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Ökumenischer Gottesdienst für die Opfer des Schwebebahnunglücks

Bernhard Simon: „Unsere Gedanken und Gefühle sind bei den Angehörigen“

Am 12. April 1999 verloren beim schwersten Unfall der Wuppertaler Schwebebahn fünf Menschen ihr Leben, 47 wurden verletzt. „Auch noch nach zehn Jahren schmerzt uns dieser Verlust. Wie gerne würden wir dieses schreckliche Ereignis ungeschehen machen. Als Christen leben wir aber in der Hoffnung, dass der Tod kein Schlusspunkt ist. Wenn wir jetzt der Toten gedenken und sie ehren, dann verleihen wir auch unserem Glauben an die Auferstehung Ausdruck“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernhard Simon.

Damals sei das Vertrauen in ein bis dahin als sehr sicher eingeschätztes Verkehrsmittel erschüttert worden. „Der Schwebebahnunfall hatte eine andere Dimension als ein Zugunglück oder ein Unfall auf der Autobahn. Wir Wuppertaler identifizieren uns mit der Schwebebahn und steigen jeden Tag voller Vertrauen in ihre Kabinen, um entlang der Wupper durch unsere Stadt zu fahren. Mit dem nötigen Abstand zum damaligen Geschehen wissen wir aber, dass der damalige Unfall auf ein bedauerliches menschliches Versehen zurückzuführen war. An der grundsätzlichen hohen Sicherheit des Wahrzeichens unserer Stadt hat sich nichts geändert, auch wenn ein Kratzer auf unserer Seele bleibt.“


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