Stiftungsgründungen boomen auch in 2007

Stiftungen in unserer Zeit sind nicht nur en vogue. Sie geben u. a. vielmehr Zeugnis vom Gemeinsinn des Stifters, seinem Willen zur Mitgestaltung von Kirche und Gesellschaft und seinem Impetus, mit seiner Vision konkret zu helfen.

1.134 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts wurden im Jahr 2007 gegründet. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um mehr als 26 Prozent. Damit gibt es in Deutschland aktuell 15.449 Stiftungen, wie der Bundesverband Deutscher Stiftung jetzt veröffentlich hat.

In diesen Zahlen nicht enthalten sind die Stiftungen kirchlichen Rechts, deren Zahl Experten auf 100.000 schätzen. Die Kirche ist seit jeher Vorreiter bei Stiftungsgründungen und kann auf eine lange Tradition zurückblicken. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart wurden z. B. im vergangen Jahr sechs rechtlich selbständige Stiftungen kirchlichen Rechts gegründet, somit erhöht sich deren Zahl auf 48. Darüber hinaus gibt es noch rechtlich unselbständige Stiftungen, sie sich unter eine Dachstiftung begeben, wie die Caritas Gemeinschafts-Stiftung.

Stiftungen sind ein ideales Instrument, Gutes zu tun in unserer Gesellschaft. Vielen Stifterinnen und Stiftern kommt es darauf an, ihr Vermögen oder einen Teil davon in gute Hände zu geben. Andere möchten zu Lebzeiten ihre Vision eines gelingenden Lebens ein Stück weit wahr machen, um so etwa Menschen auf den Schattenseiten wieder Perspektiven zu geben. Oder sie möchten unsere Gesellschaft und die soziale Arbeit mitgestalten. Für sie ist das eine Investition in mehr Menschlichkeit.

Erklären lässt sich diese Steigerung an Stiftungsgründungen auch mit dem Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements. Am 21. September 2007 waren rückwirkend zum 1. Januar erhebliche Verbesserungen im Stiftungssteuerrecht verabschiedet worden.

Leider gibt es bei Stiftungen auch schwarze Schafe wie derzeit aus den Medien zu erfahren ist. Allerdings sind Liechtensteiner Stiftungsmodelle in Deutschland undenkbar. Dafür hat der Gesetzgeber gesorgt. Deutsche Stiftungen haben eine Transparenzpflicht gegenüber staatlichen und kirchlichen Stellen, in Liechtenstein fehlt diese Transparenz.

95 Prozent aller deutschen Stiftungen sind als gemeinnützig anerkannt. Nur gemeinnützige Stiftungen, die dem Wohl der Gesellschaft dienen, sind steuerlich begünstigt.
So kann Vermögen, richtig angelegt, z. B. soziale Bereiche „auf ewige Zeiten“ fördern. Das ist ein Engagement in mehr Menschlichkeit in unserer Gesellschaft.
Dazu Karl Wolf, Vorstandsvorsitzender der Caritas Gemeinschafts-Stiftung: „Nicht vergessen werden darf dabei, dass dieses Tun gesellschaftliche Achtung und Anerkennung ebenso braucht wie die persönliche Mitarbeit jedes einzelnen von uns.
Wenn wir die Leistung und das Tun des Einzelnen wertschätzen, werden sich weitere Stiftungswillige anregen lassen. Gute Beispiele machen Schule!“

Potentielle Stiftungsgründer sollten in jedem Fall einen Fachmann, um dann in sieben Schritten zu Ihrer Stiftung zu gelangen. Wie das geht erfahren Sie um Internet unter http://www.caritasstiftung-stuttgart.de


Über gemeinschaft

Vorname
Stephan

Nachname
Roßmann

Adresse

Caritas Gemeinschafts-Stiftung
Strombergstraße 11
70188 Stuttgart

Homepage
http://www.caritasstiftung-stuttgart.de

Branche
Stiftung