Das Dörnberg mit deutschlandweit einzigartigem E-Mobilitätsprojekt im Bereich Wohnbau

Die Tiefgaragenstellplätze zu jeder ab sofort erworbenen Wohneinheit im ersten Bauabschnitt des Dörnberg werden mit einer E-Ladestation ausgestattet. Die Bauherren des aktuell größten Wohnbauvorhabens in Regensburg bezuschussen die Umsetzung des innovativen Konzepts, das gemeinsam mit dem lokalen Energieversorger REWAG entwickelt wurde.

Regensburg, 11. Januar 2018 – Das Dörnberg als aktuell größtes und altstadtnächstes Bauvorhaben in Regensburg bietet schon heute das richtige Rüstzeug für die Zukunft in Sachen E-Mobilität: Jeder Tiefgaragenstellplatz im Georgenhof, dem ersten von drei Bauabschnitten des neuentstehenden Stadtquartiers im Innerem Westen, kann mit einer E-Ladestation ausgestattet werden. Bisherige Wohnungskäufer bekommen auf Wunsch ebenfalls die Möglichkeit, nachzurüsten. In Summe werden so ca. 200 Ladestationen installiert, das Investitionsvolumen beläuft sich auf etwa eine Million Euro.
Die Bauherren Hubert Haupt und Martin Bucher greifen damit die Tendenzen in Richtung steigender Produktion und Absatz von elektrisch oder teilelektrisch angetriebenen Fahrzeugen auf: „Urbanisierung und Nachhaltigkeit sind zwei wichtige Pfeiler moderner Stadtentwicklung. Beides ist eng mit dem Thema E-Mobility verknüpft und gehört für uns zur zukunftsorientierten Planung eines Stadtquartiers.“ Ihre tiefe Überzeugung von der Idee lassen die beiden auch in Taten sprechen: Knapp die Hälfte der Kosten für die Einrichtung des Basispakets zur Vorrüstung der Stellplätze wird von Bauherrenseite übernommen. Partner in Sachen Elektromobilität ist der Regensburger Energieversorger REWAG. „Mit unserem Know-how im Bereich innovativer und nachhaltiger Mobilitätskonzepte können wir uns hier optimal einbringen“, so der REWAG-Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes. „Wir integrieren das E-Mobilitäts-Konzept des Dörnberg in unsere öffentliche Ladesäulen-Infrastruktur, die damit allen Wohnungskäufern zur Verfügung steht. Seit 2015 haben wir selbst und mit Partnern aus der Wirtschaft und den Gemeinden eine Infrastruktur mit über 50 Ladestationen errichtet, aus denen 100 Prozent Ökostrom fließt.“

Durchdachte Lösungen gegen ausufernde Ladezeiten und Netzüberlastung

Herkömmliche Hausanschlüsse im Geschosswohnungsbau mit Anschlusswerten zwischen zwei und vier Kilowatt je Wohnung sind mit den benötigten Kapazitäten von E-Ladestationen von 22 Kilowatt schlichtweg überfordert. „Vergleichbar ist diese Situation mit einem Gartenschlauch als Hausanschluss, wenn die Ladestation eigentlich einen Feuerwehrschlauch benötigt“, veranschaulicht Jens Eikermann, technischer Verantwortlicher von Bauherren-Seite, die Problematik. Ausufernde Ladezeiten und drohende Netzüberlastungen sind die Folge.
Ein Lösungsansatz aus zwei Komponenten, der zusammen mit der REWAG entwickelt wurde, schafft für die zukünftigen Bewohner im Georgenhof Abhilfe: Zum einen wird der reguläre Hausanschluss um einen zusätzlichen Anschluss für E-Fahrzeuge mit einer Leistung von bis zu 400 Kilowatt ergänzt. „Das entspricht dem benötigten Feuerwehrschlauch“, führt Eikermann die Analogie weiter. Zum anderen sorgt ein durchdachtes Lastenmanagement-System dafür, dass die freien Kapazitäten des quartierseigenen Trafos gleichmäßig über die angeschlossenen Ladestationen verteilt werden. So wird eine Netzüberlastung vermieden. Dank dem einfach handhabbaren Plug & Play-Prinzip sind die Ladestationen direkt nach Aktivierung ladebereit.
„Selbst Norwegen kann sich trotz seiner Vorreiterrolle in Sachen E-Mobility etwas bei uns abschauen“, so Eikermann. Denn auch wenn in Oslo rund 40 Prozent der neu verkauften Autos bereits heute elektrifiziert sind: Die Ladeinfrastruktur stößt dort an ihre Grenzen, da nicht genügend öffentliche Steckdosen zur Verfügung stehen. Der Lösungsansatz beim Dörnberg stellt diese Frage nicht, weil jeder sein Elektroauto zuhause am eigenen Stellplatz laden kann.

