Claudia Haider - Eine starke Frau

Plötzlich und völlig unerwartet scheidet ihr Mann Jörg Haider, “Landeshauptmann der Herzen” aus ihren Leben. Eine Zeit der Trauer hat für Claudia und deren hübsche Töchter eingesetzt. Nichts wird so sein, wie vorher. Der Medienrummel, die Erfolge, das öffentliche Interesse für die Begehrlichkeiten ihres Mannes. Plötzlich ist der Stuhl leer. Stille macht sich breit. Wie geht es nur weiter? Diese Frage wird sich die Familie ganz sicher schon gestellt haben. Zweifel kommen auf, ob denn alles so gewesen sei, wie es in der Öffentlichkeit behauptet wurde. Sie will es wissen. Wissen was wirklich war. Ob es wirklich nur ein Unfall ist oder ob da jemand nachgeholfen hat. Zu viel hat sich Frau Haider schweigend gefallen lassen. All die Hetze gegen ihren Mann, all die Schmach und diese Vorwürfe. Sie muß es richtig stellen. Und das kann sie nur anhand von Beweisen. Deshalb ist ihr Schritt nachvollziehbar, ihren Mann einer erneuten Obduktion zu unterziehen, bis alle Zweifel ausgeräumt sind.

Es geht hierbei auch nicht um Verschwörungstheorien, sondern um harte Fakten. Fakten die belegen sollen, was ihren Mann getötet hat. Vielleicht wird die Öffentlichkeit das zweite Obduktionsergebnis nie erfahren. Das müssen wir respektieren. Denn ihre privaten Dinge haben Vorrang. Allerdings ist das Verhalten der Staatsanwaltschaft sehr beschämend. Man hätte ihr Akteneinsicht gewähren müssen. Schließlich geht es um ihren Mann. Der wichtigste Punkt in ihrem Leben. Niemand will mit Ungewissheit zurück bleiben.

Manchmal wünschte man sich, das man Uhren zurück drehen könnte um alles ungeschehen zu machen. So wird es sicherlich auch Claudia und deren Kindern gehen. Das Volk in Kärnten hat gezeigt das man einen Menschen respektvoll begegnen kann. Ganz egal welche politischen Ansichten man hat. Die große Trauer und Anteilnahme kann zwar nicht über den Tod hinwegtrösten, aber die Wunden werden mit der Zeit heilen.

Welche Rolle Stefan Petzner in dieser ganzen Tragik gespielt hat, wird man herausfinden. Man sollte sich aber vor der Vorverurteilung hüten. Claudia Haider hat durch ihr Schweigen und leises Trauern ihre Stärke bewiesen. Daran hätte sich Petzner ein Beispiel nehmen sollen.

Wir sollten jetzt den Schritt der Familie Haider respektieren und die öffentliche Diskussion einstellen. Die starke Claudia Haider wird uns schon mitteilen, wenn etwas nicht stimmt. Das haben wir zu respektieren. Ganz egal wie schwer uns das auch fällt. Durch die öffentlichen Zweifel am Unfallgeschehen haben wir dazu beigetragen, das man genauer hinzuschauen hat. Mehr liegt nicht in unserem Ermessen. Alles andere wäre pietätlos.

Artikel: Christoph Kastius


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