Kinderdorf feiert - 20 Jahre Hilfe für Kinder in Not

Buntes Jubiläumsfest im bosnischen Kinderdorf „Selo Mira“ der Stiftung Kinderzukunft

Ein besonderer Tag im bosnischen Kinderdorf der hessischen Stiftung Kinderzukunft: Das „Selo Mira“ feierte am 3. Mai mit rund 200 Gästen sein 20-jähriges Bestehen. Ein Meilenstein, den auch lokale Vertreter des öffentlichen Lebens, darunter Bürgermeister umliegender Städte, die Sozialministerin des Kantons und Repräsentanten der Deutschen Botschaft, würdigten. Hans-Georg Bayer, Geschäftsführer der Stiftung, dankte vor Ort allen zuständigen Ministerien, Mitarbeitern und Spendern, ohne die es nicht möglich gewesen wäre, mehr als 340 bosnischen Kindern ein fürsorgliches Zuhause zu bieten. Die Mädchen und Jungen selbst machten die Feier mit Tanzaufführungen und Gesang zu einer bunten Veranstaltung, unterstützt von verschiedenen Gruppen und Vereinen aus der Umgebung.

Ein Rundgang bei strahlendem Sonnenschein durch das Dorf gab den Gästen einen hervorragenden Eindruck dessen, was in den vergangenen Jahren für die Kinder erreicht wurde. Stolz blickt Kinderdorfdirektor Osman Pozderovic zurück: „In den letzten 20 Jahren haben wir zahlreichen Kindern ein sicheres Zuhause gegeben und eine fundierte Ausbildung ermöglicht, so dass unsere Hilfe nachhaltig wirkt“.

Nicht nur für die einzelnen Schützlinge, sondern auch für die Entwicklung des gesamten, nach wie vor von den Bürgerkriegsfolgen gezeichneten Landes bewirkt das Kinderdorf viel. Der schleppende Wiederaufbau von Infrastruktur und Wirtschaft, hohe Arbeitslosigkeit und das Trauma der Kriegserlebnisse führen dazu, dass viele Eltern ihre Kinder nicht selbst großziehen können und diese von den Jugendämtern ins „Selo Mira“ gebracht werden. Der Name „Friedensdorf“ gilt dabei wörtlich – zwar leben die verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppen im Land mittlerweile friedlich nebeneinander, doch zunehmend werden von Politik und Medien nationalistische Stimmungen verbreitet. „In unserem Kinderdorf wachsen Mädchen und Jungen, die verschiedenen Völkergruppen angehören, ganz selbstverständlich gemeinsam auf. So wird das friedliche Miteinander, Toleranz und die Völkerverständigung gefördert. Somit leistet unser Kinderdorf auch einen aktiven Beitrag zu dauerhaftem Frieden und einer positiven ökonomischen Entwicklung des Landes“ erläutert Hans-Georg Bayer.

Unabhängig von der Idylle im „Selo Mira“ – das Land hat noch einen weiten Entwicklungsweg vor sich und noch immer sind zahlreiche Kinder auf Hilfe angewiesen. „Weitere Unterstützung ist dringend notwendig“ bekräftigt Kinderdorfdirektor Pozderovic. In diesem Sinne bittet die Stiftung Kinderzukunft zum Anlass des Jubiläums um Spenden für die Kinder in Bosnien.

Spendenkonto:

Commerzbank Hanau
IBAN: DE79 5064 0015 0222 2222 00
BIC: COBADEFFXXX

Stiftung Kinderzukunft: 30 Jahre anerkannte Hilfe für Kinder in Not
Die Stiftung Kinderzukunft leistet schon im 30. Jahr renommierte Hilfe für Kinder in Not. Das Engagement der Stiftung Kinderzukunft geht weit über die Weihnachtspäckchen-Aktion hinaus. Mit eigenen Kinderdörfern, Ernährungs- und Bildungsprojekten in Mittelamerika und Osteuropa gibt sie Kindern, die keinen guten Start ins Leben hatten, eine Zukunftsperspektive. Positive Lebensbedingungen schaffen, damit Kinder und Jugendliche gesund, geborgen und sicher aufwachsen und später als Erwachsene fest auf eigenen Beinen stehen können – so leistet die Stiftung Kinderzukunft einen Beitrag, um die Armut in der Welt zu bekämpfen. Mit der Aktion „Weihnachtspäckchen für Kinder in Not“ hilft die Kinderzukunft auch Tausenden Kindern außerhalb ihrer Kinderdörfer und Projekte.


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