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"ab 5.45 wird zurückgeschossen"

70 jährige Erinnerungswiederholung für

„ab 5.45 wird Zurückgeschoßen“

"les Art" Redaktionsbeitrag 18.08.2009

Am 18.09.2009 22.45 strahlt die ARD die Sondersendung und „OKW der WM gibt bekannt“

anläßlich der zweiten Waffenganges des Weltkrieges vom 01.09.1939, den Beitrag aus:

„Der Überfall“

Begleittext: am 01.09.1992 überfielen deutsche Truppen Polen.

Es ist schon kurios mit der Sprache und der Einstellung der Deutschen, die offensichtlich nichts besseres zu tun haben, aus unerfindlichen Gründen sich immer wieder aufs neue sich der Selbstkasteiung auszusetzen, indem sie schlicht sich einer Sprache bedienen, die zwar irgendwie ein geschichtliches Ereignis richtig benennt, jedoch gleichzeitig es in einer Art und Weise in fast liturgischer Art, sich der „befleckten Empfängnis“ der Schuldzuweisung der Vorgänge hingibt, die mit zunehmender Entfernung des zeitgeschichtlichen Vorfalles, langsam in eine chizophräne Selbstbemitleidung entartet, hinter der Alles erdenklich Verwerfliche versteckt wird, nur um eine vermeintliche Schuld zweier vermeintlicher Weltkriege, den Deutschen als Schuldzuweisung vorzugaukeln aus Zweckdienlichkeiten, sie für die Zukunft gefügig zu halten.

Dabei wird flissentlich übersehen, daß die Eröffnung des Polenwaffenganges durch die Eröffnung des Altschlachtschiffes Schleswig-Holstein auf die Westerplatte von Danzig, wo sich seit Monaten ein starkes polnischen Kontingent unter Bruch der Auflagen aus den Versailler Verträgen und deren Landnahmen durch die polnische Regierung, praktisch in Danzig festgesetzt hatte, es eben keinen Überfall auf Polen gab. Vielmehr die Polen schon 1938 damit spekulierten, gegen Deutschland Krieg zu führen. In Teilen es auch schon seit dem zu unberechtigten Zusatzlandnahmen aufgrund des Ergebnisses des 1. Weltkrieges und des daraus erfolgten Diktates unter französischer Führung kam, die durch nichts gedeckt waren und den Unmut der Überwachungskommission, die zur Überwachung der Auflagen aus den Waffenstillstandsbedingungen von 1919 eingesetzt war, hervorrief.

Peter Ustinov wurde am 16. April 1921 als Peter Alexander Baron von Ustinov im Stadtteil Swiss Cottage des Londoner Bezirks Camden geboren. Die Schreibweise des Nachnamens seines Großvaters Michail war noch Ustinow.

Sein Vater war Jona Baron von Ustinov (1892-1962), ein Diplomat und Journalist, der als Kind russischer Eltern in Palästina geboren wurde und in der Schweiz studiert hatte. Während des Ersten Weltkrieges diente er als Flieger in der deutschen Armee. Baron Ustinov, dessen Spitzname „Klop“ war, nahm die deutsche Staatsbürgerschaft an und arbeitete einige Jahre als Korrespondent in Berlin und Amsterdam, bis er eine Anstellung bei der deutschen Botschaft in London bekam. 1935 ließ er sich mit seiner Familie in Großbritannien einbürgern, da er aufgrund der Nürnberger Rassengesetze aus dem deutschen Staatsdienst ausscheiden musste. Im Zweiten Weltkrieg war Jona von Ustinov als Agent für den britischen Geheimdienst MI-5 tätig.

Wie einem hochinteressanten Nachtbeitrag auf N24 am 17.08.2009 zu entnehmen war, der sich eben mit dem Vater von Peter Ustinov und seinem Wirken für Deutschland beschäftigte wie mit dem Wirken von Peter Ustinov während des zweiten Waffenganges, so wurde bis zum Schluß versucht, den zweiten Waffengang einer Weiterführung des ersten Weltkrieges um Deutschland, zu verhindern. Bereits 1919 stellte in Großbritannien die politische Führung und Winston Churchill als große politische Kraft in dieser Zeit fest und leitete ihre Planung bereits zwischen den Kriegen daraus ab, das es von 1919 an gerechnet, in 20 Jahren zum weiteren Schlagabtausch mit Deutschland kommen müsse. Die Analyse Großbritanniens war eindeutig. Deutschland kann sich nur gewaltsam aus der Umklammerung des Versailler Diktates befreien, da es auf Dauer unzumutbar für eine Nation ist, was dort gefordert wurde.

