DAK-Gesundheit - Weniger Komasäufer in Freiburg

Freiburg, 06. Dezember 2017. Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen ist im Stadtkreis Freiburg gesunken. Dennoch bleibt das Rauschtrinken bei Schülern ein Problem. Nach Informationen der DAK-Gesundheit landeten im Jahr 2016 50 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Nach aktuellen und unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes in Baden-Württemberg sank die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2015 um 12,3 Prozent.

„Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben Alkohol gehört zum Feiern und Spaß haben dazu“, sagt Rainer Beyer, von der DAK-Gesundheit in Freiburg. „Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, damit sich die gute Entwicklung auch dauerhaft auf unsere Region überträgt und die Zahl der Klinikbehandlungen deutlich zurückgeht. Solche wichtigen Gesundheitsthemen sollten in den Schulalltag einfließen.“

Kampagne „bunt statt blau“ 2018
Zur Aufklärung setzt die Krankenkasse auch 2018 die erfolgreiche Kampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ in der Region Freiburg fort. Beim bundesweiten Wettbewerb werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 87.000 junge Künstler teil. Weitere Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter www.dak.de/buntstattblau. Landesschirmherr von „bunt statt blau“ ist Ministerpräsident Winfried Kretschmann.



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