Bauen wir Deutschland wieder auf! Wählen Sie die BüSo!

von Helga Zepp-LaRouche, Kanzlerkandidatin der Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo)

Liebe Wähler und potentielle Nichtwähler,

nachdem Bundeskanzlerin Merkel und Kanzlerkandidat Steinmeier versprochen haben, daß sie weitere vier Jahre noch mehr von dem zu tun gedenken, was sie in den vergangenen Jahren schon getan haben, falls sie die Wahl gewinnen, und die drei im Bundestag vertretenen Oppositionsparteien deutlich gemacht haben, daß sie die Natur der globalen Krise nicht verstehen und demzufolge auch kein wirkliches Konzept für ihre Überwindung anbieten können, sollten Sie den einzigen vernünftigen Schluß ziehen, und die BüSo wählen.

So hat die CDU seit kurzem ein Plakat mit Frau Merkel aufgestellt, auf dem der Text lautet: „Klug aus der Krise". Die Botschaft soll offensichtlich sein, daß Frau Merkel die Krise gut gemeistert habe und deren Ende auch schon irgendwie abzusehen sei. Wenn die IG Metall - beispielsweise deren Zweiter Vorsitzender Detlef Wetzel am 25. August gegenüber der Nachrichtenagentur dpa - von einem Betrug vor der Wahl sprach, weil das Ausmaß der Krise erst nach der Wahl zugegeben werde, dann ist das vielleicht eine ungewohnte Sprache, aber leider nicht ganz falsch.

Für den Einfall „Klug aus der Krise" hat ein PR-Texter wahrscheinlich gutes Geld verdient, aber mit der Wirklichkeit hat dieser Slogan nichts zu tun. Denn wir stehen nach wie vor vor der möglichen Desintegration des Weltfinanzsystems. So wie die Dinge jetzt stehen, wäre es mehr als überraschend, wenn es auf dem G20-Gipfel in Pittsburgh am 24./25. September, also unmittelbar vor der Wahl, zu einer wirklichen Reorganisation des Finanzsystems käme. Die britische Regierung hat nicht überraschend klargestellt, daß sie den Status der City of London als Finanzhauptquartier der Welt der Globalisierung nicht antasten will. Die Obama-Administration hat zumindest im Vorfeld eine Deckelung der Boni für Manager abgelehnt, und solange Summers, Geithner, Bernanke und Co. im Amt sind, wird es auch hier keine Reformbereitschaft geben.

Wenn es also nur zu einer Neuauflage des G20-Gipfels vom April mit einigen kosmetischen Pflästerchen kommen, sich aber im wesentlichen die Linie des IWF-Chefökonomen Blanchard durchsetzen sollte, die Kosten für die Bankenrettungspakete durch massive Sparmaßnahmen auf die Bevölkerung abzuwälzen, dann ist eine baldige Desintegration des Finanzsystems eine Gewißheit. Es könnte aber auch schon in Pittsburgh zum Eklat kommen, falls deutlich wird, daß die führenden Regierungen der Welt sich als unfähig erweisen, die bisher schwerste Krise in der Geschichte der Finanzmärkte zu lösen.

In den USA haben Lyndon LaRouche und einige führende Ökonomen, die sich intensiv mit den Analysen und Lösungsvorschlägen von LaRouche beschäftigen, die besonderen Charakteristika der Krise erkannt, was gegenwärtig weder von der Obama-Administration noch den europäischen Regierungen gesagt werden kann. Der Zustand des Weltfinanzsystems kann nur mit der Lage in Deutschland 1923 verglichen werden - nur daß es dieses Mal die ganze Welt betrifft. Drei Faktoren bestimmen diese Krise:

- Es hat sich eine enorme hyperinflationäre Blase im monetären Sektor entwickelt.

- Gleichzeitig gibt einen steilen deflationären Prozeß in dem Teil des Finanzsektors, der mit der Realwirtschaft zu tun hat.

- Und ebenfalls gleichzeitig findet ein dramatischer Kollaps bei der Produktion physischer Güter statt, bei der existentielle Kapazitäten zerstört werden, wie bei den Milchbauern, um nur ein Beispiel von vielen zu nennen.

Die drei Prozesse bestimmen die Dynamik auf der ganzen Welt, und alle Regierungen, die dem nicht Rechnung tragen, können überhaupt nichts Effektives tun. Gegenwärtig trägt dem keine einzige Regierung Rechnung, weder Deutschland, die EU schon gar nicht, aber auch nicht Rußland.

Nur wenn eine völlige Reorganisation des gesamten Bankensystems vorgenommen wird, kann das Problem gelöst werden. Alle Vorschläge, wie Tobin-Steuer, Regulierung der Hedgefonds ab einer bestimmten Größe, Eigenkapitalbestimmungen für die Banken, Begrenzung der Manager-Boni - all dies sind nur kosmetische Maßnahmen.

Die monetäre Spekulation muß vollkommen eliminiert werden, für immer!

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Webcast mit der Kanzlerkandidatin der BüSo, Helga Zepp-LaRouche,
Dienstag, 22. September
18.00 Uhr

Was kommt nach dem Oktober-Crash:
Absturz in ein neues dunkles Zeitalter oder ein neues Kreditsystem?

www.bueso.de

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