Die Macht des Geldes und eine geheime Schattenwelt

Erfolgsautorin Petra Schier legt fünfzehnten historischen Roman vor und betritt damit erneut vertrauten Boden: Köln

„Ich will, dass der Mörder seiner gerechten Strafe zugeführt wird, ganz gleich, wie viele Leute in Köln am liebsten auf Nicolais Grab tanzen würden.“ (Das Gold des Lombarden, S. 175)

Köln im Jahr 1423: Aleydis de Bruinker ist noch nicht lange mit dem lombardischen Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet, als dieser unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt. Man findet ihn erhängt – hat er sich das Leben genommen? Aleydis will das nicht glauben. Und tatsächlich: Sie entdeckt Male, die auf einen Mord hinweisen.

Potentielle Täter gibt es genug, Golatti hatte viele Feinde. Die junge Witwe stellt Nachforschungen an. Zu Hilfe kommt ihr dabei ausgerechnet Gewaltrichter Vinzenz van Cleve, dessen Vater der größte Konkurrent Golattis war. Wider Willen beginnt sie van Cleve zu vertrauen, der der Wahrheit verpflichtet scheint und doch ein düsteres Geheimnis hegt. Schon bald schwebt Aleydis in großer Gefahr, und es sieht aus, als sei ihr einziger Verbündeter in den Mord verstrickt …

Nach Abschluss ihrer sechsteiligen Adelina-Reihe im vergangenen Jahr wollte Petra Schier zwar den Schauplatz Köln nicht verlassen, jedoch keine „zweite Adelina“ erschaffen, wie sie betont, sondern etwas komplett Neues. Sie habe also in der Kölner Stadtchronik geblättert und sich Inspiration in den dortigen Einträgen gesucht. Was ihr immer wieder ins Auge stach, war der berühmte „Kölsche Klüngel“, den es nicht nur heute gibt, sondern auch schon in lang vergangenen Zeiten. Das brachte sie auf die Idee, eine Geschichte zu schreiben, die genau unter dieser Prämisse steht, also dem Klüngel, den Intrigen, dem Gemauschel, das auch im 15. Jahrhundert in Köln an der Tagesordnung war. Außerdem, so erzählt sie, reizte es sie, über eine Frau zu schreiben, die zu jener Zeit glücklich verheiratet ist, dann aber nach dem Tod ihres Gemahls erfahren muss, dass dieser in Wahrheit ein ganz anderer Mensch war, als sie und ihre Familie geglaubt haben. In Schiers Roman muss die Protagonistin Aleydis sich nicht nur damit auseinandersetzen, dass ihr Gemahl womöglich ein „Monster“ gewesen ist, sondern auch mit seinem Erbe fertigwerden: einer Schattenwelt, von der sie zuvor nicht die geringste Ahnung hatte und die sie tief in die gefährliche Unterwelt Kölns führt. Dabei muss sie feststellen, dass es unzählige Menschen gibt, die ein Interesse am Ableben ihres Gemahls hatten. Sogar Vinzenz van Cleve, der Gewaltrichter, der mit der Aufklärung des Mordes betraut ist, und dessen Familie haben ein nicht von der Hand zu weisendes Motiv.

Petra Schier lebt mit Mann und Hund in Heckenbach (Kreis Ahrweiler, RLP) und veröffentlicht seit 2005 sehr erfolgreich historische Romane im Rowohlt Verlag. "Das Gold des Lombarden" ist der fünfzehnte und zugleich der Auftakt einer neuen, vierteiligen Reihe um die Lombardenwitwe Aleydis de Bruinker. Außerdem schreibt die Autorin mit ebenso großen Erfolg Weihnachts- und Liebesromane sowie unter dem Pseudonym Mila Roth Krimi- und Thrillerserien.
Viele spannende Informationen über die Autorin und ihre Bücher finden sich auf ihrer Internetseite: www.petra-schier.de

„Das Gold des Lombarden“ ist ab sofort als Taschenbuch und eBook überall im Buchhandel erhältlich.
Das Gold des Lombarden, Rowohlt Taschenbuch, 448 Seiten, ISBN 978-3-499-27088-8, 9,99 Euro


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Über Petra Schier

Vorname
Petra

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Autorin