Studie: Muttern weiß, was Schulkind isst!

Eine repräsentative EARSandEYES-Umfrage im Auftrag der Initiative GeldKarte e.V. befragte Schüler und Eltern zum Thema Ernährung in der Schule

Berlin, den 28.5.09 - „Man ist, was man isst“ - heißt es. Doch wissen die Mütter in Deutschland tatsächlich, was ihr Kind isst? Genau dieser Frage geht die aktuelle Studie von EARSandEYES im Auftrag der Initiative GeldKarte e.V. nach, bei der im Mai je 275 Eltern und Schüler der 5. bis 13. Klasse getrennt voneinander befragt wurden. Das überraschende Ergebnis: Ja, Eltern können ihre Kinder gut einschätzen. Sie wissen dass sie das Verpflegungsgeld außerhalb der Mensa am liebsten für Schokoriegel und Erfrischungsgetränke ausgeben. Wenn Eltern ihren Sprösslingen Bargeld mitgeben, haben sie trotz besseren Wissens keinen Einfluss darauf, was der Nachwuchs kauft. Die Initiative GeldKarte e.V. setzt sich deshalb für bargeldlose Kantinenlösungen wie die GeldKarte ein.

In der Schulmensa Salat essen – keine Seltenheit
Die meisten Mütter geben ihren Kindern mindestens drei bis vier Euro pro Tag für die Mittagsverpflegung (72 Prozent) mit, so das Ergebnis der EARSandEYES Studie. Dabei wurde die Einschätzung der Erziehungsberechtigten den tatsächlichen Angaben des Nachwuchses gegenüber gestellt. Was die Kinder sich für ihr Mittagsgeld kaufen, wissen die meisten Mütter sehr genau: Nudelgerichte (39 Prozent) und Mahlzeiten mit Fleisch (19 Prozent) werden als Lieblingsspeisen der Kinder unter die Top drei gewählt. Das Ergebnis bestätigen die Kinder: 40 Prozent essen am häufigsten Nudelgerichte und 12 Prozent Mahlzeiten mit Fleisch in der Schulmensa. Allerdings wussten die Eltern nicht, wie gerne ihre Kinder zu Salat und Kräuterbroten bzw. Sandwiches greifen. Diese befanden sich bei den Sprösslingen schon auf Platz drei und vier, bei den Müttern auf den hinteren Rängen.

Sonst darf es gerne Schokoriegel und Erfrischungsgetränk sein
Die Erziehungsberechtigten schätzen aber auch außerhalb der Mensa die Speisewahl der Sprösslinge richtig ein. Hier sind die Favoriten zuckerhaltige Erfrischungsgetränke auf Platz eins und Schokoriegel auf Platz zwei. Dafür bekommen die Kinder laut Studie zwar kein extra Geld von ihren Eltern, aber in der Schulmensa geben die Schüler laut Studie im Schnitt weniger Geld aus als sie von ihren Eltern erhalten haben. Das restliche Mittagsgeld wird meist beim Bäcker oder im Schulkiosk verwendet. Hier wird dann auch besonders gerne zu Naschereien gegriffen. Die Eltern können meist nicht viel dagegen tun. Denn was Kinder mit dem Bargeld machen, dafür fehlt ihnen die Kontrollmöglichkeit.

Moderne Schulverpflegung setzt Maßstäbe
Dabei gibt es bereits technische Lösungen, die eine bargeldlose Mittagsverpflegung und somit den gezielten Einsatz des Essensgeldes ermöglichen. Bereits rund 250 Schulen deutschlandweit setzen bei der Kassierabwicklung in der Schulkantine auf das System GeldKarte. Der kleine goldene Chip dient vorrangig als elektronischer Kleingeldersatz. Durch das Kassiersystem auf Chipbasis erhalten die Schüler schnell und reibungslos eine warme Mahlzeit in der Mittagspause - ganz ohne langes Warten und ohne Stress. Zudem kann die GeldKarte auch als Schülerausweis, Kopierkarte oder Bibliotheksausweis verwendet werden. Der Shoppingbummel beim Kiosk um die Ecke ist damit aber nicht mehr möglich.

Weiteres Plus ist die diskrete Möglichkeit, Kinder aus sozial schwächeren Familien zu bezuschussen. Laut Studie erhalten 13 Prozent der Schüler einen Essenszuschuss gegen Vorlage einer Bescheinigung. Damit wird Kindern aus sozial schwachen Familien die Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen in der Schule gegeben. Dennoch kommt es gerade unter Kindern zu Ausgrenzungen auf Grund der Bezuschussung. Diese ist, z.B. bei Vorlage einer Bescheinigung für alle Mitschüler sichtbar. Die GeldKarte, als bargeldloses Bezahlsystem, bietet eine Lösung für dieses Problem. Der Chip funktioniert dabei wie eine elektronische Schuluniform: Alle Kinder nutzen das gleiche Bezahlmittel und es gibt keine sichtbaren Unterschiede. Das System erkennt anhand der Chip-ID, welcher Schüler zu ermäßigten Preisen berechtigt ist. Mitschüler sehen nicht, ob ein Kind subventioniertes Essen erhält.

Über die GeldKarte:
Die GeldKarte ist eine „Geldbörse“ in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem beim Parken, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im Internet. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der ec- oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland rund 74 Millionen GeldKarten (über 82 Prozent aller ec- und Bankkundenkarten) im Umlauf, die an über 600.000 Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen. Mit der neuen Möglichkeit des Online-Ladens macht GeldKarte Online-Payments noch einfacher und angenehmer. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen.

Über die Initiative GeldKarte e.V.:
Die Initiative GeldKarte e.V. mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk für Unternehmen und Institutionen, die die GeldKarte akzeptieren oder die hierfür notwendige Infrastruktur bereitstellen. Die Initiative ist die Schaltstelle, an der Informationen und Neuigkeiten rund um die Chipkarte der deutschen Kreditwirtschaft zusammen fließen. Sie bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und vertritt sie gegenüber Politik und Medien. Als Motor der GeldKarte treibt die Initiative einzelne Anwendungsbereiche gezielt voran. Sie recherchiert neue Einsatzmöglichkeiten, initiiert Pilotprojekte und unterstützt bestehende Aktivitäten ihrer Mitglieder, insbesondere in den Bereichen Marketing, Public Relations und Public Affairs.

Weitere Informationen gibt es unter www.Initiative-GeldKarte.de

Kontakt:
Initiative GeldKarte e.V.
Linda Tönskötter
Tel.: 030 – 21 23 42 2 – 71
Fax: 030 – 21 23 42 2 – 98
linda.toenskoetter@initiative-geldkarte.de

relatio PR
Arefeh Shariatmadari
Tel.: 089 – 210257-32
Fax: 089 – 210257-19
arefeh.shariatmadari@relatio-pr.de

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