
  • Cholesterinsenker
  • Anabolika - Anwendung zum Muskelaufbau

Betroffene sollten daher zunächst ihre Medikamente genauer unter die Lupe nehmen. Gegebenenfalls kann der behandelnde Arzt dabei helfen, eine passende Alternative zu finden. In keinem Fall jedoch sollte das Medikament eigenmächtig abgesetzt werden, denn dies kann wiederum zu ernsthaften, gesundheitsrelevanten Konsequenzen führen. Auch wenn das Thema Potenz weiterhin als Tabuthema gilt, hilft es dennoch sich ein Herz zu fassen und dies offen mit dem Arzt oder Apotheker zu diskutieren - nur so kann eine passende Lösung gefunden werden. Schließlich geht es um die eigene Gesundheit.