Die Anforderungen von morgen schon heute erfüllen

Auch wenn die zukünftigen Nutzer heute noch nicht über ein E-Fahrzeug verfügen sollten: Die vorausschauende Planung erspart es ihnen, sich mit den Hürden einer Nachrüstung zu einem späteren Zeitpunkt, wie z.B. notwendige Einigungen in der Hauseigentümergemeinschaft, zu beschäftigen. Zudem wird der Ausbau von öffentlichen Ladestationen vor der Herausforderung stehen, dem steigenden Bedarf zu folgen. Mit Blick auf eine Vermietung oder den Wiederverkauf einer Immobilie wird eine private E-Ladestation in zehn Jahren zu einer zeitgemäßen Ausstattung dazu gehören. Dementsprechend ist eine Wertsteigerung des Wohneigentums zu erwarten.
Denn Immobilien sind in der Regel eine langfristige Investition, durch die man sich dauerhaft an einen Lebensstandort bindet. Sie überdauern zumeist mehrere Jahrzehnte, man spricht im Schnitt von mindestens 30 Jahren. Eine solche Zeitspanne ist gerade vor dem Hintergrund der heutigen Schnelllebigkeit geprägt von gesellschaftlichem und insbesondere technologischem Wandel. So stellen Autos mit Elektroantrieb gerade innerstädtisch bereits heute eine Alternative zum Verbrennungsmotor dar, die in den nächsten fünf bis zehn Jahren weiter an Bedeutung gewinnen wird. Klassische Automobilhersteller wie Volvo oder Jaguar haben angekündigt, 2025 nur noch elektrisch oder teilelektrisch angetriebene Fahrzeuge zu produzieren. Auch deutsche Hersteller treiben ihre Entwicklung in die gleiche Richtung voran.

Über das Dörnberg
Das Dörnberg wird in den kommenden Jahren auf 25 Hektar Fläche zwischen Kumpfmühler und Dechbettener Brücke Schritt für Schritt von Osten nach Westen wachsen. Im ersten von drei Bauabschnitten entstehen zunächst das Quartierszentrum Dörnbergforum und rund 300 Wohneinheiten im Georgenhof. Eigentumswohnungen, Apartments und Maisonetten mit Wohnflächen zwischen ca. 32 und 150 Quadratmeter halten für verschiedenste Zielgruppen passende Wohnangebote bereit. Dank vielfältiger Nutzungs- und Mieterstruktur wird das
Dörnbergforum einmal alles bieten, was man zum täglichen Leben braucht. Auf rund 20.000 Quadratmetern vermietbarer Fläche sind dort dann u.a. Einzelhandel, Gastronomie und Hotel, Fitnesscenter, Arztpraxis und Apotheke sowie Büros und Dienstleistungen zu finden. Für die Gestaltung des Quartierszentrums zeichnet sich das Architekturbüro Allmann Sattler Wappner aus München verantwortlich. Das Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts ist für Anfang 2019 geplant.

Zur REWAG
Die REWAG Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co KG ist ein regionaler ?Energie- und Trinkwasserversorger, der ?Strom, Erdgas, Wärme und Trinkwasser an mehr als ??200.000 Privathaushalte und Geschäftskunden liefert. Gegründet wurde die ?REWAG 1976 und ?sorgt mit aktuell rund 400 Mitarbeitern für eine komfortable und zuverlässige Energie- und ?Trinkwasserversorgung ?in der Region. Auch Gewerbe- und Geschäftskunden bietet sie ?maßgeschneiderte Energiekonzepte. Vom reinen Energielieferanten ?hat sich die REWAG zum ?dezentralen Energieproduzenten entwickelt. Sie setzt auf ?umweltschonende Energieprojekte wie den Bau ?von effizienten Energieerzeugungs- und ?Wärmeanlagen, besonders mit der effektiven Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Darüber ?hinaus ?betreibt sie Photovoltaik- und Biogasanlagen und mehrere Windkraftanlagen. Als regionales ?Unternehmen übernimmt die ?REWAG Verantwortung in Regensburg und der Region. Deshalb ?unterstützt sie Vereine, Projekte, Veranstaltungen und Aktionen im ?kulturellen, sportlichen und ?sozialen Bereich.?



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