Fau Vollmer legt ein "faules" Ei

Am Montag, den 13. Dezember 2010, wird Frau Vollmer, Vorsitzende des Runden Tisches Heimerziehung in den 50-70er Jahren, auf der Bundespressekonferenz in Berlin den Abschlussbericht des vorgenannten Tisches vorgestellt. Wie schon vorab durchsickerte, soll für die geschädigten Heimkinder ein Stiftungsfond in Höhe von 120 Millionen Euro eingerichtet werden. Dies sei das Ergebnis aller Beteiligten am runden Tisch.

Als ehemaliges Heimkind, also Betroffener und Geschädigter, sexuell Missbrauchter, unterdrückter und gedemütiger Mensch, der diesen Runden Tisch mit kritischen und argwöhnischen Augen über 2 Jahre betrachtete,kann ich offen behaupten,dass wir wieder verhöhnt und bestraft werden.

Schon die Auswahl von Frau Vollmer als Vorsitzende des Runden Tisches war eine Fehlentscheidung. Als ehemalige Pastorin, also abhängig von einer der Beschuldigtenorganisationen (Evangelische Kirche) hätte Frau Vollmer diese Aufgabe erst garnicht annehmen dürfen. Hier wurde der Bock zum Gärtner gemacht, genau nach dem Wunsch der Täterorganisationen.

Das aber nun Frau Vollmer einen Durchbruch bei den Abschlussarbeiten kreiert, den als vollen Erfolg verkaufen möchte, ist eine bodenlose Frechheit. Die Täter bestimmen die Strafe selbst und reiben sich verhohlen die Hände.

Hier, Frau Vollmer, haben Sie ein faules Ei gelegt. So werden sie bestimmt in die Kirchengeschichte eingehen. Gott habe Sie gnädig.