DVU verurteilt Boykotthetze gegen Stadtmagazin "Oxmox"

Spitzenkandidat Matthias Faust: "Wer anfängt, Seiten aus seinem eigenen Blatt zu reißen, gräbt der Pressefreiheit das Grab!"

Die Affäre um die ganzseitige Wahlanzeige der DVU in der Februar-Ausgabe des Hamburger Stadtmagazins "Oxmox" weitet sich zum Medienskandal aus. Die "taz" legte vor und das "Hamburger Abendblatt" gestern nach.

- taz, 15.2.2008: "Der Redaktion sollen sie nicht aufgefallen sein. Die Anzeige, ganzseitig, deren Aussagen dem Oxmox-Selbstverständnis widersprechen dürften: '24. Februar! Diesmal: DVU', so springt es einem in Farbe entgegen. Der Hamburger DVU-Spitzenkandidaten Mattias Faust dürfte sich gefreut haben. Die Leserschaft des Oxmox - monatliche Auflage laut eigenen Angaben rund 50.000 Exemplare - weniger. Erste Nachfragen bügelte das Büro von Herausgeber und Chefredakteur Klaus M. Schulz aber erst mal ab."

- Abendblatt, 21.2.2008: "Das Hamburger Stadtmagazin 'Oxmox' hat sich für viele in der Szene ins Off katapultiert. In der Februar-Ausgabe druckte der Klaus-Schulz-Verlag eine Wahlanzeige der DVU. Der Hamburger Klub Frau Hedi, bekannt durch pop-affine Barkassenfahrten, reagierte prompt und erklärte, das 'Oxmox' künftig nicht mehr zu bemustern. Auch das überregional agierende Bündnis 'Laut gegen Nazis' blieb nicht leise. Als 'befremdlichen Weg' bezeichnete das Netzwerk den Abdruck der Anzeige."

Oxmox-Herausgeber Klaus Schulz, dessen Tochter Roxy das Anzeigengeschäft mit der DVU abschloss, ging schließlich weit in die Knie. Er verkündete schon am 14. Februar: "Den einmaligen Fehler unseres Hauses bedauern wir sehr." Aus allen noch erreichbaren Exemplaren habe man die "Fehler-Seite" entfernt.

DVU-Spitzenkandidat Matthias Faust: "Ich rate allen Medien, sich solcher Druckausübung zu entziehen. Wer anfängt, Seiten aus seinem eigenen Blatt zu reißen, gräbt der Pressefreiheit das Grab! Das aber wäre das Ende der Demokratie, die auf dem Prinzip der freien geistigen Auseinandersetzung fußt. Boykotthetze und Unterwerfung unter politische Korrektheit sind damit nicht vereinbar!"

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22.02.2008:

Über DEUTSCHE VOLKSUNION

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