Cybermobbing/Gewalt/Pornografie: Im Netz lauern viele Gefahren auf Kinder

Hannover (tj). Mehr als ein Viertel der 12- bis 19-Jährigen hat bereits im Internet Gewalt erlebt. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt die Niedersächsische Landesmedienanstalt in einer von ihr in Auftrag gegebenen aktuellen Studie. Viele Eltern ahnen das nicht einmal, wissen nichts über Cyber-Mobbing, Gewaltverherrlichung und frei zugängliche Porno-Seiten im Netz.

Wichtige Aufklärungsarbeit bei Müttern und Vätern leisten Medien-Trainer. Immer beliebter werden auch LAN-Partys, die von der Landesstelle Jugendschutz für Eltern organisiert werden. Außerdem gibt es ein Faltblatt „Surfen - Kinder sicher online“.

Darauf hat heute die niedersächsische Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann bei einer Jugendmedienschutztagung der Niedersächsischen Landesmedienanstalt hingewiesen. Sie sagte in Hannover: "Kinder und Jugendliche sollen sich auch in virtuellen Welten bewegen und zurechtfinden. Sie dürfen dabei nur nicht allein gelassen werden."

Es lauerten Gefahren im Internet, die gerade von jüngeren Nutzern nicht oder nicht gleich erkannt würden. Um Kinder und Jugendliche auch besser vor Datenmissbrauch und dem so genannten Cybermobbing zu schützen, sei die Aufklärung über die Folgen ihres Handelns der Schlüssel zum Erfolg.

Ross-Luttmann weiter: "Deshalb verstärken wir unsere Aufklärungsarbeit und erhöhen die Medienkompetenz von Eltern und pädagogischen Fachkräften."

Ein Beitrag für www.2sechs3acht4.de und www.onlinezeitung24.de


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