Jörg Haider: Volkswagen zum Loch im Dach

+ + + Unfallursache ist unglaubwürdig + + +

Heute erreichte mich eine e-Mail von Herrn Thul (Volkswagen), in der er folgende Stellungnahme abgegeben hat:

Peter Thul: “…uns liegt mitlerweile der Unfallbericht vor. Das Loch im Dach wurde offenbar durch ein Einsenrohr oder den Betonsockel verursacht. Aus dem Bericht geht zweifelsfrei hervor, dass mit dem
Fahrzeug alles in Ordnung war. Ungereimtheiten gibt es lediglich zu den Umständen des Unfalls, die wir jedoch weder kommentieren, noch zu verantworten haben.”

Ich stelle also fest, das man zwar vermute, das es sich bei dem Loch im Dach entweder um den Betonsockel oder um den Zaunpfeiler gehandelt haben soll. Genau festlegen wollte man sich aber nicht.

Ich fragte dann bei VW nochmals nach, ob man die Möglichkeit hätte, diesen Untersuchungsbericht zu lesen, um mögliche Ungereimtheiten aufklären zu können.

Auf Nachfrage bei VW teilte dann der Pressesprecher Peter Thul folgendes mit: “Leider darf ich aus formell juristischen Gründen den Bericht nicht weitergeben, sie müssen sich direkt an die Staatsanwaltschaft in Österreich wenden.”

Ich rief dann bei der Staatsanwaltschaft in Klagenfurt (Österreich) an, wo man mich dann an einen Herrn Borotschnik weiter leitete. Auf Nachfrage ob man denn den Untersuchungsbericht lesen könne teilte er folgendes mit:

Dr. Borotschnik: “Es gibt zur Zeit keinen Anlass diesen Bericht zu veröffentlichen”.

Ich stelle also weiter fest, das man nicht gewillt ist, gegenüber der Öffentlichkeit eine Aufklärung des Falles zu wollen. Denn es gäbe ja keinen Anlass diesen Bericht zu veröffentlichen. Die Spekulationen darüber ob es denn nun ein Unfall oder Mord gewesen sei, könne unter diesen Umständen also so nicht aufgeklärt werden. Das schürt den Verdacht, das die zuständigen Stellen vertuschen. Damit dürfte ersichtlich werden, das der Unfall mit dem Phaeton sehr merkwürdig ist und es sorgt nur weiter dafür, das Verschwörungstheoretiker Hochkonjunktur haben.

Im Fall Jörg Haider besteht sehr wohl öffentliches Interesse. Warum es die Staatsanwaltschaft in Klagenfurt anders sieht, ist nicht nachvollziehbar. Wenn man den Untersuchungsbericht offen legen würde, wäre es zumindest möglich, weiteren Spekulationen entgegen zu wirken.

Artikel: Christoph Kastius


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