So war eben nicht nur der schwedische Gesandte wie der britische Botschafter in Berlin am Thema dran Polen zu einem Zugeständnis für Deutschland zu bewegen um eben einen Krieg um die deutschen Ostgebiete und einen freien Zugang zu Preußen (der berühmte Korridor), zu bewegen, sondern auch viele Geheimdiplomaten gaben sich bis zum 31.08.2009 in der Downing-Street Nr. 10, die Klinke in die Hand, um den Krieg zu vermeiden.

Die deutsche Heeresleitung unter „von Kleist“, Beck, dem Geheimdienst unter Canaris u.v. Andere mehr, versuchten vergebens, Großbritannien dazu zu bewegen, der militärischen Führung einen Vorwand zu liefern, Hitler zu verhaften und/oder auszuschalten. Das war notwendig aus deutscher Sicht, um eben einen Aufstand und Bürgerkrieg zu verhindern.

Die Pläne des „britischen Empires“ waren jedoch immer noch in der Weltmachtrolle verhaftet ohne zu erkennen, daß die Zeit für das Empire abgelaufen war. Und die angelsächsische Vormachtstellung war eben 20 Jahre nach der ersten Niederlage des deutschen Kaiserreiches als Interessenfremdkörper im Zentrum Europas, nach wie vor ein Stachel im Fleisch der sonstigen europäischen Interessen.

Und nun stellte sich eben für dieses Empire, das ursächlich in Kanada, Australien und den USA ihre Anhänger fand, das Problem, daß Deutschland nach der verheerenden Situation eines eigentlich verlorenen ersten Waffenganges des ersten Weltkrieges um Deutschland, Deutschland wie Phönix aus der Asche auferstanden war und stärker als je zuvor, sich darzustellen erlaubte. Und eben auch geworden war. Denn die Wirtschaftsführung hat es verstanden, auch unter Billigung des Kollateralschaden Hitler eine Wirtschaftsstrategie zu entwickeln, die in globaler Denkungsart, einen weiteren Waffengang billigend in Kauf nahm und sich eines Hitlers bedienen wollte, um eben die Weltmärkte und ihre Möglichkeiten einer derzeit überlegenen Entwicklungsstufe, zurück zu holen, die sie im ersten Waffengang 1914 bis 1919, verloren glaubten.

Das sich Hitler später als nicht kontrollierbar erwies, war jedoch nicht das größte Problem, da ein Krieg, auch wenn er verloren ging, zu kalkulieren war und eine Marktbeschneidung wie 1919, sich dann nicht mehr wiederholen würde. Zumindest diese Rechnung ist wohl, kann man heute für Jeden erlebbar feststellen, aufgegangen. Der Preis des Verlustes der nationalen Identität ist dabei ebenfalls billigend und von den Siegermächten gewollt, in Kauf genommen.

Und dieser Preis wird derzeit immer wieder, speziell von den Deutschen bezahlt und bezahlt und bezahlt. So wird immer noch für den ersten Waffengang aus den erzwungenen Versailler Verträgen bezahlt. Die deutsche Wiedervereinigung erfolgte unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zu Bedingungen, die die Nationalstaatlichkeit unter der Herrschaft der Verwaltungseinrichtung und unter Oberaufsicht der Restsiegermacht als Beauftragter und Bevollmächtigter durch die USA, der BRD als Konstrukt aus der Haager Landkriegsordnung, beließ.

Und obwohl es ein fast vereinigtes Europa gibt, das eben die Geschichte überwinden sollte und Krieg und überzogenen Nationalismus der zu so furchtbaren Ergebnissen in Europa führte, verhindert werden soll und eigentlich deshalb die Zahlungen nun endlich einmal aufhören dürften, wird weitergezahlt bis in alle Ewigkeit und die Deutschen sind ungewollt wie gewollt Zahlmeister für Europa und in Teilen für die halbe Welt. Und im Zuge der Veränderung der Welt ist Deutschland nun dabei, innerlich zu verarmen und sich soziale Probleme zu schaffen, die nicht notwendig sind, bereinigt man die Geschichte Deutschlands und Europas und kehrt zur Anständigkeit und Wahrheit zurück. Eben auch für die Sicherung Europas und die Zukunft. Das ist eben nicht mehr nur ein deutsches Problem.

Denn die Wahrheit wird sich Bahn brechen und ist nicht zu verhindern. Das Ergebnis wird die BRD hinwegfegen und Deutschland wird endlich Erwachsen und Partner auf Augenhöhe in Europa, oder Europa nimmt ein trauriges Ende. Denn diese Geschichtslüge um Deutschland wird auf Dauer nicht aufrecht zu erhalten sein.


Über Rainer Kaltenböck-Karow