Verwaltungsgericht Münster: Klage gegen das Jugendamt von Münster

Dienstag, 8. März 2011, 11 Uhr, Saal II, Raum 5, Piusallee 38, 48147 Münster: Verhandelt wird über eine Klage gegen das Jugendamt von Münster. Das ist mir heute als Beistand einer Mutter aus Münster mitgeteilt worden.

Auf den Termin soll ich mich so vorbereiten: Die Ladung mitbringen. Die Anfahrtsskizze beachten. Daran denken, dass es vor dem Gericht nur wenige Parkplätze gibt. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe dagegen verfüge über ausreichenden Parkraum.

Ich komme mit dem Zug, darf aber keinesfalls mitnehmen: Messer, Scheren, Schlagstöcke, Schlagringe und ähnliches. Erlaubt sind wohl: Handgranaten, Maschinenpistolen, Maschinengewehre und ähnliches.

Da aber alles, was bewegliche Sache ist, in eine Durchleuchtungsanlage kommt, würde ich mir möglicherweise trotzdem Ärger einhandeln, weil irgend jemand auf die Idee kommen könnte, dass auch solche Dinge eine gewisse Gefahr darstellen.

Zum Termin wird wohl kaum erscheinen: ein Vertreter des Jugendamtes von Münster. Der hätte Probleme, wenn er mitbringen sollte: das Grundgesetz, das Kinder- und Jugendschutzgesetz, das FamFG, das Sozialgesetzbuch u. ä. Sind in der Behörde immer gerade verliehen oder - gar nicht vorhanden?

Erscheinen wird ein Vertreter des Rechtsamtes der Stadt Münster. Der hat auch schon einmal schriftliche Informationen des Jugendamtes an das Verwaltungsgericht von Münster weitergeleitet. Dazu gehörte eine Tabelle, in der Daten dermaßen durcheinander gewürfelt worden sind, dass eins der beiden nachweislich lebenden Kinder aus Behördensicht noch gar nicht zur Welt gekommen ist...

Ein Beitrag für http://kinderunwohl.blogspot.com


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