DSL-Flatrate: Das sollten sie bedenken

Sorglos surfen und blitzschnelle Downloads: Heute beherrscht das Tarifmodell „DSL-Flatrate“ den Markt. Nicht nur wegen dieser beiden Vorteile, sondern auch wegen sehr günstiger Preise sind DSL-Flatrates so erfolgreich. Sie haben unsere Art zu kommunizieren grundlegend geändert und ermöglichen ständigen Zugang zu aktuellen Informationen. Daher hat das Internet für viele einen hohen Stellenwert. Um so wichtiger ist es daher die richtige DSL Flatrate zu finden.

Dies ist aber gar nicht so leicht, da eine Vielzahl von Anbietern um die Gunst des Kunden werben. Der sollte sich aber im Klaren darüber sein, was er sich von seinem Anbieter wünscht. So unterscheiden diese sich nicht nur in Service-Qualität und Zuverlässigkeit, sondern bieten DSL-Flatrates mit unterschiedlicher Mindestvertragslaufzeit, Telefonanschluss-Arten und Bandbreiten an. Diese Informationen sollten auf jeden Fall recherchiert und mit den eigenen Vorstellungen verglichen werden. Ein übereilter Abschluss wegen einer zeitlich begrenzten Aktion sollte möglichst vermieden werden, da oft eine Vertragsbindung von 2 Jahren eingegangen wird.

Das attraktivste Tarifmodell derzeit ist die Doppel-Flatrate. In einem solchen Tarif ist eine Festnetz-, sowie eine DSL-Flatrate enthalten. Die Preise liegen um die 30 Euro pro Monat und hängen in erster Linie von der gewünschten Bandbreite, aber auch von der Mindestvertragslaufzeit ab. Auch der Telefonanschluss hat einen Einfluss. Soll über einen klassischen Telefonanschluss telefoniert werden, muss mit höheren Preisen gerechnet werden, da neben dem rosa Riesen nur noch wenige andere Anbieter einen solchen Anschluss anbieten. Für Sparfüchse könnte ein VoIP-Anschluss in Frage kommen. Doppel-Flatrates, die auf diese Technik zurückgreifen, kosten um die 25 Euro. Wenn die VoIP-Telefonie separat gebucht wird, kann unter Umständen noch mehr gespart werden. VoIP-Telefonate bieten in der Regel eine schlechtere Sprachqualität. Wer sich recht gute Sprachqualität zu relativ günstigen Preisen wünscht, sollte sich DSL-Flatrates mit NGN-Anschluss anschauen. Dann wird immer noch über das Internet telefoniert, so dass bei einem Stromausfall nicht mehr telefoniert werden kann. Bei einem klassischen Anschluss ist dies nicht der Fall, da das Telefonnetz von einer anderen Stromquelle gespeist wird.

Hat sich der Kunde genügend Gedanken gemacht und alle Informationen gesammelt, steht der Buchung nichts mehr im Weg. Dann fehlt nur noch ein kleines bisschen Glück, dass bei der Schaltung und der Einrichtung keine unerwarteten Probleme auftreten. Sonst wird bei vielen Anbietern aus dem sorglosen Surfen ein tagelanger Kampf mit der Technik oder der Hotline.

14.01.2010: | | |